Alles aus einem Guss: Wie Schulen vom Netzwerksystem Cisco Meraki profitieren.
Der Unterricht muss reibungslos laufen, deshalb brauchen Schulen ein leistungsfähiges IT-Netzwerk. Die Gemeinschaftsschule mit Oberstufe (GMSmO) der schleswig-holsteinischen Kleinstadt Kellinghusen hat sich deshalb für das Netzwerksystem Cisco Meraki entschieden. Die All-in-One-Lösung erleichtert entscheidend den herausfordernden Schulalltag.
Alte und neue Systeme, Geräte unterschiedlicher Hersteller, die fest installiert, mobil oder als Bring Your Own Device (BYOD) im Einsatz sind, strenge Auflagen zum Datenschutz, komplexe Erfordernisse und Vorgaben zur Systemsicherheit – die Netzwerktechnik in Schulen muss hohen Anforderungen genügen. Noch schwieriger wird diese Aufgabe, wenn die einzelnen Komponenten der Netzwerk-IT von verschiedenen Herstellern stammen, unterschiedliche Managementsysteme erfordern und in einem Flickenteppich aus Einzellösungen betrieben werden.
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Mit dieser problematischen Gemengelage hatte auch die Gemeinschaftsschule mit Oberstufe noch vor wenigen Jahren zu kämpfen. Als die Schule 2023 einen Neubau plante, packte sie deshalb die Gelegenheit beim Schopf: Mit Unterstützung von Dataport, dem für Schleswig-Holstein zuständigen kommunalen IT-Dienstleister, entwickelte ihr Netzwerkadministrator Martin Münzel die Netzwerkstruktur des neuen Schulgebäudes. Von der Verkabelung über die Platzierung und Anzahl der Netzwerkdosen pro Klassenraum bis hin zur Einrichtung von Multi-Gigabit-Switches und Access Points plante er die Netzwerkausstattung anhand einer Reihe von Kriterien. Sie sollte:
- überall einen guten WLAN-Empfang für alle Geräte sicherstellen, die täglich in der Schule in Betrieb sind. Das betrifft mehr als 2000 Vor-Ort- und mobile Geräte.
- weniger Arbeitsaufwand erfordern.
- eine bessere Betriebssicherheit als die alte Lösung bieten.
- vom Administrator allein verwaltet werden können.
- vollumfänglichen Zugriff auf das Netzwerk ermöglichen, um bei Störungen sofort mit gezielter Fehleranalyse reagieren zu können.
Die Wahl fiel auf das Netzwerksystem Cisco Meraki, das diese Anforderungen erfüllt. Die All-in-One-Lösung umfasst:
Von WLAN bis hin zu Mobile Device Management alle Elemente, die für den Netzwerkbetrieb im Schulalltag zweckmäßig sind. Aus diesem Angebot können die Schulen je nach Bedarf wählen.
Eine leistungsfähige Hardware auf dem neuesten technischen Stand
Aufeinander abgestimmte Komponenten aus einer Hand. Das System lässt sich deshalb auch problemlos verändern und skalieren.
Ein zentrales webbasiertes Dashboard, das den Betrieb des Netzwerks sicher und arbeitserleichternd ermöglicht
Arbeitserleichternd und zeitsparend: Webbasierte Verwaltung.
Cisco Meraki überzeugte die Schule als leistungs- und zukunftsfähige Lösung, aber auch wegen seiner zeitsparenden und arbeitserleichternden Anwenderfreundlichkeit. Alle Komponenten des Netzwerks werden über ein zentrales, webbasiertes Dashboard konfiguriert und überwacht. Dessen grafische Benutzeroberfläche ermöglicht eine intuitive und umfängliche Bedienung. Komplizierte Managementskripte gehören damit der Vergangenheit an. Möglich bleiben aber individuelle Lösungen über eine Konfigurationsschnittstelle. Für Martin Münzel bedeutet das eine enorme Erleichterung: „Das Dashboard gibt mir eine vollständige Übersicht des kompletten Netzwerks. Alle Komponenten bleiben so im Blick und ich sehe zum Beispiel die Auslastung bestimmter Access Points oder ob es beim Einloggen Probleme mit der Authentifizierung gibt.“
Besser und schneller: Betriebssicherheit und Troubleshooting.
Zentral, schnell und unkompliziert – das Cisco Meraki Dashboard ist ein entscheidender Vorteil für die Betriebssicherheit, ermöglicht es doch einen direkten Zugriff auf Analysen und Berichte, die in Höchstgeschwindigkeit Einblicke in die Netzwerkleistung und -nutzung geben.
Hinzu kommen neue Features und automatische Updates, die sich nach einem individuell erstellbaren Plan zu einem gewünschten Zeitpunkt ausrollen lassen. Auch hier bietet das System innovative Möglichkeiten, zum Beispiel mit der auslastungsgesteuerten Access-Point-Aktualisierung. „Gerade bei den Switches ist es sinnvoll, in Etappen ausrollen zu lassen, damit die Internetkonnektivität weitestgehend erhalten bleibt und Updates bis zum Schluss ausgeführt werden können“, erläutert Martin Münzel. Darüber hinaus sind die Firewalls als Aktiv-/Passiv-Cluster konfiguriert: Wenn die aktive Master-Firewall aufgrund einer Aktualisierung oder Störung ausfällt, übernimmt sofort die passive Firewall den Betrieb. Auf diese Weise werden Ausfallzeiten und Sicherheitslücken vermieden. Aktualisierungen sind im Gegensatz zum alten System nun kein Problem mehr. Der tägliche Schulbetrieb kann ungehindert weiterlaufen.
Und falls doch Störungen auftreten sollten? Dann schlagen unter anderem Push-Nachrichten Alarm. Fehleranalyse und Troubleshooting gehen nun erheblich einfacher und schneller vonstatten. Eine besondere Arbeitserleichterung ist, dass jeder einzelne Switch und Access Point remote verwaltet werden kann.
Innen wie außen: Cyber-Sicherheit.
Für die Cyber-Sicherheit sorgen neben den Updates integrierte Features wie Firewalls, geschützte Netzwerkverbindungen durch VPNs (Virtual Private Networks) und Intrusion Detection zur Erkennung von Cyber-Angriffen. Insgesamt erfüllt Cisco Meraki die hohen Sicherheitsanforderungen, um den Schutz der sensiblen Daten von Schüler:innen, Lehrkräften und der Verwaltung gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zu gewährleisten. Ermöglicht werden zudem Funktionen wie Mehrfachauthentifizierung in der Cloud und die Anonymisierung der Konten. Diese können einzeln überwacht und gegebenenfalls auch einzeln gesperrt werden. So lassen sich durch Einzelüberwachung unter anderem Vorfälle leichter analysieren und durch Einzelsperrungen kompromittierte Accounts bequemer isolieren, ohne das gesamte System abschalten zu müssen.
Wichtig für den Schutz der Schüler:innen, wenn sie mit dem Internet arbeiten: Cisco Meraki bietet Funktionen zur gezielten Filterung unangemessener Internetinhalte. In das System können unter anderem Jugendschutzfilter integriert werden, die den Zugriff auf die URLs von Websites mit unerwünschten Inhalten blockieren.
Für Netzwerkadministrator Martin Münzel waren auch diese Sicherheitsfunktionen ein wichtiges Entscheidungskriterium: „Wir haben uns für Cisco Meraki entschieden, weil es uns vom Switch bis zum Access Point ein modernes Portfolio zur Verfügung stellen kann. Gepaart mit Firewalls, die es uns ermöglichen, unser Netzwerk von außen nach innen, aber auch von innen nach außen zu schützen, ist das für uns die optimale Lösung.“
Bilanz: Positiv.
Nach knapp zwei Jahren mit zieht die Gemeinschaftsschule mit Oberstufe in Kellinghusen eine positive Bilanz. „Der Netzwerkbetrieb funktioniert nun reibungsloser als im alten Schulgebäude mit seiner heterogenen Netzwerkstruktur“, berichtet Martin Münzel. Und er ist sich sicher: „Mit unserer Gesamtlösung von Cisco Meraki sind wir auch für die Zukunft gut aufgestellt, um die Anforderungen des Schulalltags erfüllen zu können.“
Das Beispiel zeigt, dass Cisco Meraki Bildungseinrichtungen das Leben erheblich erleichtern kann. Die All-in-One-Lösung ist sicher, skalierbar und leistungsfähig und lässt sich im Vergleich zu gemischten Netzwerkarchitekturen mit weniger Arbeits- und Personalaufwand administrieren. Die bequeme Fehleranalyse und das vereinfachte Troubleshooting ermöglichen es, den IT-Betrieb bei Störungen aufrechtzuerhalten beziehungsweise schnellstmöglich wieder aufzunehmen. Der Schulalltag kann damit seinen geregelten Lauf nehmen. Oder wie es Benjamin Meyer, Mitglied der Schulleitung und Informatiklehrer, auf den Punkt bringt: „Im besten Fall bekommt man vom Netzwerk-Management im Hintergrund nichts mit.“