Mehr Hochverfügbarkeit und weniger Administration für ARA Assistance.

Die ARA Assistance bewegt sich vornehmlich in der Versicherungs-, Reise- und Automobilbranche. Dabei bietet die „ARA GmbH – Auto und Reise Assistance“ umfangreiche Kundenmanagement- Dienstleistungen. Diese beinhalten u. a. das telefonische Schadenmanagement für Versicherungen, die Organisation von Schutzbriefleistungen und Hilfeleistungen im Notfall sowie Leistungen von Auslandsreisekrankenversicherungen weltweit. Hierzu betreibt die ARA GmbH ein Kompetenz-Center im 24-Stunden-Betrieb an 365 Tagen im Jahr.

Projektziel.

Das ARA Rechenzentrum sollte deshalb neu strukturiert werden, um die Datenverfügbarkeit weiter auszubauen, Ausfallsicherheit zu gewährleisten und den Administrationsaufwand für das Rechenzentrum der ARA Assistance, über das im Firmenverbund auch der ARCD sowie die Auto&Reise GmbH versorgt werden, deutlich zu reduzieren. Um dies zu erreichen, wollte die ARA Assistance die beiden Netzwerke für die ARA GmbH und den ARCD sowie die Auto&Reise GmbH gemeinsam virtualisieren. Auf diese Weise bestehen die Firmennetze weiterhin aus zwei unterschiedlichen Domänen und sind voneinander getrennt, obwohl sie sich physische Server teilen. Die Energiekosten sollten zudem dank der neuen, sparsamen Systeme reduziert werden.

Lösung.

Die bisherigen zehn Server ließen sich dank Virtualisierung und größerer Leistung der neuen Systeme auf drei Server reduzieren. Dabei müssen die unterschiedlichen Firmennetzwerke nun nicht mehr physisch getrennt werden. Ausgestattet mit jeweils zwei Intel Sechskern-CPUs mit 2,66 GHz und 48 GB RAM bilden drei PRIMERGY RX300 Server von Fujitsu die Hardware-Basis für die Virtualisierungslösung VMware vSphere 4. Das neue Rechenzentrum der ARA Assistance ist auf zwei Standorte aufgeteilt. In dem einen stehen zwei Server, in einem zweiten Rechenzentrum ein weiterer. Die Daten werden gespiegelt, um Datenverlust zum einen auszuschließen und zum anderen die Datensicherung zu vereinfachen. Zur optimalen Datensicherung betreibt die ARA Assistance jeweils ein ETERNUS DX90-Speichersystem pro Rechenzentrum. Das Backup läuft automatisiert über die Magnetbandlösung ETERNUS LT20, die an die SANSpeichersysteme von Fujitsu angeschlossen ist. Als Backup-Server kommt ein PRIMERGY TX300 zum Einsatz, auf dem die Symantec BackupExec-Software die verlustfreie und administrativ einfachere Datensicherung übernimmt.

Geschäftsnutzen.

Die Virtualisierung der Server und gleichzeitige Reduzierung der Hardware führte zu einem merklich geringeren Stromverbrauch und damit zu einer nachweisbaren Energiekostenersparnis von rund 60 Prozent im Jahr. Zusätzlich ließen sich die Kühlkapazitäten reduzieren. Nicht zuletzt durch die wesentlich bessere Ausnutzung der Hardware bei einer CPU- und Speicherauslastung von 60 bis 80 Prozent konnte die Effektivität deutlich gesteigert werden. Auch die Instandhaltungs- und Administrationskosten wurden durch die bessere Ausnutzung der Hardware, die durch die Virtualisierung der Server erreicht wurde, verringert. Der Administrationsaufwand ist wesentlich einfacher und effizienter geworden, denn ein neuer Server kann mit nur wenigen Klicks im laufenden Betrieb hinzugeschaltet und ein defekter ausgetauscht werden. Dadurch ergibt sich eine deutlich geringere Ausfallzeit bei Hardwareproblemen, sodass die Verfügbarkeit stark gesteigert werden konnte.

 

"Unsere neue virtualisierte Umgebung auf Basis von PRIMERGY Servern und ETERNUS Speichersystemen ist sparsamer, effektiver und ausfallsicherer als unsere bisherige Infrastruktur. Wir können unseren Kunden jetzt einen deutlich besseren Service bieten."

Christian Jäger, Leiter IT, ARA Assistance

Partner

Ausführliche Referenz.

Hier erhalten Sie die ausführliche Referenz als PDF zum Download:

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