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Ciao aus Bozen.
Knödel und Pasta, Loden und Grandezza: Wie keine andere Stadt der Alpen vereint Südtirols Landeshauptstadt teutonische und römische Lebensart. Trotzdem gilt Bozen vielen Touristen noch immer als Durchgangsort zwischen Verona und Brennerpass. Einkaufen, Tanken, weiter. Dabei ist die Stadt am Fuße der Dolomiten so aufregend wie Berlin und so cool wie Bologna. Klar, dass hier auch Bechtle nicht fehlen darf.

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Kaum drei Autostunden von Salzburg entfernt mischt sich südliche Gelassenheit zur Tiroler Bodenständigkeit. Alpenländische Erker und Schnörkel harmonieren mit italienischen Boutiquen und Feinkostläden. Hier die Via Parma, dort der Walther-von-der-Vogelweide-Platz, die Zweisprachigkeit ist allgegenwärtig. Von den rund 100.000 Einwohnern sind heute zwei Drittel italienischsprachig, ein Drittel gehört der deutschen Sprachgruppe an. Man weiß nie, ob man gerade einen deutsch- oder italienischsprachigen Verkäufer, Kellner oder Polizisten vor sich hat – da muss man schon ein wenig flexibel sein.

 

Aber genau dieses Aufeinandertreffen der beiden Kulturen macht den Charme der Stadt aus: Italienisches Dolce Vita trifft alpine Pracht. Noch im November sitzen die Menschen vor den Cafés in der Sonne, auf dem Markt verkaufen Händler Blumen, Pilze und Gewürze, es duftet nach gerösteten Maronen. Gleichzeitig gelangt man mit einer der drei Seilbahnen jederzeit auf einen Tausendergipfel. Doch Bozen verbindet nicht nur Kulturen, sondern auch Tradition und Fortschritt. Und ist dabei herrlich übersichtlich. In der historischen und noch dazu autofreien Innenstadt sind alle Highlights problemlos zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar. Dank zweibahniger Fahrradstreifen, die baulich vom Autoverkehr getrennt sind, ist der Fahrradanteil im Stadtgebiet auf rund 30 Prozent angewachsen. Das wissen nicht nur die gut 3.000 Studenten der ersten und einzigen Universität Südtirols zu schätzen.

 

Ötzi, der Wein und die Berge.

Während die Freie Universität Bozen gerade einmal zwanzig Jahre alt ist, ist der wichtigste Durchbruch für die Wissenschaft in Südtirol schon über 5.000 Jahre her. Unter ungeklärten Umständen kam im Hochgebirge zwischen 3.359 und 3.105 v. Chr. ein einsamer Wanderer zu Tode. Dessen Überreste ruhen nun wohltemperiert in einem Schrein des Bozner Archäologiemuseums. „Ötzi“, die ledrig-braune Gletschermumie aus der Steinzeit, ist unumstritten die touristische Top-Attraktion Bozens, mehr als 250.000 Menschen statten dem „Mann aus dem Eis“ jährlich einen Besuch ab. Die Wagemutigen unter ihnen zieht es in die Berge, um die Ötzi-Fundstelle selbst zu erwandern.

 

Die Berge sind in diesem Fall die Alpen und die Dolomiten, die Bozen an drei Seiten als hohe Bergketten umgeben. Bis zu einer Höhe von fast 700 Metern sind die Hänge mit Reben bedeckt, Bozen ist eine der größten weinproduzierenden Städte Europas und markiert den Einstieg in die Südtiroler Weinstraße. Nach einem alten Sprichwort „schwimmt Venedig auf dem Wasser und Bozen auf dem Wein“, genauer auf fruchtigem St. Magdalener und samtigem Lagrein. Der Weißwein wird hier gerne als Veneziano, mit einem Schuss Aperol, getrunken – milde Temperaturen und beste Aussicht auf die Berge inklusive.

 

Klingt nach Urlaub? Nicht nur. Bozen ist auch Messestandort und außerdem der größte Beschäftigtenstandort Südtirols. In den Büros des NOI Techparks im Süden der Stadt geht es geschäftig zu. Südtirols Innovationsviertel will Unternehmen, Forschung und Universität vernetzen und nachhaltigen Fortschritt fördern. Auch Bechtle ist hier zuhause. Der älteste Bechtle direct Standort Italiens feierte im August letzten Jahres bereits den 20. Geburtstag. „Ein bunt gemischtes Team aus 30 Kolleginnen und Kollegen arbeitet mit Begeisterung und Neugier an Wachstum und Erfolg von Bechtle in Italien“, betont Davide Mamma, Geschäftsführer von Bechtle direct Italien. Erst 2016 hatte Bechtle direct in Bozen größere Büroräume gemietet, seit Mai 2018 macht ein neuer digitaler Marktplatz unter bechtle.com/it das gesamte Bechtle Portfolio per Klick verfügbar. Kein Wunder, dass Davide Mamma schon jetzt an die nächste Vergrößerung denkt. Die Ziele sind ambitioniert: Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll der Umsatz nahezu vervierfacht werden. „Der italienische Markt bietet für uns noch große Wachstumschancen“, blickt Davide Mamma positiv in die Zukunft. Und nicht nur in die Zukunft, sondern auch auf die Berge. Denn natürlich hat das Bürogebäude in der Luigi-Negrelli-Straße einen spektakulären Panoramablick.

 

Tipps für Bozen:

 

 

Persönliche Highlights und echte Geheimtipps von:

Daiana Osele, Account Managerin, Bechtle direct Bozen

SEHEN

 

Hier hat Ötzi seine Heimat gefunden. Das Südtiroler Archäologiemuseum ist weltweit bekannt für seine umfangreiche Ausstellung zu der berühmten Gletschermumie. Ganze drei Etagen umfasst die Ötzi-Welt – inklusive lebensechter Rekonstruktion.

 

Der italienische Extrembergsteiger Reinhold Messner ist Grenzgänger, Weltrekordler und eine lebende Legende. Sein Museumsprojekt Messner Mountain Museum zeigt an sechs verschiedenen Standorten mit Bildern, Skulpturen und Erinnerungsstücken verschiedenster Expeditionen, „was der Berg mit dem Menschen macht“. Mittelpunkt und zentraler Veranstaltungsort ist das Museum in den Gemäuern von Schloss Sigmundskron bei Bozen.

 

Um die 800 Burgen und Schlösser befinden sich in ganz Südtirol, rund um Bozen liegt sogar das burgenreichste Gebiet Europas. In direkter Nachbarschaft zur Stadt findet man Schloss Maretsch, Schloss Runkelstein und die Haselburg

 

SCHLEMMEN

 

Das Casa als Torchio könnte das älteste Restaurant Bozens sein, so vermuten zumindest die Besitzer des seit 1786 als „Haus mit Hof und Taverne“ registrierten Gebäudes. Das historische Restaurant bietet Südtiroler Spezialitäten wie Spätzli agli spinaci oder Schlutzkrapfen al burro fuso. Und Pizza darf natürlich auch nicht fehlen. 

 

Die Haselburg thront seit dem 12. Jahrhundert über den Dächern von Bozen. In den historischen Mauern verspricht das Restaurant Castel Flavon unvergessliche kulinarische Momente. Hier kann sich nicht nur der Ausblick, sondern auch die Weinauswahl sehen lassen.

 

Wer zu Mittag nur wenig Zeit hat, trotzdem aber nicht auf ein außergewöhnliches Essen verzichten möchte, ist im Zur Kaiserkron richtig. Die ganze Kunst von Küchenchef Claudio Melis zeigt sich aber erst am Abend. Hier gibt es „richtig gutes Essen“, schreibt der Guide Michelin.

 

SCHLUMMERN

 

Zu einem Haus, das etwas auf sich hält, gehört in Südtirol ein Garten. Das Laurin hat gleich einen ganzen Park und das mitten in Bozen. Die Gäste trinken hier Kaffee unter Mammutbäumen und genießen ein feines Abendessen bei Vogelgezwitscher. 

 

SHOPPEN

 

Nichts für Vegetarier: Heute wie gestern ist der Name Tito im Val di Fiemme gleichbedeutend mit Speck. Seit über 50 Jahren stellt Metzgermeister Tito Braito auf seinem Bauernhof Spezialitäten wie Speck, Pancetta, Salami oder geräucherte Filets her.

 

Die Geschichte des Bozner Keramikherstellers Thun beginnt 1950 mit der Figur eines singenden Engels. Der Original Bozner Engel mauserte sich schnell zum Symbol der Stadt. Heute vertreibt die Thun AG online und in rund 1.500 Verkaufsstellen neben Keramikartikeln aus dem Deko- und Geschenkebereich auch Modeschmuck und Kinderartikel.

 

SCHLÜRFEN

Das Familienunternehmen Loacker ist für seine Waffel- und Schokospezialitäten weit über die Grenzen von Südtirol hinaus bekannt. In der Bozner Heimat findet man zahlreiche Loacker Stores, besonders schön ist der am Walther-Platz. Hier genießt man seine Waffeln mit Blick auf Bozens gesellschaftliches Zentrum. 

 

STAUNEN

 

Von Salurn im Süden bis nach Nals im Nordwesten schlängelt sich die Südtiroler Weinstraße durch insgesamt 16 Gemeinden. Entlang an etwa 5.000 Hektar Weinbergen, durch mittelalterliche Dörfer, vorbei an Burgen und Schlössern. Hier lässt es sich aushalten. 

 

Auch im Winter ist Bozen eine Reise wert. Nicht nur die nahen Skigebiete locken Touristen an, sondern auch der traditionelle Christkindlmarkt. Der Bozner Weihnachtszauber in der historischen Altstadt kann locker mit Nürnberg & Co. mithalten.

 

SPORTELN

 

Bozen und die umliegenden Dolomiten sind ein wahres Outdoor-Paradies. Bei rund 300 Sonnentagen im Jahr ist das wohl auch kein Wunder. Unzählige Wandermöglichkeiten, über 2.000 Kilometer befestigte Mountainbike-Trails und die Gipfel der Alpen und Dolomiten sorgen dafür, dass das Leben sich hier großteils draußen abspielt.  

 

Ansprechpartner.

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Veröffentlicht am 03.12.2019.