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Erlebnisse 06.12.2019

Noch mehr zu entdecken – die HPE Discover More in München.

Was bietet noch mehr als die HPE Discover? Natürlich die HPE Discover More! Eine wichtige Ankündigung, zwei prall gefüllte Tage und ganz viele Daten – wir haben das Wichtigste für Sie zusammengefasst.

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Same same, but different.

Die wichtigste Änderung im Vergleich zu den Vorjahren hatte Gutes und Schlechtes: Statt der bisherigen europäischen HPE Discover konzentrierte sich die HPE Discover More auf den deutschsprachigen Raum. Auf der einen Seite haben wir natürlich unsere europäischen Kollegen und Kunden vermisst (Als je dit leest: we hebben je echt gemist, Nederlandse groep!), auf der anderen Seite war die Veranstaltung dadurch so kompakt wie noch nie – zu Beginn kannte man gefühlt jeden der 3.000 Teilnehmer, am Ende dann wirklich alle.

 

Home sweet home.

Schon vom Eingang her nicht zu übersehen: Die Bechtle-Lounge. Über der Ausstellungsfläche schwebend der zentrale Treffpunkt für unsere Kunden und Kollegen und zwischen den Programmpunkten der ideale Ort zum Durchatmen und Vernetzen. Ich wusste vorher nicht, dass es Müsliriegel von Käfer gibt, aber in München muss das wohl so sein und lecker waren sie auch noch. Experten zu jedem Thema sind immer nur wenige Schritte entfernt und lassen keine Frage unbeantwortet.

 

Greenlake Central: Everything? Everything.

Mit Spannung erwartet, die Keynote von Antonio Neri. Spannend vor allem, was nicht gesagt wurde: Die fünf  Prozent größere Storage, die drei Prozent schnelleren Server und die acht Prozent wärmeren Access Points, sonst zentraler Bestandteil jeder Herstellerpräsentation, hatten keinen Platz mehr – dass das Hardware-Portfolio von HPE ausgezeichnet ist, davon musste niemand mehr überzeugt werden. Zentrales Thema stattdessen: Everything-as-a-Service. Wirklich: everything. Das auf der Discover More gelaunchte Multi-Cloud-Dashboard Greenlake Central ist ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg Richtung „Everything“ und sorgte den ganzen Tag für viel Gesprächsstoff.

 

Transformers: aber wie?

Wenn sich alles um Transformation dreht, ist die drängendste Frage: Wie ist sie zu bewältigen? Die Antwort gab es von jemandem, der erfolgreich die traditionelle IT eines Unternehmens transformiert hat und weiter transformiert: Bechtle CIO Harald Weickert. Ein Indikator für einen guten Vortrag ist 2019: Wie oft zücken die Teilnehmer ihr Handy, um Slides zu fotografieren? Dieses Kriterium zugrunde gelegt, war sein Vortrag vermutlich einer der besten des gesamten Tages. Dass es keine Standing Ovations gab lag vermutlich nur daran, dass im völlig überfüllten Raum ohnehin viele schon stehen mussten. Sämtliche Anfragen, Harald Weickert mal auszuleihen, mussten wir leider ablehnen, sein Wissen geben wir aber gerne an Kunden weiter.

 

 

 

 

And now for something completely different.

Nach so vielen Gesprächen musste dringend für Flüssigkeitszufuhr gesorgt werden; im Löwenbräukeller hatte HPE das Oktoberfest in den Dezember verlegt. Der erste Gedanke war natürlich: Ernsthaft? Oktoberfest? Wie kreativ. Aber es machte einfach Spaß und war für viele unserer Teilnehmer eine willkommene Gelegenheit, sich in Dirndl und Lederhose zu werfen. Und, ganz wie beim Original: Beim Essen freuen sich alle über die riesige Bechtle-Loge auf der Galerie, früher oder später landen dann doch alle „unten“.

 

 

It’s all about data.

Nach so vielen Jahren als Vorstand ist Michael Guschlbauer ohne Zweifel eines der Gesichter von Bechtle. Dass HPEs Deutschland-Chef Johannes Koch ihn aber als „Michael Bechtle“ auf die Bühne bat, sorgte dann dennoch für den Running Gag des Tages. Im Panel zum Thema „Daten, und was damit tun?“ brachte er die Mittelstands-Perspektive ein: Am Ende geht es um die Ergebnisse. Wie so oft das Highlight der Veranstaltung war dann Dr. Eng Lim Goh: Es ist jedes Mal aufs Neue spannend (und unterhaltsam), welche Anwendungsfälle es für Künstliche Intelligenz gibt – und welche Learnings sich daraus mitnehmen lassen. Eines dieser Learnings: Allein die Vorbereitung darauf, später künstliche Intelligenz einzusetzen, lohnt sich schon – und führt zu monetarisierbaren Daten. Wer zu Weihnachten von der Familie gebeten wird, doch mal Künstliche Intelligenz (oder Blockchain) zu erklären, sollte unbedingt ein Video von Dr. Goh griffbereit haben.

 

 

 

 

Closing Time.

Was bleibt? Die Erkenntnis, dass wir gerade dabei sind, Weichen zu stellen. Wird Europa die zweite Halbzeit der Digitalisierung gewinnen? Gehört die Zukunft den Schnellen? Sind die Unternehmen der Zukunft edge-centric, cloud-enabled und data-driven und was heißt das eigentlich genau? Es hat großen Spaß gemacht, diese Themen zu diskutieren und neben dem Drang, diesen Dialog fortzusetzen bleibt der Wunsch, die HPE Discover More nächstes Jahr wieder in ähnlicher Form in München zu haben. Fest steht: Als Platinum Partner und Gold-Sponsor der HPE Discover More ist Bechtle auf jeden Fall wieder dabei.

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Christian Hövekamp
Bereichsleiter Bechtle HPE Team