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Microsoft 09.12.2019

Microsoft Ignite IV: Administration leicht gemacht – Mehr Zeit für Wichtiges.

Verwaltung und Administrierbarkeit sind das A und O innerhalb der vielfältigen Microsoft-365-Services. Zur Vereinfachung des Managements wurden bei der Microsoft Ignite einige spannende neue Funktionen angekündigt, die nicht nur die Administration, sondern auch das grundlegende Handling vereinfachen. Darauf gehe ich im vierten und letzten Blog zu den News der Ignite 2019 ein ...

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Der Microsoft Endpoint Manager sorgt für ein Raunen.

Bei der Ankündigung des Microsoft Endpoint Managers ging auf der Ignite ein Raunen durch die Menge. Nur kurz angeteasert, gab es kurzzeitig die Vermutung, dass Microsoft eine weitere Lösung für das Mobile Device Management neben Intune einführt. Ganz falsch ist das nicht: Was der Microsoft Endpoint Manager aber eher sein soll, ist die Schnittstelle zwischen lokalem Gerätemanagement mit dem System Center Configuration Manager (SCCM/ConfigMgr) und modernem Device Management in der Cloud mit Microsoft Intune. Dabei stellt der Endpoint Manager eine integrierte Lösung zur zentralen und sicheren Verwaltung aller Endgeräte im Unternehmen dar. Durch die Zusammenführung der Funktionalitäten und Daten von Intune und dem System Center Configuration Manager (SCCM), sowie neuen intelligenten Auswertungen und Analysen, bietet der Endpoint Manager eine nahtlose und durchgängige Verwaltung von Windows-, Android-, und Apple-Geräten. Dabei lassen sich neben Anwendungen auch zentrale Richtlinien ohne die Durchführung einer komplexen Migration oder Unterbrechungen der Produktivität anwenden, erstellen und verwalten.

 

Um den Weg hin zur Nutzung des Endpoint Managers noch einfacher zu gestalten, stellt Microsoft allen Kunden mit einer bestehenden lokalen SCCM-Infrastruktur Intune kostenfrei für die Verwaltung von Windows-PCs zur Verfügung. Bereits ab sofort können Geräte im Microsoft Endpoint Manager mitverwaltet und cloudbasierte Funktionen wie der Autopilot und Desktop Analytics benutzt und eingesetzt werden.

 

Microsoft Ignite I – Produktivität im Fokus

 

Microsoft Productivity Score.

Der neu eingeführte Microsoft Productivity Score konzentriert sich auf zwei Bereiche: die Mitarbeiter- und Technologie-Erfahrung. Beide bieten einen Einblick in die grundlegende Funktionsweise eines Unternehmens. Sie ermöglichen eine fundierte Analyse und bieten so die Grundlage, Prozesse, Systeme und Fähigkeiten zu optimieren, sodass jeder seine Arbeit optimal erledigen kann. 

 

Der Microsoft Productivity Score analysiert die Arbeitsweise und die Kommunikationskultur im Unternehmen. Die abgeleiteten Empfehlungen abgeleitet, sind beispielsweise im Microsoft Endpoint Manager zu sehen und können für eine Optimierung bis hin zum kleinsten Gerät sorgen.

 

Microsoft Ignite II – So strukturieren Unternehmen ihr „Wissen“

 

Managed Meeting Rooms.

Produktive Meetings sind für den Erfolg an einem modernen Arbeitsplatz unerlässlich. In Verbindung mit dem zunehmenden Anstieg der Remote-Arbeit verbinden IT-Abteilungen und Entscheider die Durchführung von effektiven Meetings zunehmend mit der Bereitstellung der passenden Technologie für Besprechungsräume. Microsoft hat auf diesen Anspruch regiert und ermöglicht bereits heute in einer Private Preview die Vorschau auf "Managed Meeting Rooms". Dieses Tool bietet die Möglichkeit zur zentralen Verwaltung von Konferenzraumlösungen wie Microsoft Teams Rooms Systems von Logitech oder Poly. Dieser cloudbasierte Management- und Sicherheitsüberwachungsdienst stellt sicher, dass Besprechungsräume immer auf dem neusten Stand sind und ermöglicht so eine proaktive Überwachung für das Beste In-Room-Erlebnis des Anwenders in der bekannten Teams Administrationskonsole.

 

Microsoft Ignite III – Security first

 

Global Reader Adminrolle.

Immer wieder wurden Wünsche bezüglich der Vertiefung der Administrationsrollen innerhalb von Microsoft 365 laut. Der mit am häufigsten genannte Wunsch war es, die Sicherheitslage innerhalb der Services so zu verbessern, dass Admin-Rechte nur auf diejenigen beschränkt werden, die für die Ausführung von Aufgaben erforderlich sind. Um die Anzahl der globalen Admins im Unternehmen zu reduzieren, wurde eine neue Adminrolle in Azure AD und im Microsoft 365 Admin-Center angekündigt. Mit der Rolle des "Global Readers" kann beispielsweise ein Administrator Informationen in Microsoft 365 einsehen, aber keine Änderung innerhalb der Services vornehmen. Die Zuweisung des "Global Readers" kann hauptsächlich zur Dokumentation, Planung und Auswertung von Berichten oder Audits und zur Durchführung von Untersuchungen genutzt werden; und das ohne ein höheres Maß an Privilegien als erforderlich gewähren zu müssen. Die Rolle des "Global Readers" kann auch mit anderen administrativen Rollen (z.B. Exchange-Administrator) kombiniert werden, um so gezielt für einzelne Services Zugriff auf Daten und Quellen zu ermöglichen.

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Florian Vees
Junior Consultant Microsoft