Chronik.
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1983
schließenGründung.
Am 21. Juli 1983 startet die Bechtle GmbH EDV-Technik als Ein-Mann-Unternehmen. Gründungsgesellschafter sind Ralf Klenk und Gerhard Schick. Sitz: ein 70 qm großes Ladengeschäft im Heilbronner City-Süd-Center. Schwerpunkt: Erstellung und Vermarktung von Berechnungssoftware im technischen Bereich sowie der Verkauf von Apple-, BASIS- und Victor-Sirius-Rechnern. Umsatz im ersten Rumpfgeschäftsjahr: 66.000 DM.
1985
schließen1989
schließenPlatzhirsch.
Bechtle hat sich zum anerkannten Marktführer in der Region entwickelt. Mit dem Umzug an den Heilbronner Europaplatz verdoppelt sich die Betriebsfläche auf mehr als 1.300 qm. Zum dritten Mal in Folge erhält Bechtle den 1989 letztmals vergebenen Titel zum IBM-Qualitätshändler. Mit 37 Mitarbeitern erzielt Bechtle ein Umsatzplus von über 50 Prozent auf rund 13.015.000 DM.
1992
schließenHandelssparte.
Der erste Bechtle-Katalog legt Ende 1991 den Grundstein für die überregionale Handelssparte Bechtle direkt. Er hat 32 Schwarz-Weiß-Seiten. Im Systemhaus stehen die Bereiche Rechnerkommunikation, Technische Lösungen und Schulungen im Fokus. Der Dienstleistungsbereich gewinnt weiter an Bedeutung. Bechtle zählt mit 85 Mitarbeitern zu den größten Systemhäusern in Süddeutschland. Der Markt ist 1992 geprägt von dramatischen Preiskämpfen bei Hardware. Trotzdem erzielt Bechtle ein Umsatzwachstum auf rund 23.342.000 DM.
1993
schließenExpansion.
Konkurse bieten Bechtle an zwei Standorten die Chance zu überregionaler Präsenz. Mit neun Mitarbeitern aus dem ehemaligen IBM-Systemhaus Computer Martin startet am 1. Januar die Bechtle GmbH EDV-Zentrum in Würzburg. Im Juli kommt mit der Chemnitzer Software Direkt (Maier + Partner) ein weiterer Standort hinzu. Der Grundstein zur flächendeckenden Präsenz der Bechtle IT-Systemhäuser in Deutschland ist gelegt. Die Vision 2000 wird verabschiedet: Ziel sind 100 Millionen DM Umsatz und der Gang an die Börse. Zunächst aber erzielen 100 Mitarbeiter einen Umsatz von rund 33.850.000 DM.
1995
schließenOnline.
Es ist das Jahr, in dem Amazon und ebay in den USA gegründet werden. In Deutschland ist Bechtle Pionier im IT-Handel via Internet und startet seine Online-Plattform unter www.bechtle.de. Die Bechtle Gruppe wächst erneut rasant: Mit der Akquisition der Pazdera Computer in Karlsruhe ist das Systemhaus flächendeckend in Nordwürttemberg und Nordbaden vertreten. Neu hinzu kommt auch der Standort Leipzig. Die Dynamik des Unternehmens spiegelt sich auch im Umsatz: 150 Mitarbeiter verdreifachen den Umsatz innerhalb nur eines Jahres auf rund 115.200.000 DM.
1996
schließenInternational.
Die Zahl der Standorte steigt auf 13. Damit gilt die flächendeckende Präsenz auch für Sachsen und den angrenzenden Teil von Thüringen. Bechtle zählt zu den Top 5 Systemhäusern in Deutschland. Mit seiner Handelssparte überschreitet das Unternehmen erstmals die Landesgrenzen und gründet die Bechtle direkt AG in der Schweiz. Die Expansion bringt eine Verdoppelung der Mitarbeiterzahl auf 320 mit sich. Der Umsatz nimmt auf rund 170.000.000 DM zu.
1997
schließenDynamic.
Mit weiteren fünf Standorten ist Bechtle 18-mal in Baden-Württemberg, Bayern, Thüringen und Sachsen vertreten. Der Bereich Basisinstallation wird etabliert. Bechtle direkt baut einen weiteren Standort in Großbritannien auf. Die BWK GmbH Unternehmensbeteiligungsgesellschaft beteiligt sich an Bechtle und ist bis heute zweitgrößte Anteilseignerin. 510 Mitarbeiter erzielen rund 250.000.000 DM Umsatz.
2000
schließenBörsengang.
Am 30. März geht die Bechtle AG erfolgreich an die Börse (IPO). Das Interesse übertrifft das Angebot deutlich: Die Bechtle-Aktie ist zwölffach überzeichnet; der Ausgabekurs beträgt 27 Euro. Das erzielte Kapital sichert die weitere Expansion: Die Gründungen des Standorts Dresden und der Bechtle direkt Gesellschaften in Frankreich und Belgien sowie fünf Akquisitionen im Systemhausbereich stärken Bechtle. An 30 Standorten erzielen 1.680 Mitarbeiter einen Umsatz von rund 955.000.000 DM.
2004
schließenBechtle Platz 1.
Bechtle bezieht in Neckarsulm die neue Unternehmenszentrale mit der programmatischen Adresse Bechtle Platz 1. Die Aktie wird in den TecDAX aufgenommen. Mit der Schweizer ARP-Datacon-Gruppe übernimmt Bechtle einen der größten europäischen IT-E-Commerce-Anbieter und startet die Mehrmarkenstrategie im Direktgeschäft. Auch die auf öffentliche Auftraggeber zugeschnittene Handelsgesellschaft Bechtle direkt ÖA nimmt ihre Geschäfte auf. Ralf Klenk übernimmt den Vorstandsvorsitz, Gerhard Schick wechselt an die Spitze des Aufsichtsrats. 3.178 Bechtle Mitarbeiter knacken die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro.
2007
schließenZukäufe.
Mit vier Akquisitionen in vier Ländern verstärkt sich Bechtle sowohl im IT-Systemhaus wie auch im IT-E-Commerce-Geschäft. Die Bechtle-Tochter ARP setzt ihre Internationalisierung mit einer Online-Handelsplattform in Frankreich fort. Mit dem Tochterunternehmen Comsoft direct forciert Bechtle die Expansion im Softwarelizenzgeschäft. Dreimal hebt der Vorstand die Ergebnisprognose an – ein Zeichen für die Ertragsstärke von Bechtle. Der Umsatz steigt um über 13 Prozent auf 1,38 Milliarden Euro; das Vorsteuerergebnis wächst um gut 29 Prozent auf 59 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter beträgt 4.250.
2008
schließenJubiläum.
Bechtle feiert 25-jähriges Firmenjubiläum – und schreibt die Erfolgsgeschichte mit einem weiteren Rekordjahr fort. Die IT-Systemhaussparte tritt in den österreichischen Markt ein und mit Irland ist Bechtle direct in zehn Ländern vertreten. Der Gründungsgesellschafter und bisherige Vorstandsvorsitzende, Ralf Klenk, legt nach 25 Jahren an der Spitze von Bechtle sein Amt nieder. Der Umsatz steigt auf 1,43 Milliarden Euro, die Mitarbeiterzahl wächst auf 4.405.
2009
schließenNachhaltigkeit.
Ungeachtet der größten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit setzt Bechtle weiterhin auf die Zukunftsfähigkeit des Konzerns. Dafür steht unter anderem die Gründung einer Handelsgesellschaft in Portugal – damit ist Bechtle in elf Ländern präsent. Die Erweiterung der Konzernzentrale schafft zudem Raum für 1.000 Mitarbeiter. Und die Vision 2020 stellt die Weichen für die Zukunft: 5 Milliarden Euro Umsatz und 10.000 Mitarbeiter. Zunächst aber erzielen 4.354 Mitarbeiter einen Umsatz von 1,38 Milliarden Euro.
2010
schließenRekordjahr.
Bechtle direct nimmt die Geschäftstätigkeit in Polen auf. Damit ist die Handelsmarke nun in zwölf europäischen Ländern vertreten. Daneben übernimmt Bechtle die mit vier Standorten im norddeutschen Raum vertretene Systemhausgruppe iits sowie die HTH Consulting GmbH mit Sitz in St. Pölten, Österreich. Mit der Solidpro Informationssysteme GmbH schließlich akquiriert Bechtle einen Spezialisten für Konstruktionssoftware, der deutschlandweit über neun Niederlassungen verfügt. Der Umsatz erreicht den neuen Rekordwert von 1,72 Milliarden Euro und die Zahl der Mitarbeiter steigt auf 4.800.
2012
schließenVerstärkung.
Das gesamte Jahr steht im Zeichen der Zukunftsfähigkeit von Bechtle. Dazu tragen Akquisitionen, weitere Standorte in Ulm und Augsburg sowie ein neuer Ländermarkt in Ungarn bei. Die neu gegründete Bechtle Remarketing GmbH ergänzt das Angebotsspektrum. Mit 5.970 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind 500 Menschen mehr an Bord als im Vorjahr. Zusätzlich fanden so viele Weiterentwicklungs-, Qualifizierungs- und Zertifizierungsmaßnahmen statt wie nie zuvor. Zahlreiche Auszeichnungen erhält Bechtle in den Bereichen Leistung und Kundenzufriedenheit. Am Bechtle Platz 1 enden die Baumaßnahmen, die in der Zentrale Raum für 1.650 Mitarbeiter schafften.
2013
schließen30 Jahre Bechtle – 30 Jahre Zukunft.

















































































