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Menschen und Monitore.

 

Ein eigentlich augenfälliger Nebeneffekt der Digitalen Revolution wird oft übersehen: Immer mehr Menschen sitzen immer länger vor Bildschirmen. Doch der menschliche Körper ist dafür nicht unbedingt konzipiert. Wir verraten Ihnen, wie Sie drohende gesundheitliche Probleme vermeiden und gleichzeitig die Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität steigern.

Volkskrankheit Bildschirmarbeitsplatz.

Das Statistische Bundesamt geht davon aus, dass bereits zwei Drittel aller Arbeitnehmer zwischen 25 und 54 Jahren an einem Bildschirmarbeitsplatz tätig sind. Mit dem fortschreitenden Übergang vom Industrie- zum Informationszeitalter wird diese Tendenz weiter zunehmen. Doch der menschliche Körper ist von seiner Konstruktion her nicht ausreichend auf eine sitzende Tätigkeit vorbereitet. Häufig sind eine nicht ergonomische Sitzposition oder veraltete Hardware schuld daran, dass Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich auftreten oder Mitarbeiter Kopfschmerzen bekommen. Immer mehr Arbeitnehmer klagen in den letzten Jahren über Rückenbeschwerden oder Augenprobleme. Eine ungünstige Körperhaltung oder ein flackernder Bildschirm können bei primär sitzender Tätigkeit zu lang anhaltenden und schmerzhaften Gesundheitsschäden führen. Dabei gibt es einfache und durchdachte Lösungsansätze, um solche Probleme zu vermeiden.
 

Gesundheit rechnet sich.

Zunächst einmal hilft es, sich die Dimensionen klarzumachen. Wenn nur der einzelne Mitarbeiter und seine individuellen gesundheitlichen Probleme in den Blick genommen werden, bleibt die unternehmerische Verantwortung undeutlich. Doch schon ein Ausfalltag eines Mitarbeiters und die daraus resultierenden Konsequenzen können die Kosten für einen ergonomisch ausgestatteten Arbeitsplatz übersteigen. Ein unter gesundheitlichen Aspekten optimierter Arbeitsplatz ist daher keine Luxusausgabe, sondern eine wirtschaftlich sinnvolle Investition, die sich schnell amortisiert. Bei ganzheitlicher Betrachtung werden die wirtschaftlichen Vorteile sogar noch greifbarer: Mitarbeiter mit sinnvoll optimierten Arbeitsplätzen sind zufriedener und arbeiten produktiver als Angestellte, die ihr Arbeitsplatz im wahrsten Sinne des Wortes krank macht. Mit durchdachten, vorbeugenden Maßnahmen reduzieren Sie also nicht nur Ihre Ausfallzeiten, sondern steigern zudem die Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität.

 

Die richtige Sitzhaltung.

Drei Faktoren sind wichtig, um gesundheitliche Probleme in den Griff zu bekommen. Zunächst müssen wir den Arbeitsplatz an sich betrachten. Die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) liefert hierbei sinnvolle rechtliche Rahmenbedingungen. Die Auswahl und korrekte Positionierung des Schreibtisches sind demnach von großer Bedeutung. Die Höhe der Arbeitsfläche sollte zwischen 68 und 76 Zentimetern frei verstellbar sein. Vom Oberschenkel des Benutzers bis zur Unterkante des Schreibtischs dürfen etwa zehn Zentimeter Luft sein. Der Bürostuhl sollte für eine intensive Nutzung über acht Stunden ausgelegt sein. Eine optimale Sitzposition wird erreicht, wenn zwischen Ober- und Unterschenkeln sowie Ober- und Unterarmen ein rechter Winkel herrscht. Die Füße sollten flach auf dem Boden stehen, die Unterarme entspannt auf der Arbeitsfläche ruhen. Über den Tag hinweg sollte die Sitzhaltung jedoch mehrfach verändert werden, um eine einseitige Beanspruchung des Skeletts und der Bandscheiben zu vermeiden. Sitzbälle oder ein Steharbeitsplatz können temporär eingesetzt die Belastung verringern.

 

Die ideale Ausrichtung.

Der Bildschirmarbeitsplatz sollte für störungsfreies Arbeiten im rechten Winkel zum Fenster platziert werden. Befindet sich das Fenster hinter dem Monitor, strengen die Helligkeitsunterschiede das Auge zu sehr an. Kopfschmerzen oder Ermüdungserscheinungen können die Folge sein. Ist das Fenster jedoch im Rücken des Mitarbeiters positioniert, kommt es zu Reflexionen auf dem Bildschirm. Ganz automatisch passt man in solchen Fällen die Sitzhaltung an, um den störenden Spiegelungen auszuweichen. Oft kommt es dann zu Verspannungen oder Haltungsschäden. Was viele Bildschirmarbeiter nicht wissen: Sie sollten auf ihr Arbeitsgerät hinabblicken, nicht zu ihm aufschauen. Das obere Ende des Bildschirms sollte deutlich unterhalb der waagerechten Blickrichtung des Nutzers liegen. Der Bildschirmmittelpunkt sollte sich in einem Winkel von etwa 35 Grad darunter befinden. Der korrekte Abstand hängt von der Größe des Displays ab, liegt aber meist zwischen 50 und 80 Zentimetern. Um Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich zu vermeiden, sollten Sie frontal vor Ihrem Gerät sitzen. Um die optimale Ausrichtung zu gewährleisten, empfehlen sich Bildschirme mit einem weiten Verstellbereich in Höhe und Breite.

 

Der perfekte Monitor.

Der dritte Faktor betrifft den Bildschirm selbst. Wer acht Stunden täglich vor seinem Arbeitsgerät sitzt, will nicht durch ständiges Flackern oder Spiegelungen von der Arbeit abgehalten werden. Veraltete Röhrenmonitore sind heute glücklicherweise kaum noch anzutreffen - doch auch nicht jeder Flachbildschirm eignet sich für den professionellen Einsatz gleichermaßen. Hersteller von Bildschirmen mit stark reflektierender Oberfläche (Glare-Type-Displays) werben zwar mit hohem Kontrast - durch die störenden Spiegelungen sind die entsprechenden Monitore aber in der Regel nicht mit der Bildschirmarbeitsplatzverordnung kompatibel. Auch flackernde Displays sind kontraproduktiv für Gesundheit und Arbeitsleistung. 
 

 

Meist entsteht das Flimmern bei Flachbildschirmen durch die Helligkeitssteuerung. Viele Bildschirme nutzen die sogenannte Pulsweitenmodulation (PWM-Verfahren). Für den Großteil der Anwender ist das unproblematisch, empfindliche Menschen erkennen jedoch ein deutliches Flackern. Andere Anbieter setzen auf das Gleichstrom-Dimming, bei dem die Helligkeit über die Stromstärke angepasst wird. Hierbei ist jedoch die Farbwiedergabe bei geringer Helligkeit nicht optimal. Die Monitore von EIZO vereinen daher beide Technologien in einem Gerät: Pulsweitenmodulation bei geringer Helligkeit und Gleichstrom-Dimming bei starker Helligkeit. Dieser duale Ansatz ermöglicht augenschonendes Arbeiten unter allen Bedingungen.

 

Ergonomie-Features für professionelle Anwender.

Die professionellen High-End-Monitore von EIZO sind besonders rücken- und augenschonend und können leicht individuellen Anforderungen angepasst werden. Durch innovative Features wird das lange Arbeiten am Bildschirm zum Genuss und nicht zur Gesundheitsgefahr. Sie müssen sich nicht an Ihren Arbeitsplatz anpassen, sondern Ihr Arbeitsplatz sich an Sie.

 

Auto EcoView.

Das Licht im Umfeld eines Monitors ändert sich im Laufe des Tages. Mit der einzigartigen Auto EcoView passt sich die Bildschirmhelligkeit daher harmonisch dem Umgebungslicht an. Dadurch werden Sie weniger geblendet und es wird auch verhindert, dass der Monitor bei starker Sonneneinstrahlung z. B. zu dunkel eingestellt ist. Das schont nicht nur die Augen, sondern auch die Umwelt und den Geldbeutel. Die automatische Justierung spart nämlich nebenbei bis zu 50 Prozent Energie.

 

Automatischer Farbmodus.

Nicht jede Anwendung benötigt dieselben Farbwerte. Mit der automatischen Farbeinstellung wechselt der Bildschirm beispielsweise beim Bearbeiten von Word-Dateien in den Paper-Modus. Dabei werden Kontrast, Helligkeit und Farbe automatisch an die Anwendung angepasst. Durch die Reduktion des Anteils von blauem Licht wird das Lesen auf echtem Papier simuliert. Ihre Augen werden es Ihnen danken.

 

Flexibler Standfuß.

Um Rückenschäden zu vermeiden, ist eine Feinjustierung der Bildschirmposition essenziell. Durch den flexiblen Standfuß sind EIZO Monitore in Höhe, Neigung und Drehung stufenlos einstellbar. Je nach Modell lassen sie sich bis auf die Bodenplatte des Standfußes absenken. Abhängig von Ihrer Körpergröße oder Sitzhaltung lässt sich so immer leicht die optimale Einstellung für komfortables Arbeiten finden.

 

EIZO FlexScan-Monitore für ergonomisches Arbeiten.

Die Office-Monitore mit Bildschirmdiagonalen von von 55,9 cm (22,0“) bis 80,0 cm (31,5“) erfüllen die Kriterien an einen modernen und ergonomischen Bildschirmarbeitsplatz. Ihr attraktives, nahezu rahmenloses Design und ihr entspiegeltes Display vermeiden störende Reflexionen. Die Auto-EcoView-Funktion sorgt zudem für eine auf das Umgebungslicht abgestimmte Helligkeitseinstellung. Durch den automatischen Farbmodus werden je nach Anwendung die passenden Einstellungen gewählt und zusätzlicher Stress für die Augen vermieden. Und dank ihres flexiblen Standfußes können Sie die Monitore so drehen, schwenken und neigen, dass Rücken und Nackenmuskulatur effektiv geschont werden.

 

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Ihr Ansprechpartner.

Ralf Schmitt

Produktmanager EIZO

 

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Bilder: EIZO