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Life as a Bechtle Trainee.

Von Nina F. Sievert | 24.12.2018

In einem Zeitraum von neun Monaten werden Trainees, am Bechtle Platz 1 in Neckarsulm und ihren jeweiligen Standorten auf die Übernahme in eine spezifische Fachrichtung (Vertrieb Industrie, Vertrieb Öffentliche Auftraggeber oder IT Consulting/IT System Engineering) vorbereitet, in meinem Fall für die Fachrichtung Vertrieb Industrie.

Während des Programms durchlaufen alle Trainees fünf Module: das MIKADO (Einführungsveranstaltung der Bechtle AG), Logistik & Service, Managed Services, Portfolio Management und Business Etikette. Sie verschaffen sich also in kürzester Zeit einen Überblick über die große weite Bechtle Welt. Je nach Bedarf gibt es außerdem bis zu zehn zusätzliche Weiterbildungsangebote (z.B. Vertriebs- oder Präsentationsseminare), um das notwendige Know-how für den Arbeitsalltag zu erlernen. In diesem Blog-Beitrag lasse ich mein Trainee-Jahr 2018 noch einmal vorüberziehen...

 

Am Bechtle Platz 1.

In den Modulen habe ich den theoretischen Anteil anfangs als verhältnismäßig hoch empfunden. Denn zunächst vermitteln die Referenten speziell die notwendige Wissengrundlage rund um das Unternehmen. Das heißt, die Trainees entdecken eingehend die verschiedenen Bechtle Bereiche.

 

In den zusätzlichen Schulungen wird es dann praxisnaher. Hier lernten meine Trainee-Kollegen und ich je nach Fachrichtung und persönlichen Stärken und Schwächen, von kompetenten Trainerinnen und Trainern. Bei mir waren das beispielsweise Rollenspiele zu Kundensituationen; was sich dort alles abspielen kann und auf welche Chancen und Hürden man dort stoßen könnte. Da die Schulungen am Hauptsitz in Neckarsulm stattfinden, ergeben sich viele Gelegenheiten zum Networking. Davon profitieren alle Trainees – nicht nur in diesem Jahr, sondern vor allem auch perspektivisch.

 

Im Systemhaus.

Währenddessen ist die Vorbereitung auf die zukünftige Berufsausübung im Systemhaus in vollem Gange. Dabei unterstützten jeweils ein Mentor und ein Pate den Trainee. Die Mentorin oder der Mentor, in meinem Fall der Geschäftsführer des Systemhauses, behält die Leistungen des Trainees im Auge, führt Feedbackgespräche, gibt konstruktive Kritik und tauscht sich über diesen mit dem Paten aus. Die Patin oder der Pate, in meinem Fall eine unterstützende Kollegin, ist der erste Ansprechpartner des Trainees. Meine Patin sowie zahlreiche andere Kolleginnen und Kollegen, nahmen mich häufig zu Kundenterminen mit. So konnte ich auch erste Erfahrungen im Startup-Umfeld sammeln.

 

Rückblick.

 

Inzwischen ist das Traineeprogramm 2018 nach dem letzten Modul Business Etikette beendet. Ein letztes Mal kamen insgesamt zehn Trainees aus Neckarsulm, Stuttgart, Friedrichshafen, Koblenz, Bonn, Düsseldorf und Duisburg Anfang Dezember zusammen – um am finalen Modul teilzunehmen, aber auch um auf die vergangenen neun Monate zurückzublicken. Die Zeit verging rasend schnell und doch war es ein weiter Weg, mit einer enormen Menge an Informationen, anspruchsvollen Aufgaben und vielen neuen Kontakten.

 

Als besonders wertvoll habe ich neben dem inhaltlichen Input den Kontakt zu den anderen Trainees empfunden. Da sich ein intensiver Austausch mit quasi gleichaltrigen Kollegen, die fast alle neu in der Bechtle Welt waren, ergeben hat. Auch die Tatsache, dass jedes Modul eine organisierte Abendveranstaltung beinhaltete, (z.B. ein Mitkochdinner, eine BBQ Donut Fahrt auf dem Neckar oder eine Weinwanderung) trug dazu bei, dass zufällig aufeinander getroffene Menschen, die sich schon allein aus geografischen Gründen wahrscheinlich nie kennengelernt hätten, zu einer Gemeinschaft wurden.

 

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