AZUBIT 28.02.2020

Wie die Zeit verfliegt…

…und nach einer abgeschlossenen Ausbildung zum FISI mein Rückblick auf die letzten Monate der Ausbildung, Aufgaben und Themengebiete sowie meine persönlichen Tipps zur Abschlussprüfung.

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Hendrik Breßler
Auszubildender: Fachinformatiker – Systemintegration

Seit Januar 2019 bin ich, mit Ausnahme von einem Monat, in meiner aktuellen Abteilung BISS (Bechtle Internet Security & Services). Bisher waren somit Aufgaben in den Bereichen Networking & Security mein täglich Brot. Von Kundenberatung, über das Aufbauen von Laborumgebungen bis hin zum Troubleshooting beim Kunden war alles dabei. Darüber verteilt verschiedenste Themen wie z.B. E-Mail Security, VPN, Cloud Computing und mein Lieblingsthema sowie Thema meiner Projektarbeit: SD-WAN. Dazugehörig selbstverständlich alle Basics von Routing und Switching, die einem in jedem Projekt begleitet haben.

 


Im Oktober letzten Jahres durfte ich einen Monat Pause von Networking & Security einlegen. Mein Aufenthaltsort – die Unternehmenskommunikation. Wie kommt man aber als technischer Auszubildender in eine Abteilung, die planmäßig nur Onlinemedien Studenten vorbehalten ist? Ich habe meinen Wunsch gegenüber unserem Ausbildungsbeauftragten des Systemhauses geäußert und dieser hat mir nach kurzem Austausch mit der Unternehmenskommunikation einen Monat Einsatzzeit bestätigt (Fragen lohnt sich also immer 😊). Voller Vorfreude nahm ich demnach auch die Aufgaben wie Blogging, Planung zu bevorstehenden Veranstaltungen und Foto-Shootings entgegen.


Leider näherte sich während dieser Zeit auch die schriftliche Abschlussprüfung Mitte November. Ich hatte demnach alle Hände voll zu tun mit Vorbereitung auf die Prüfungen und den viel interessanteren Aufgaben in der Unternehmenskommunikation. Und wenn wir jetzt schon bei dem Thema Abschlussprüfungen sind verrate ich euch noch meine geheimen Geheimtipps, die eigentlich gar nicht geheim sind, aber euch vielleicht dennoch helfen können.


1.    Fang nicht zu früh an. Heißt?

Ich hatte in der Vergangenheit die Erfahrung, dass wenn man zu früh anfängt ist man zwar schneller mit dem Stoff durch, jedoch ist der Leerlauf danach meist nicht der Produktivste. Natürlich ist das Wiederholen des Gelernten unerlässlich, aber nehmt euch dafür nicht zu viel Freiraum, denn vergessen ist schnell etwas.


2.    Fangt aber auch nicht zu spät an.

Ich glaube jeder kennt es, montags schreibt man eine Arbeit und man nimmt sich freitags fest vor am Samstag früh aufzustehen und sich effektiv darauf vorzubereiten. Das Ende vom Lied… Sonntagabend um 22 Uhr fällt einem ein „irgendwas war morgen“ und dann beginnt der Stress mit dem Lernen bis 2 Uhr nachts. Macht euch also einen Plan der Themen und überlegt euch wie ihr lernen wollt, bzw. wie viel Zeit ihr für verschiedene Themen einplanen wollt. Dabei haben Zusammenfassungen bei mir immer am besten funktioniert, das bleibt aber jedem selbst überlassen 😊.


3.    Mitunter der wichtigste Punkt:

Macht euch nicht verrückt! Ihr seid nicht die Ersten, die eine Abschlussprüfung schreiben. Geht strukturiert an das Thema ran, setzt euch die allseits beliebten „Lernziele“ in denen ihr euch beispielsweise vorgebt eine Zusammenfassung bis in zwei Tagen zu erstellen und haltet euch daran.


Diese drei Tipps haben mir persönlich optimal geholfen und so war ich im Endeffekt bestens auf die Prüfung vorbereitet.


Ende November 2019 – die Prüfungen waren vorbei *Erleichterung*. Aber das war ja erst der schriftliche Teil und da ich ab November auch wieder meinen alten Arbeitsplatz im BISS bezogen hatte, musste ich mir jetzt ein Thema für meine Projektarbeit suchen. Wie anfangs kurz erwähnt fiel meine Wahl dann auf SD-WAN. Das Ziel lässt sich eigentlich ganz gut aus dem abschließenden Titel herleiten – Bewertung und Integration einer Software-Defined-WAN Lösung für den Mittelstand. Wenn euch das Thema interessiert oder ihr mehr dazu wissen wollt, macht euch doch über unsere AZUBIT Instagram Seite bemerkbar 😊.


Bis Mitte Januar war dann alles in trockenen Tüchern, die Projektarbeit abgesegnet und abgegeben. Jetzt hieß es warten, aber nicht in erster Linie auf das Ergebnis, sondern auf die mündliche IHK Prüfung Anfang Februar. Da wird dann die Projektarbeit mit einer 15 minütigen Präsentation vorgestellt und im Anschluss daran stellen die Prüfer in einem nochmal 15 minütigen Fachgespräch allgemeine Fragen sowie Fragen zur Präsentation. Wichtig hier sind die allgemeinen Fragen! Denn da können theoretisch alle Themen der Berufsschule sowie der Berichtshefte dran kommen. Beliebte Themen wären beispielsweise Netzwerkaufbau sowie darin vorhandene Sicherheitsmechanismen, RAID Systeme, Datenschutz, Betriebssysteme und noch vieles mehr. Sich also vor der mündlichen Prüfung nochmal einen kurzen Überblick über alle Themen der Berufsschule zu machen ist auf jeden Fall von Vorteil 😉.


In den letzten Monaten der Ausbildung war also doch ganz schön viel los. Auch bei AZUBIT hat sich viel getan. Und so ist es jetzt auch für mich an der Zeit AZUBIT lebe wohl zu sagen. Ein Teil dieser Initiative zu sein hat viel Spaß gemacht und ich wünsche dem ganzen AZUBIT Team weiterhin viel Freude dabei den Alltag bei Bechtle, sowie die verschiedenen Ausbildungen zu repräsentieren. Ein großes Dankeschön an alle für die tolle Zusammenarbeit!


AZUBIT Hendrik