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Neue Entwicklungen: Meltdown & Spectre

Von Patrick Pötz | 22.05.2018

Nach dem ständigen Hin und Her im Januar zwischen Updates installieren, doch noch nicht, alles wieder zurück, BIOS Updates einspielen und so weiter, ist mit Bezug auf Meltdown und Spectre allmählich wieder Ruhe in den IT-Alltag eingekehrt. Im Hintergrund hat sich in den vergangenen Monaten aber dennoch einiges getan.

So stehen nun, wie von Intel versprochen, für alle CPUs, zumindest der letzten fünf Jahre, Updates bereit. Diese wurden auch schon an die Hersteller weitergeleitet und können über BIOS Updates eingespielt werden, sofern diese Microcode-Updates bereits integriert wurden.

 

Außerdem stellt Intel bereits in Aussicht, dass die kommende CPU-Generation (Xeon „Cascade Lake“ und die 8. Generation iCore) weitere Sicherheitsfunktionen enthält, die durch ein Hardware-Redesign implementiert werden sollen. Meltdown und Spectre Variante 1 sollen wie bisher über Software Updates behoben werden.

 

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Einige Linux Distributionen beheben alle drei Varianten bereits mit Software Updates. Nun hat auch Microsoft eigene Sicherheitsupdates veröffentlicht, die alle drei Varianten über ein Update beheben. Dies macht das mühsamere BIOS Update obsolet. Derzeit ist das Update für Windows 10 ab Version 1607 und Windows Server ab Version 2016 in Kombination mit einer CPU ab Generation 6 (Skylake) verfügbar. Derzeit kann das Update nur manuell über eine unsichere HTTP Verbindung über den Microsoft Katalog bezogen werden.

 

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