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Modern Workplace 15.07.2019

CIO vs. CFO. Mit Bechtle Financial Services nimmt das Duell ein gutes Ende.

Das Auslagern von IT-Services entlastet Firmen und ihre Mitarbeiter. Full-Service-Konzepte vereinfachen Abrechnungsprozesse und sorgen für Transparenz. Gerade mittelständische Unternehmen können von diesen Angeboten profitieren.

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Als die ersten Smartphones auf den Markt kamen, sorgte der bloße Besitz für Begeisterung. Schnell wurde aus einem Statussymbol aber ein Alltagsgegenstand. Höchste Priorität hatten und haben zwei Dinge: transparente Kosten und ständige Funktionsfähigkeit sowie Verfügbarkeit aller damit verbundenen Services. Ein ähnlicher Prozess vollzieht sich gerade auf höherem Niveau in der Unternehmens-IT. Das Funktionieren der IT wird von den Anwendern vorausgesetzt. Sie möchten ihre IT nutzen, nicht besitzen. Denn: Eigentum verpflichtet.

 

Dabei soll das Arrangement einfach und flexibel sein. Der Anwender möchte alle Leistungen rund um seine IT zentral in einem Vertrag gebündelt erhalten und so höchstmögliche Transparenz, Flexibilität und Kostenkontrolle bei minimalem organisatorischen Aufwand erlangen. Denn der Dschungel aus Lizenz- und Finanzierungsmanagement, Wartungsverträgen und Garantievereinbarungen ist kaum zu durchdringen. Da herkömmliche Vertragsmodelle dieses Problem verschärfen, müssen neue Bereitstellungsmodelle für IT her.

 

Flexibel. Transparent. Einfach.

Der Trend vom Eigentum zum Nutzen begann in der IT bereits vor einigen Jahren und findet inzwischen mit intelligenten Servicemodellen seine Fortsetzung. Eine teure, wartungsaufwendige Infrastruktur vorzuhalten, wenn diese auch durch Nutzenmodelle eines innovativen IT-Dienstleisters bereitgestellt werden kann, ist nicht zeitgemäß. Moderne IT-Abteilungen brauchen deshalb vertragliche Flexibilität sowie eine transparente und einfache Abrechnung. Vor dem Hintergrund einer Vielzahl an anstehenden Digitalisierungsprojekten wollen sie sich nicht ausschließlich mit dem Management von Infrastrukturen beschäftigen.

 

Die Tendenz zu kaufmännisch und vertraglich abgestimmten IT-Lösungen führt unweigerlich dazu, dass sich CIO und CFO im Hinblick auf die Kosten von IT-Projekten eng abstimmen und ihre manchmal kollidierenden Interessen zusammenführen müssen.

 

As a Service-Modelle schaffen Flexibilität, Zeitersparnis und Kostenkontrolle.

In dieser Situation übernehmen wir für unsere Kunden die Organisation und das Management der Arbeitsplatzausstattung sowie die Finanzierung der Infrastruktur. Dadurch werden Freiräume für das Kerngeschäft sowie Digitalisierungsprojekte geschaffen. Musste ein CIO oder IT-Leiter bislang mit einer ganzen Reihe von Anbietern und Finanzierern sprechen, um die erforderliche IT-Infrastruktur realisieren zu können, spricht er künftig nur noch mit einem Unternehmen.

Derartige Konzepte erfüllen den Wunsch der Kunden nach einem Partner, der ihre Bedürfnisse versteht und bedarfsgerechte Konzepte für den gesamten Life-Cycle aus einer Hand anbietet. Dazu gehört die Wertschöpfungskette vom Einkauf und den Services bis hin zu Versicherungen, Finanzierungen und der Verwertung von Altgeräten.

 

Bechtle Financial Services unterstützt Unternehmen, ihre IT auf dem aktuellsten Stand zu halten. Gleichzeitig helfen unsere Mitarbeiter den Kunden verlässliche Strukturen für die Finanzierung der genutzten - und künftig nicht mehr gekauften IT - aufzubauen.

 

Dabei setzen wir nicht ausschließlich auf die Bereitstellung von neuem Equipment. Berücksichtigt wird auch die in den Unternehmen vorhandene Infrastruktur. Ziel ist es, das Zusammenspiel aus Alt und Neu so effektiv zu gestalten, dass der Kunde in der Lage ist, die aktuellen und mittelfristigen Herausforderungen zu meistern. Dazu gehören die Megatrends Digitalisierung, IoT, Cloud und künstliche Intelligenz.

 

Aus Software-as-a-Service wird IT-as-a-Service.

Nachdem sich Software-as-a-Service durchgesetzt hat, steht der nächste Schritt bevor. Große Teile der IT, insbesondere Endgeräte, werden als Mittel zum Zweck verstanden und der Kunde ist nicht mehr daran interessiert, Besitzer von Hard- oder Software zu sein. Aus Software-as-a-Service wird IT-as-a-Service. Zusammen mit den Mitarbeitern der Bechtle Financial Services wird ein Mietpreis pro Arbeitsplatz vereinbart, der die Kosten für Hard- und Software abdeckt, aber auch - wenn gewünscht - Versicherungen und Services. Die Kunden erhalten ein Rundum-Sorglos-Paket.

 

Dabei werden die Kosten für die IT mit diesem Schritt zum "Pay per Seat" wesentlich transparenter, weil der Kunde aus weitgehend standardisierten und klar definierten Hard- und Software-Angeboten sowie Dienstleistungen auswählen kann und nur noch für das bezahlt, was er wirklich benötigt. Die Service-Rate deckt die Kosten für die Bereitstellung von Hardware und Services bereits ab.

 

Durch den Rückkauf von Altgeräten lässt sich das Anlagevermögen verringern und zusätzliches Budget schaffen. Full-Service-Verträge umfassen zudem regelmäßige, schnelle und sichere Updates für Hard- und Software, sowie die Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur über Standorte und Ländergrenzen hinweg. Die neuen Bereitstellungsmodelle bieten dem Kunden darüber hinaus bilanzielle Erleichterungen. Anders als bei einem klassischen Kauf der IT, der in der Bilanz aktiviert werden muss, lassen sich die Aufwände aus Bereitstellungsverträgen in der GuV ansetzen und verändern somit nicht die Bilanzstruktur. Das vielfach bestehende Spannungsverhältnis zwischen Finanzchef und IT-Chef löst sich zunehmend auf. Auch weil die IT-Bereitstellung inklusive der Finanzierung aus einer Hand kommt.

 

Fokus auf das Kerngeschäft.

Notwendige Aktualisierungen oder Erneuerungen erfordern nicht erst die Verabschiedung eines entsprechenden Budgets, sie sind vielmehr - sobald vereinbart - fester Bestandteil des Service-Vertrages. Der CFO hat endlich die Transparenz für die anfallenden IT-Kosten, die er sich wünscht. Der CIO hingegen kann sich wieder auf das konzentrieren, was eigentlich sein Kerngeschäft ist: Die Digitalisierung interner Geschäftsprozesse sowie die Entwicklung neuer Prozesse und Produkte.

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Dr. Henning Herzog
Vorstand, Bechtle Financial Services AG