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Mobile Solutions 24.03.2020

Mobiles Arbeiten mit macOS & Co. bei Bechtle – Ein Erfahrungsbericht.

Das Arbeitsgerät steht in diesen Zeiten oftmals nicht im Büro, sondern zu Hause auf dem Tisch im Wohnzimmer. Wie sich der Berufsalltag mit den Geräten aus der Apple Peripherie problemlos bewältigen lässt, erfahren Sie in diesem Blog…

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Matthias Beck
Teamleitung System Engineers

Mein Name ist Matthias Beck und ich verantworte den technischen Bereich des Mobile Solution Teams - eine Abteilung des Bechtle Systemhauses in Neckarsulm. Wir beschäftigen uns mit mobilen Plattformen, deren Einsatzszenarien und möglichen Management-Lösungen.

 

Dieser Blog entsteht gerade im mobilen Office. Fairerweise muss ich gestehen, dass die Ausstattung, mit der ich arbeiten und diesen Beitrag verfassen darf, heutzutage (noch) nicht so ganz dem typischen Standard-Arbeitsplatz entspricht. Anders als viele Kollegen, die mit gemischten Arbeitsumgebungen, beispielsweise Windows und iOS oder Android arbeiten, nutze ich ausschließlich die Apple Peripherie.

 

Vormittags – Verschiedene Systeme, keine Probleme.

8 Uhr, der erste Termin – ein Kunde benötigt Unterstützung bei seiner Mobile-Device-Management-Lösung. Ich stecke die AirPod Pro in die Ohren, öffne Cisco Jabber und rufe den Kunden an. Via TeamViewer prüfe ich gemeinsam mit dem Kunden das System und wir beheben gemeinsam das Problem.

 

13:30 Uhr – ein internes Meeting mit Microsoft Teams. Wir arbeiten gemeinsam an einer Präsentation für eine geplante Veranstaltung. Da alle gewohnten Microsoft Office-Anwendungen auch nativ für macOS zur Verfügung stehen, funktioniert das wunderbar. Jeder arbeitet an den für seinen Fachbereich relevanten Folien und bringt seine Ideen für die gemeinsamen Bereiche ein. Notwendige Screenshots von einem iPhone transferiere ich via AirDrop oder nutze die Scanfunktion in der App.

 

Wo vorher das Kabel meines Headsets oder der EarPods über der Tastatur lag, bin ich jetzt kabellos mit den Apple AirPods unterwegs. Charmant dabei ist das Zusammenspiel mit den verschiedenen Geräten – kommt der Anruf auf dem Smartphone an, verbinde ich die AirPods kurzerhand mit dem iPhone und nehme das Gespräch dort entgegen.

 

Meine Tätigkeiten verrichte ich auf einem MacBook Pro mit TouchBar, die bei mir allerdings recht selten zum Einsatz kommt. Dafür steht das MacBook meistens zu weit von mir entfernt. Im Büro sind Tastatur, Strom und Monitor via USB-C Dockingstation angeschlossen, Zu Hause habe ich eine Bluetooth Tastatur, die bei Bedarf zum Einsatz kommt sowie eine ebenfalls via Bluetooth verbundene Magic Mouse.

 

Da mein ursprünglicher Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden mittlerweile dem Nachwuchs weichen musste, nutze ich mein iPad Pro meistens als zweiten Bildschirm über die Sidecar Funktion. Das funktioniert reibungslos und ohne spürbare Verzögerungen. Outlook, Cisco Jabber oder Microsoft Teams habe ich so immer im direkten Blick und kann die Haupttätigkeiten direkt am Monitor des MacBooks erledigen.

 

Nachmittags – Perfekte Integration in das Unternehmensnetzwerk.

Der Nachmittag bricht an. Womit lässt sich es sich besser beginnen, als mit einem Blick in das Bechtle Intranet und dem Starten des Urlaubsworkflows? Durch die Integration meines MacBooks in das Unternehmensnetzwerk und der bestehenden VPN Verbindung via Cisco AnyConnect funktioniert das problemlos via Single Sign-on. Ich wähle die Tage aus, trage meine Vertretung ein und sende den Auftrag ab. Weiter geht’s.

 

15:15 Uhr, es erreicht mich eine SMS mit kryptischem Inhalt. Ich kann sie zuerst nicht zuordnen, sehe dann allerdings in Outlook die E-Mail zu einem Kundenprojekt mit einem verschlüsseltem Dateianhang. Ich kopiere den Inhalt von dem iPhone einfach auf das MacBook, sodass ich das Kennwort nicht abtippen muss.

 

16:30 Uhr: Ich erfasse meine heutigen Tätigkeiten in unserem Dienstleistungssystem. Da mir einige Informationen fehlen, starte ich Citrix Workspace und greife per Virtual Desktop auf die dafür notwendigen Systeme zu. Genauso schnell, wie die virtuelle Windows Umgebung gestartet wurde, habe ich alle Informationen beisammen und beende sie wieder.

 

Anders als im Büro, wo einen die Kollegen mit Fragen wie „Sollen wir uns einen Kaffee holen?“ zum Aufstehen bewegen, erinnert mich – der aufmerksame Leser wird ahnen, was jetzt kommt – meine Apple Watch regelmäßig daran, mich zu bewegen. Gute Idee! Ich checke die Uhrzeit, schließe das MacBook und bringe die Tasse in die Spülmaschine – Feierabend!