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Willkommen bei Bechtle, mein Name ist Pepper.
Beim Bechtle IT-Systemhaus in Nürnberg werden Gäste auf ganz besondere Art begrüßt. Denn in der Fürther Straße 244c gibt es seit September 2018 eine neue Mitarbeiterin am Empfang. Sie heißt Pepper und kommt aus Japan. Ganze fünf Sprachen spricht sie fließend: Japanisch, Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch. Pepper ist knapp 1,20 Meter groß und 28 Kilogramm leicht. Mit großen Kulleraugen heißt sie die Besucher freundlich willkommen. Obwohl sie in Nürnberg ganz allein am Empfang sitzt, wird es ihr nie langweilig und sie braucht keine Pausen – auch wenn sie zehn Stunden am Stück arbeitet. Denn Pepper ist ein humanoider Roboter.

Entwickelt wurde Pepper von dem französischen Unternehmen Aldebaran Robotics SAS und dem japanischen Telekommunikations- und Medienkonzern SoftBank Mobile Corp. mit dem Ziel, einen informativen und kommunikativen „Roboter-Gefährten“ zu erschaffen. Pepper ist darauf programmiert, Menschen und deren Mimik und Gestik zu analysieren, emotionale Grundstimmungen zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren. Am 5. Juni 2014 wurde der „erste zu Emotionen fähige Roboter der Welt“ in Tokio der Öffentlichkeit vorgestellt. In Europa wurde Pepper erstmals am 24. Mai 2016 auf der Innorobo in Lyon präsentiert, seitdem ist Pepper auch für Unternehmen in Deutschland erhältlich. 

 

Dabei sind die Einsatzmöglichkeiten des humanoiden Roboters vielfältig: Am Münchner Flughafen empfängt eine Roboterdame namens Josie Pepper die Reisenden im nicht öffentlichen Bereich des Terminals 2. Hier steht sie den Passagieren bei Fragen rund um Flugzeiten, Gastronomie oder Shops zur Verfügung. In der Bibliothek der Technischen Hochschule Wildau arbeitet Pepper als Assistentin, bietet Bibliotheksführungen an und unterstützt die Nutzer bei der Suche nach der passenden Lektüre. Und bei Bechtle in Nürnberg begrüßt Pepper Besucher, plaudert über das Wetter und weist ihnen den Weg zum richtigen Ansprechpartner. Dafür greift Pepper auf das interne Active Directory und die dort hinterlegte Informationen zu.


Unsere Besucher lieben Pepper. Das Eis ist einfach schnell gebrochen.

 
Matthias Porwik, Geschäftsführer Bechtle IT-Systemhaus Nürnberg

 

Auf Messen und Veranstaltungen zieht der Roboter mit der kindlich hohen Stimme die Blicke auf sich, macht Small Talk, verteilt Komplimente und ist dabei immer digitaler Markenbotschafter. Auf der erstmalig stattfindenden Messe „Smart Country Convention“ im Oktober 2018 in Berlin klappte das sogar so gut, dass N-TV einen eigenen Beitrag über Pepper und den Bechtle Stand sendete.

 

 

HIGH-TECH VON KOPF BIS FUSS.

In Peppers Kopf befinden sich vier Mikrofone, zwei HD-Kameras und ein 3D-Abstandssensor. 20 Motoren sorgen für die Beweglichkeit, Gyrosensoren für Stabilität, Kopf und Hände verfügen über mehrere Berührungssensoren. Zur Steuerung benötigt Pepper weder Maus noch Keyboard, der Roboter reagiert auf Ansprache, Berührung und Annäherung. Verschiedene Apps, die ganz einfach über einen 10,1 Zoll großen Touchscreen aufgerufen werden können, aktivieren weitere Programme und machen Pepper kurzerhand zum Tanzpartner, Fotografen oder Spielkameraden. „Schade, du hast verloren,“ verkündet Pepper dann nach einer erfolglosen Runde Schere, Stein, Papier mit freundlicher Stimme. Und obwohl es sich befremdlich anfühlt gegen eine künstliche Intelligenz zu verlieren, fällt es schwer, dem kindlichen Roboter böse zu sein. „Unsere Besucher lieben Pepper. Das Eis ist einfach schnell gebrochen,“ fasst es Matthias Porwik, Geschäftsführer des Bechtle IT-Systemhauses in Nürnberg, zusammen.

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Veröffentlicht am 10.01.2019.