EU-Datenschutz-Grundverordnung – Was ändert sich?

Die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) stellt den Datenschutz in Europa auf eine völlig neue Grundlage.

EU-Datenschutz-Grundverordnung – Was ändert sich?

Themen.

Die EU-Datenschutz-Grundverordnung gilt ab 25. Mai 2018 in allen 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und wird das deutsche Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) in weiten Teilen aufheben.

Auch für datenschutzrechtlich gut aufgestellte Unternehmen ergibt sich ein erheblicher Anpassungsbedarf, um den neuen Anforderungen zu genügen.

Der Druck auf Unternehmen, die Datenschutzanforderungen einzuhalten, wird durch die Datenschutzgrundverordnung deutlich höher. Die maximale Bußgeldhöhe gemäß Bundesdatenschutzgesetz liegt bei 300.000 EUR. Bußgelder nach DSGVO können 20.000.000 EUR (in Worten: Zwanzig Millionen Euro) oder bis zu 4 % des gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes betragen, je nachdem welcher Betrag höher ist.

Dauer: 1 Tag

Kosten: 350 EUR pro Person

Durchführungsgarantie: ab 3 Teilnehmern

Zielgruppe:

  • Betriebliche und behördliche Datenschutzbeauftragte
  • Datenschutzkoordinatoren
  • Internet-/Sicherheitsbeauftragte

Voraussetzung:

Grundkenntnisse im Bereich Datenschutz

Ziel:

Das Seminar bietet einen Überblick über die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die ab dem 25. Mai 2018 gelten und das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) weitgehend ersetzen wird.

Inhalte:

  • Welche Neuerungen gibt es in der DSGVO?
  • Zeitplan und Umsetzungsfristen
  • Neue Betroffenenrechte (Recht auf Vergessenwerden, Recht auf Datenportabilität)
  • Hinweispflichten bei der Datenerhebung
  • Datenschutz-Folgeabschätzung
  • formale Anforderungen an die Datenschutzorganisation (z.B. Verzeichnis von Verarbeitungsvorgängen)
  • Zulässigkeit der Übermittlung in Drittländer
  • technisch-organisatorische Maßnahmen (Privacy by Desing, Privacy by Default)
  • Meldepflichten bei Datenschutzverstößen
  • Sanktionen bei Datenschutzverstößen (Es drohen empfindlich erhöhte Bußgelder!)
  • Marktortprinzip
  • Neuregelung zum Profiling/Scoring
  • Verarbeitung nach „Treu und Glauben“
  • Rechenschaftspflichten der verantwortlichen Stelle
  • Widerspruchsrecht bei Direktwerbung
  • Gemeinsam für die Verarbeitung Verantwortliche
  • Bedeutung von Verhaltensregeln und Zertifizierungen
Das Seminar ist eine Fortbildungsveranstaltungen gemäß § 4f Abs. 3 BDSG. Die Teilnehmer erhalten nach der Schulung eine Teilnahmebescheinigung.

 

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