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Erlebnisse 13.02.2019

STRAT 2019 – We are the Face of the Future.

Als ich im Juli 2018 bei Bechtle in der Unternehmenskommunikation als Digital Content Specialist anfing, dauerte es nicht lange, ehe ich zum ersten Mal diesem Wort begegnete: STRAT. Was sollte das sein? STRAT. Ein Event. Das wurde schnell klar. Das Event bei Bechtle, dämmerte es mir wenig später. Am 8. Februar war es in Stuttgart soweit: meine erste STRAT. Das Motto, passend zur Veröffentlichung der Bechtle Vision 2030 im vergangenen Dezember, lautete „Meet the Vision.“ Und es wurde visionär …

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Schon der Show-Opener entführte die mehr als 1.500 Besucher aus dem gesamten Bechtle Universum in die Zukunft. Vielleicht sogar noch weiter als nur bis 2030. Zwei in weiß gekleidete Tänzer, ein treibender Beat und ganz viele Hologramme. Futuristisch. Schnell. Visuell anspruchsvoll. Die Messlatte für die Vorträge der Vorstände, den Gastvortrag von Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky, die Q&A-Session mit den Vorständen sowie die Verleihung der Best of Bechtle Awards – so stand es auf der Agenda – war gelegt. Knapp unter Sotomayor-Niveau; so ungefähr 2,44 Meter. Da muss man erst mal drüber, auch als Chef oder Zukunftsversteher. Kleiner Zeitsprung – alle kamen drüber.

 

Kurz sprang Bechtles Vorstandsvorsitzender, Dr. Thomas Olemotz, noch einmal in das abgelaufene Jahr zurück, um über die außergewöhnliche Entwicklung 2018 zu sprechen, ehe er den Blick im Dialog mit Pressesprecherin und Moderatorin Sabine Brand nach vorne richtete, um die Bechtle Vision 2030 sprachlich in ihre Einzelteile zu zerlegen und sie dann Stück für Stück als großes Ganzes wieder zusammenzusetzen.

 

OneBechtle.

Auch Jürgen Schäfer, Vorstand E-Commerce, nahm die Höhe im ersten Versuch und hob vor allem auf die menschliche Komponente bei Bechtle ab. Er sagte: „Wir sind kein typischer Konzern, wir leben von den Menschen, ihrer Leidenschaft und ihrem Talent. Zu unseren Talenten gehört es, Talente zu finden und zu entwickeln.“ Auf dem Weg Richtung Vision 2030 sind ihm zwei Dinge besonders wichtig: Kooperation und Unternehmenskultur. „Lasst uns auf unseren kulturellen Fußabdruck achten“, sagte er mit Blick auf die Art und Weise wie Bechtle Geschäft macht.

 

Michael Guschlbauer, Vorstand für Systemhaus und Managed Services, fand einen weiteren Zugang zur Vision 2030. Mit starken Videos und emotionalen Worten untermauerte er seine Kernthese: OneBechtle. Dazu nahm er seine Zuhörer mit auf die Bechtle STRAT 2029 – das wäre dann meine elfte. Seine Vision? Bechtle ist der Digitalisierungspartner für den Mittelstand, überzeugt durch Beratungskompetenz für ganzheitliche Infrastrukturen, hat sein digitales Geschäft mit Hilfe künstlicher Intelligenz vollends etabliert und arbeitet über alle Gesellschaften hinweg ideal zusammen. „Das ist unser Pfund. Das ist unser nicht imitierbarer Wettbewerbsvorteil. Ich sehe Bechtle als großes Netz aus Kompetenzen“, erklärte er.

 

 

Ruheräume? Vorstandsbüros!

Dieses Netz aus Kompetenzen wurde bei der anschließenden Q&A-Session mit allen drei Vorständen sichtbar. Drei Führungspersönlichkeiten, die sich verstehen, ergänzen, klar Stellung beziehen und auch in der Lage sind, über sich selbst und den anderen zu lachen. Höhepunkt der einstündigen Fragerunde? Jürgen Schäfers Antwort auf die Frage nach Ruheräumen im Neubau am Bechtle Platz 1: „Wir haben doch schon die Vorstandsbüros.“ Um im Bild zu bleiben, Latte locker übersprungen.

 

Danach gehörte die Bühne Sven Gábor Jánszky, der sich durch sein 2018 veröffentlichtes Buch „2030: Wie viel Mensch verträgt die Zukunft?“ als quasi alternativloser Keynote-Speaker qualifizierte und nicht enttäuschte. Ein auf der Bühne durch Gedanken gesteuerter Computer war nur eines der vielen Highlights, das der „Zukunftsmann“ lieferte. Gewagte Prognosen und kühne Ideen hat er aus aller Welt zusammengetragen, um seine Vision der Zukunft daraus zu spinnen. Eine, in der Menschen deutlich über 100 Jahre alt werden, in der wir Tankstellen auf Planeten brauchen, in der wir unser entschlüsseltes Genom für unsere Gesundheit einsetzen, in der künstliche Intelligenz und Personal Bots zu ständigen Begleitern werden. Eine, in der Hochspringer wahrscheinlich deutlich höher springen als Javier Sotomayor 1993 in Salamanca.

 

 

Auch das Abendessen und die Band enttäuschten zum Abschluss nicht. Französisches Essen und urbane Beats machten den Deckel auf meine erste STRAT. Einziges Manko der Band? „Digital“ der Imagine Dragons war nicht im Repertoire. „We are, we are the face of the future. We are, we are the digital heartbeat” wäre als Closer für „Meet the Vision” quasi 2,46 Meter gewesen. Aber es muss für #2 ja noch Luft nach oben geben …

 

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Stefan Maurer
Digital Content Specialist