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Erlebnisse 20.08.2019

Auslandsaufenthalt bei Bechtle UK in Chippenham.

Vor kurzem war ich für einen Monat in England, genauer gesagt bei Bechtle UK am Standort in Chippenham. Bechtle hat mir das ermöglicht; ich konnte mein Englisch verbessern, neue Kollegen, eine andere Arbeitskultur und ein neues Land intensiv kennenlernen.

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In Deutschland bin ich bei Bechtle als Produktmanager für HPE Pointnext tätig. Bei Bechtle habe ich vor fast genau drei Jahren mit einer Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel begonnen. Vor einem Jahr habe ich meine Abschlussprüfungen erfolgreich bestanden und arbeite nun seit knapp eineinhalb Jahren in meiner jetzigen Abteilung. Dort habe ich auch Aufgaben zu erledigen, die gute Englischkenntnisse erfordern. Da ich in der Berufsschule kein Englisch hatte, lag mein letzter Englischunterricht schon gute drei Jahre zurück. In einem Feedbackgespräch mit meinem Bereichsleiter Ascan Collier kamen wir auf diese Tatsache zu sprechen. Wir diskutierten über die vielfältigen Möglichkeiten eine Sprache zu erlernen – Bücher, Kurse und Apps, aber eben auch ein Auslandsaufenthalt. Die Frage: Wie sollte das neben dem Vollzeitberuf klappen?

 

Dass Bechtle international aufgestellt ist, kam mir dabei zugute. Ascan Collier kontaktierte James Napp, Geschäftsführer von Bechtle direct im englischen Chippenham, und es ging quasi sofort los, da auch er die Idee gut fand. Nach einem ersten Austausch mit Sacha Tupper, meiner Ansprechpartnerin für die Zeit in England, standen der Termin und die Unterkunft fest. Am 11. Mai 2019 sollte es für mich mit dem Flieger von Frankfurt am Main nach London Stansted gehen. Nach kurzer Orientierung am Flughafen, fuhr ich schon mit dem Bus in die Londoner Innenstadt. Von da aus nahm ich den Zug nach Chippenham, wo ich spät nachts in meiner Unterkunft ankam. Schon bei der Anreise waren mir die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Engländer aufgefallen.

 

Den darauffolgenden Sonntag, nutzte ich, um mir die Gegend anzuschauen und mich zurechtzufinden. Außerdem, anders als in Deutschland, haben viele Läden auch Sonntags geöffnet. Also konnte ich mich auch direkt mit Lebensmitteln eindecken.

 

Am ersten Arbeitstag also ging es dann mit dem Bus in ungefähr 20 Minuten zu Bechtle. Dort haben mich meine Kollegen herzlich empfangen und mir direkt meinen Arbeitsplatz für die nächsten vier Wochen gezeigt. An meiner Insel saßen die Kollegen, die inzwischen zum neuen Standort nach Manchester gewechselt sind – wir haben uns direkt verstanden, aber der englische Akzent war für mich gewöhnungsbedürftig. Für meine Arbeit spielte das aber keine Rolle. Ich konnte ihr ohne Einschränkungen nachgehen, da wir auch dort mir Bildschirmtelefonen arbeiten und sich lediglich mein „Hintergrund“ im Büro veränderte. Lediglich die Kommunikation mit den Kollegen war „anstrengender“, da ich immer zwischen deutsch und englisch wechseln musste. Natürlich haben sich die Kollegen auch für meine Arbeit an sich interessiert, also für was ich zuständig bin. Es kamen auch viele Fragen der deutschen Kollegen, mit denen ich in dieser Zeit telefoniert habe. Sie wollten mehr über meinen Auslandsaufenthalt erfahren. Gibt es Unterschiede in der Arbeitsweise, was macht man hier außerhalb der Arbeit und wie komme ich mit den vier Wochen alleine im Ausland zurecht. Viele Kollegen, mit denen ich in dieser Zeit gesprochen habe, fanden diese Möglichkeit und dass Bechtle so etwas anbietet, großartig.

 

Die Zeit in England hat mein Englisch auf jeden Fall verbessert; es bleibt keine andere Möglichkeit als darauf loszureden, egal in welcher Situation man sich befindet – ob auf der Arbeit, im Supermarkt oder auf einem Ausflug am Wochenende. Man kommt mehr aus sich heraus und ich spreche jetzt leichter und flüssiger. Die Briten waren sehr hilfsbereit und rücksichtsvoll und möchten jedem Besucher den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen. Es war eine sehr schöne Reise, ich konnte nicht nur meine Englischkenntnisse verbessern, sondern zudem auch noch die Kultur und die Kollegen kennenlernen. Ich kann das also nur jedem empfehlen, der seine Sprachkenntnisse im Ausland verbessern will.

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Robin Koch
PM HPE Pointnext