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Competence Update März.

 

Es sieht gut aus, besser als erwartet. Auf den ITK-Märkten zeigen die meisten Kurse nach oben, und noch nie waren so viele Menschen in der Branche beschäftigt. Dennoch gibt es Handlungsbedarf: Die DSGVO rückt näher, und wer jetzt nicht auf Umsetzung drängt, riskiert Kopf und Kragen. Und wir lassen Chancen sausen, wenn wir Entwicklungen wie Edge Computing und selbstlernende Software aus den Augen verlieren. Insgesamt aber zeigt auch ein Trendvergleich mit dem eigenen Portfolio: Es sieht gut aus.

IT-Infrastruktur: Deutschland bietet die besten Cloud-Bedingungen.

The German Datenschutz hat doch sein Gutes: Die Software-Allianz BSA hat Deutschland zum rechtlich gesehen weltweit besten Standort für Cloud-Dienste erkoren.

In einer Untersuchung der politischen Rahmenbedingungen für Cloud Computing durch die BSA (The Software Alliance) schneidet Deutschland weltweit am besten ab. Im Vorjahr landete Deutschland auf Rang 3 und konnte sich an Japan und den USA vorbeischieben. Vor allem die Gesetze zum Schutz von E-Commerce und zur IT-Sicherheit sowie die gute Unterstützung von internationalen Standards und Interoperabilität werden in der Studie gelobt.

 

 

Guter Schutz gegen Cyberkriminelle.

Weit fortgeschritten sei auch der Kampf gegen Cyberkriminalität, hinzu kommt ein modernes Gesetz für elektronische Signaturen sowie eine umfangreiche Datenschutzgesetzgebung. Schutz biete Deutschland auch im Bereich des Immaterialgüterrechts. Allen Haushalten bis Ende des Jahres einen Internet-Zugang von 50 MBit/s zu bieten, sehen die Analysten als guten Fortschritt beim Breitbandausbau.

 

 

Freier Datenverkehr = Cloud-Chancen.

Der BSA zufolge konnten die meisten untersuchten Länder bei den politischen und rechtlichen Standortfaktoren Fortschritte machen. Nach Ansicht des Software Alliance sind Staaten, die den freien Datenverkehr befürworten und eine verlässliche IT-Infrastruktur aufbauen, am besten in der Lage, den Bürgern und Unternehmen die wirtschaftlichen Vorteile der Cloud zu eröffnen.

Eine detaillierte Übersicht der bewerteten Faktoren und Ergebnisse findet sich unter www.bsa.org/cloudscorecard

 

Quelle: heise.de, Stefan Krempl, 06.03.18; Bildquelle: Business Software Alliance

Marktprognose: Die ITK-Branche wächst weiter.

45.000 zusätzliche Stellen und der stärkste Beschäftigungszuwachs innerhalb eines Jahres – das war 2017. Und 2018 soll genauso weitergehen. Auch die Umsätze steigen weiter.

 

In diesem Jahr rechnet der Bitkom mit 42.000 neuen Stellen in der Branche, dann sollen mehr als 1,1 Millionen Menschen im ITK-Sektor beschäftigt sein – ein Zuwachs von 3,8 %. Bitkom-Präsident Achim Berg vermutet, dass der Anstieg auch noch höher ausfallen könnte. Voraussetzung: mehr Fachkräfte.

 

Nicht nur die Zahl der Mitarbeiter soll steigen, sondern auch die Umsätze werden weiter nach oben gehen. 2018 sollen es 1,7 % auf dann 164 Milliarden Euro sein. Im Vorjahr betrug das Wachstum 2,2 % und übertraf die Prognosen des Bitkom, der lediglich mit 1,9 % gerechnet hatte.

 

 

Informationstechnik bleibt spitze.

Das stärkste Wachstum von 3,1 % auf 88,8 Milliarden Euro wird für die Informationstechnik erwartet, dabei steigt einmal mehr das Software-Segment mit 6,3 % am kräftigsten an. Auch der Bereich der IT-Dienstleistungen wächst dem Bitkom zufolge weiterhin stark und erreicht ein Plus von 2,6 %. Die IT-Hardware wird ein leichtes Plus verzeichnen (0,9 %). Der Server- (− 2,8 %) und der PC-Markt (− 1,8 %) werden leicht zurückgehen, während die Umsätze mit Speichersystemen (+ 2,2 %) und Tablets (+ 5,4 %) zulegen.

 

 

Telekommunikation stagniert.

Der Bereich Telekommunikation wird dagegen nur marginal um 0,4 % steigen. Vergleichsweise positiv ist die Entwicklung in den kleineren Teilmärkten für TK-Endgeräte, zu denen auch Smartphones und TK-Infrastruktur zählen. Der Abwärtstrend der vergangenen Jahre ist vorerst gestoppt. Stark rückläufig seien die Umsätze mit Sprachdiensten in den Bereichen Festnetz (− 8,5 %) und Mobilfunk (− 8,3 %). Das Geschäft mit mobilen Datendiensten wächst hingegen um 6 %.

 

 

Zickzack auf den Consumer-Märkten.

Die Unterhaltungselektronik muss nach einem Plus im Vorjahr diesmal wieder Rückgänge hinnehmen. Der Markt schrumpft voraussichtlich um 1,9 % auf 9,3 Milliarden Euro. Flachbildfernseher und Home Audio entwickeln sich weiterhin positiv, während Spielkonsolen mit einem Minus von 3,5 % den Markt belasten – zuletzt erzielten diese ein kräftiges Wachstum.

 

Quelle: it-daily.net, 16.02.18; Bildquelle: Bitkom

Studie: Information Supply Chain befreit Daten aus der Isolation.

Die Daten und Anwendungen gibt es bereits. Aber sie werden zu wenig genutzt, denn sie sind in Datensilos gefangen. Das bedeutet für die Unternehmen erheblichen Mehraufwand und verbaut Chancen.

 

Die Ziele der Digitalisierung sind für The Group of Analysts und techconsult klar: Analoge, ineffiziente und schlecht skalierbare Prozesse ablösen, manuelle Tätigkeiten, papierbasierte Abläufe und Medienbrüche vermeiden. Doch Datensilos verhindern oft den Digitalisierungserfolg. Beispielsweise dann, wenn Informationen nicht über Systemgrenzen hinweg genutzt werden können, weil Schnittstellen fehlen und der Datenfluss unterbrochen ist.

 

 

Datensilos aufbrechen.

Um die digitale Transformation umfassend anzugehen, ist es ratsam, die Datensilos zu identifizieren und zu erarbeiten, ob, wo und wie die Daten in anderen Prozessen und Systemen genutzt werden können. Doch diese Übersicht zu bekommen, ist nicht einfach. Denn der Daten- und Informationsfluss läuft über unterschiedliche Systeme wie CRM, ECM oder auch PIM.

 

Daher ist eine ganzheitliche Betrachtung des Datenflusses essenziell. Die Software-Lösungen sind dabei auf den Ebenen der Datenbeschaffung, -verarbeitung und -verteilung zu ermitteln und im Rahmen einer zusammenhängenden Betrachtung als Informationslieferkette zu begreifen.

 

Interessierte Unternehmen können auf www.edenstudy.com einen Self-Check durchführen, um zu überprüfen, wie es um die eigene digitale Transformation und ihre Information Supply Chain bestellt ist. Dort steht auch die EDEN Study (European Digital Entity Norm) nach einer kostenfreien Registrierung zum Download bereit.

 

Quelle: techconsult.de, Henrik Groß, 22.01.18; Bildquelle: techconsult

DSGVO: Viele Unternehmen sind noch immer nicht bereit.

Die Übergangsphase zur Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung läuft in wenigen Wochen ab. Für viele Unternehmen ist die DSGVO eine tickende Zeitbombe, denn sie haben noch akuten Nachholbedarf.

 

Am 25. Mai 2018 läuft die zweijährige Übergangsfrist ab, und die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ersetzt das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Dass so kurz vor Torschluss noch nicht alle Unternehmen auf die DSGVO vorbereitet sind, belegen Studien von IDC und der Nationalen Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit (NIFIS). Im Sommer 2017 hatten sich IDC zufolge knapp 44 % der deutschen Unternehmen noch nicht oder nur ansatzweise mit der DSGVO auseinandergesetzt. Eine Studie vom Dezember 2017 von NIFIS lieferte ähnliche Ergebnisse.

 

 

Ohne Panik, aber ernsthaft.

Wer aktuell in Rückstand ist, sollte zwei Dinge tunlichst vermeiden: in Hektik verfallen und überstürzt Maßnahmen ergreifen sowie einfach abwarten und auf lasche Kontrollen hoffen. Beide Einstellungen können böse ins Auge gehen. Entweder übersieht man wichtige Dinge und muss nachbessern, oder man wird erwischt und muss mit horrenden Strafen, in schweren Fällen sogar Haftstrafen rechnen.

 

 

Strukturiert vorgehen.

Was hilfreich ist: eine Gap-Analyse, wie sie Bechtle im eigenen Haus eingesetzt hat. So lässt sich ermitteln, welche Vorgaben bereits erfüllt werden, wo Nachholbedarf besteht und bei welchen Datenschutzrichtlinien Anpassungen vorzunehmen sind.

 

Ein Überblick darüber, welche Abteilungen und Geschäftsprozesse in die Verarbeitung personenbezogener Daten involviert sind, ist ein weiteres probates Mittel. Zweckmäßig ist dazu eine Inventur aller Verfahren und Prozesse. Ein externer Dienstleister wie Bechtle kann bei fehlenden Inhouse-Ressourcen einfach Abhilfe schaffen.

 

 

Das schwächste Glied: die Mitarbeiter.

Ein absolut zentraler Aspekt jeder Datenschutzstrategie sind die Mitarbeiter. Denn die besten Richtlinien und technischen Vorkehrungen helfen wenig, wenn die Beschäftigten ihr eigenes Ding machen oder die Vorgaben nur halbherzig erfüllen. Mit Schulungen über alle Hierarchieebenen hinweg kann man allen Personen im Unternehmen die DSGVO bekannt machen.

 

Quelle: cio.de, Michael Kranzer, 05.03.18; Bildquelle: Nifis

Cloud Computing: Der Datenverkehr steigt rasant an.

Der Druck auf Server und Netzwerke wächst zusehends. Verantwortlich dafür sind Consumer Clouds ebenso wie Plattformökonomie und die explodierende Zahl von IoT-Anwendungen.

 

Um 6 Zettabyte (ZB) auf 19,5 ZB im Jahr wird laut Cisco Cloud Index der Datenverkehr in Rechenzentren bis 2021 anwachsen. Das entspricht dem 3,3-fachen Wert von 2016 und einem jährlichen Wachstum von 27 %. Der Haupttreiber ist klar: 2021 wird der Cloud-Traffic 95 % des gesamten Datenverkehrs in den Datacentern ausmachen, 2016 waren es 80 %.

 

 

Social, Cloud und Plattformdienste.

Verantwortlich für die steigende Datenlast sind Cisco zufolge sowohl B2B- als auch B2C-Entwicklungen. Während auf Verbraucherseite Videostreams, soziale Netzwerke und die Internetsuche zu den beliebtesten Cloud-Anwendungen zählen, sorgen Unternehmen mit ERP, Collaboration- und Analyselösungen für Traffic.

 

 

IoT-Verbindungen mehr als verdoppelt.

Auch bei IoT-Applikationen sehen die Analysten starke Wachstumsraten. Für 2021 erwarten sie 13,7 Milliarden IoT-Verbindungen, mehr als doppelt so viele wie 2016 (5,8 Milliarden). Zu den wichtigsten Treibern zählen autonom fahrende Autos, Smart Cities und das vernetzte Gesundheitswesen. „Das Wachstum von Anwendungen in Rechenzentren explodiert geradezu in dieser neuen Multi-Cloud-Welt“, sagt Petra Schmietendorf, Director Software & Cloud bei Cisco Deutschland. „Die vorhergesagte Steigerung erfordert weitere Innovationen, insbesondere in den Bereichen Public, Private und Hybrid Clouds.“

 

Den kompletten Cisco Cloud Index gibt es online als PDF.

 

Quelle: mittelstandswiki.de, Roland Frist, 06.03.18; Bildquelle: Cisco

Internet der Dinge: IoT-Anwender beweisen Weitblick.

Manche Entscheider sehen einfach keine Anwendungsfälle. Das gilt, wohlgemerkt, für Unternehmen, die keine eigene Erfahrung mit dem Internet of Things haben. Bei IoT-Nutzern sieht das ganz anders aus.

 

Falsche Vorstellungen plagen Entscheider ohne eigene IoT-Erfahrungen. So fasst IDC die europaweite Studie „Mit Hilfe des Internets der Dinge (IoT) die Leistungsfähigkeit des Unternehmens optimieren“ zusammen.

 

 

IoT-Nutzer fühlen sich sicherer.

Sicherheitsbedenken sind bei Unternehmen, die bereits IoT-Lösungen einsetzen, weniger stark ausgeprägt: 51 % der IoT-Nutzer sehen Security als größte Herausforderung, bei IoT-Nichtnutzern sind es 57 %. Und: 54 % der Nichtnutzer sehen die Sicherheit als wichtigste IT-Komponente in einem IoT-Projekt, unter IoT-Nutzern sind es nur 41 %. Für die IoT-Vorreiter sind Big Data/Analytics die wichtigsten Komponenten.

 

 

Unterschiedliche Einführungsgründe.

Nutzer und Nichtnutzer nennen außerdem völlig unterschiedliche Beweggründe für IoT-Lösungen: IoT-Nichtnutzer wollen die Servicequalität erhöhen und ihre Effizienz steigern. Für IoT-Nutzer sind das zwar auch die Hauptgründe, allerdings stehen sie nicht so massiv im Vordergrund. Die Pioniere sehen auch neue Umsatzpotenziale, die Integration der Lieferkette und die kommerzielle Nutzung ihrer Datenquellen als wichtige Aspekte.

 

 

On premises, Hosting oder Cloud.

Die Marktforscher raten Nachzüglern, genau zu prüfen wo, wie und wie schnell das eigene Unternehmen die Daten verarbeiten kann. Daraus könne man ableiten, welche Hosting-Form für die IoT-Plattform gewählt werden sollte. Knapp jedes zweite Unternehmen betreibt seine IoT-Plattform lokal, ein Drittel setzt auf ein externes Rechenzentrum, und jedes fünfte geht in die Cloud.

 

 

Wo sind die Anwendungsfälle?

Wo IoT im Unternehmen keine Rolle spielt, fragte IDC im Rahmen der Studie auch nach, warum. Die Antwort: Die Unternehmen sehen einfach keine Anwendungsfälle (41 %) und keinen Bedarf beim Kunden (37 %). Für 11 % ist auch kein überzeugender ROI zu erkennen, und jeder Zehnte hat schlicht zu wenig Kenntnis von IoT. IDC interpretiert diese Ablehnungsgründe als mangelnden Weitblick. Unternehmen sollten sicherstellen, dass sie keine Chancen verpassen. Erst dann reagieren, wenn Kunden Druck machen, sei zu spät.

 

Quelle: cio.de, Christiane Pütter, 16.02.18; Bildquelle: IDC

Technologie: Die Blockchain wartet auf Anwendungen.

Die Blockchain wird immer bekannter, die Technologie verbreitet sich zunehmend, doch die Mehrheit der deutschen Manager sieht noch nicht, was sich damit sinnvoll umsetzen ließe.

 

Im Rahmen einer Studie hat die Unternehmensberatung Sopra Steria Consulting kürzlich die Einstellung von Managern in Deutschland zum Thema Blockchain ermittelt. Das Ergebnis: Die Blockchain-Technologie gewinnt an Fahrt, aber der Mehrheit fehlen praktische Erfahrungswerte.

 

 

Einsatzmöglichkeiten werden geprüft.

Knapp die Hälfte der Unternehmen, die den Begriff Blockchain kennen, prüft bereits, ob der Einsatz im eigenen Haus Sinn macht. Mit Prototypen arbeite bereits jedes fünfte Unternehmen. Die Einsatzszenarien betreffen vor allem eine schnellere Zahlungs- und Kaufabwicklung sowie das Identitätsmanagement.

 

 

Auf dem langen Weg zur Marktreife.

Nur 7 % der Fach- und Führungskräfte halten die Technologie für marktreif. Knapp die Hälfte sieht die Blockchain noch in einem Experimentierstadium. Es hapere vor allem an praktischen Ideen und am Gespür dafür, ob Blockchain die richtige Technologie ist. Die Hälfte der befragten Manager sieht die Chance auf komplett neue Geschäftsmodelle, 29 % wollen sich Wettbewerbsvorteile verschaffen. Sinnvolle Einsatzmöglichkeiten sehen allerdings 20 % überhaupt noch nicht.

 

Die Sopra-Steria-Studie gibt es online zum Herunterladen.

 

Quelle: wiwo.de, Michael Kroker, 16.11.17; Bildquelle: Sopra Steria Consulting

Special: Die IT-Branche steht vor goldenen Zeiten.

Alles auf Grün in der IT-Industrie – 2018 wird wie 2017 ein gutes Jahr: Die Branche wächst. Wie die Perspektiven genau aussehen, fassen die letzten drei Ausgaben von Trend.Abgescannt. zusammen.

 

Einmal mehr hat Gerald Münzl sich im Rahmen von Trend.Abgescannt. mit dem aktuellen Geschehen in der IT-Welt auseinandergesetzt. In seinen IT-Perspektiven für 2018 betrachtet er sowohl die Technologietrends und Markterwartungen als auch die CIO-Agenda und die Budget-Entwicklung sowie die Investitions- und Budgetschwerpunkte der Anwender. Die übergreifenden Top-Trends sind: Agilität in der Softwareentwicklung und Hardwarebereitstellung, künstliche Intelligenz, Cyber Security, Cloud und Blockchain.

 

 

Der IT-Markt wächst und wächst.

Die deutsche IT-Industrie wuchs 2017 um 3,4 % auf 85,8 Milliarden Euro. Erneut dominierte das Software-Segment mit einem Plus von 6,3 %, gefolgt von Hardware (+ 2,6 %) und Services (+ 2,3 %). Auch 2018 soll der IT-Markt weiter wachsen – laut Experten sogar stärker als die Gesamtwirtschaft. Erwartet wird eine Steigerung von 3,1 %, leicht gedrückt durch Brexit und US-Politik. Besonders in die Bereiche Cloud, Big Data, künstliche Intelligenz und Blockchain werde 2018 stärker investiert.

 

 

Technologien für die digitale Zukunft.

Analysten bemängeln, dass IT-Unternehmen fahrlässig mit ihren Chancen umgehen, besonders weil zunehmend branchenfremde Technologieunternehmen in digitalen Bereichen neue Maßstäbe setzen. Für die strategischen Überlegungen müssen CIOs allgemeine Technologieentwicklungen mit einbeziehen. Laut Forrester sind dies Edge Computing, Blockchain, Automated Security Intelligence, Employee Journey, selbstlernende Software, Digitale Mitarbeiter, Data Lakes, Customer Journey, Contextual Privacy und Public Cloud.

 

 

Steigende IT-Budgets.

Damit Unternehmen diese Entwicklungen berücksichtigen können, braucht es entsprechende IT-Budgets. Viele haben das bereits erkannt, denn knapp die Hälfte der DACH-Unternehmen wird die IT-Budgets erhöhen – jedes zehnte Unternehmen um mehr als 10 %. Allerdings investiert nur knapp ein Viertel mehr als 10 % des Gesamtbudgets in IT. Der Großteil (44 %) gibt dafür maximal 5 % aus. Die Mittel werden zunehmend in die IT-Sicherheit fließen. Auch Hardware, Software und Cloud-Services stehen ganz oben auf der Prioritätenliste.

Portfolioperspektiven.

Stellt man die Budget- und Investitionspläne mit den Vorhersagen dem Portfolio von Bechtle gegenüber, lässt sich für 2018 ein plausibles Bild der Perspektiven zeichnen:

 

  • Eine sehr positive Perspektive haben: Cloud, IT-Security und Software.
  • Eine positive Perspektive haben: Dynamische Data Center, Managed Services und Professional Services.
  • Neutral sind: Mobility, Client Management, Server/Storage, Virtualisierung, Networking Solutions und Training Services.