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Modern Workplace 17.06.2020

Mit dem MacBook bei Bechtle produktiv arbeiten – ein Erfahrungsbericht.

Es gibt Momente, in denen Entscheidungen getroffen werden, von denen man nie geglaubt hätte, dass man sie einmal treffen würde. Nach 10 Jahren Windows bei Bechtle sollte mein neuer Arbeitsrechner erstmals aus dem Hause Apple stammen. Die Gelegenheit hatte sich ergeben, und da ich bereits privat mit dem Apple Ökosystem vertraut war, sollte sich der Umstieg nicht allzu aufwändig gestalten. Glücklicherweise hatte unsere IT eine standardisierte Einrichtungsprozedur parat, die remote durchgeführt wurde. Und dann konnte es auch schon losgehen …

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Mathias Schick
Bereichsleitung Solution & Practice Management Security

Nach drei Monaten Dauernutzung kann ich ein positives Resümee ziehen! Im Arbeitsalltag läuft bei mir primär die Microsoft Office-Suite inklusive Outlook, Microsoft Teams, Cisco WebEx/Jabber, Microsoft To Do und natürlich der Browser. Alle Apps stehen auch nativ für den Mac zur Verfügung. Auf SAP kann ich über den virtuellen Windows-Desktop via Citrix StoreFront zugreifen. Die guten „alten“ Netzlaufwerke werden nativ in den finder eingebunden. 

 

Alle Applikationen funktionieren wie erhofft, selbst der Zugriff auf einige Windows-Ressourcen über den virtuellen Windows-Desktop klappt einwandfrei.

 

Auf der Habenseite gibt es einiges.

  • Office-Programme – check.
  • Zugriff auf Netzlaufwerke – check.
  • Das Display ist tadellos (Kehrseite: Jeder Zweitbildschirm wird obsolet, weil die hohe Auflösung und Darstellungsqualität des Mac-Bildschirms unerreichbare Maßstäbe setzt – die Kosten für einen adäquaten Zweitbildschirm wären unverhältnismäßig hoch …).
  • Haptik des Macs (Bei jeder Nutzung ein Erlebnis!).
  • Integration des Dienst-iPhones – das Teilen von Dateien via AirDrop, die Arbeit mit Notizen und das Teilen offener Websites in Safari bringt echte Produktivitätsvorteile (iCloud Drive ist aus Datenschutzgründen nicht aktiv).
  • Verknüpfung der AirPods mit dem Mac ermöglicht die einfache Teilnahme an Konferenzen. Auch das Zusammenspiel von Mac und iPhone in Sachen Telefonie ist ein Pluspunkt.

 

Wo ist die Produktivität gegenüber einem Windows-System ein Stück weit beeinträchtigt?

  • Vorübergehend: Wenn man wie ich gerne mit Shortcuts arbeitet, erfordert das eine Umgewöhnung.
  • Leider gibt es bislang noch kein Microsoft Teams-Plugin für Outlook. Teams-Meetings müssen also entweder in der MS Teams-Applikation aufgesetzt werden oder Outlook-Termine müssen dort im Nachhinein modifiziert werden, um eine Teams-Online-Konferenz hinzuzufügen. 
  • SSO über unser zentrales IDM im Browser funktioniert nicht überall reibungslos (Workaround Windows-Umgebung auf Citrix).
  • In Meetingräumen, in denen kein ClickShare zum Einsatz kommt, sondern Surface Hubs stehen, kommt man nicht um die manuelle Verkabelung herum.
  • Generell besteht Adapterpflicht (Mit dem Modell von Articona bin ich sehr zufrieden).

 

Ich nutze ein 16“ MacBook Pro mit neuer Tastatur, die ein sehr angenehmes Schreibgefühl bietet. Der Vorteil des großen Displays ist, dass es mir ausreicht und ich kein externes mehr benötige. Dies ist gerade in Zeiten des mobilen Arbeitens und der gelegentlichen Arbeit von zu Hause aus ein großer Vorteil. 

 

Etwas mehr Komfort erkauft man sich mit einem größeren Gerät, das mit 2 kg aber auch einiges auf die Waage bringt. Allerdings funktioniert für mich der Modus „MacBook für Produktivität und iPhone für schnelle Notizen unterwegs/auf Messebesuchen oder Veranstaltungen (inkl. Sprachmemos)“ sehr gut.  

 

Fazit: Der Mac funktioniert einfach tadellos. Software und Hardware sind perfekt integriert und aus einem Guss. Es gibt keine Hänger, Treiberprobleme oder sonstige Inkompatibilitäten. Das MacBook klappt man einfach auf und kann losarbeiten – da macht Apple halt niemand etwas vor.