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Grenzenlose Vernetzung. Die Bechtle International Business Unit.
Bechtle wächst seit 23 Jahren auch auf dem globalen Marktplatz. Was als Vorstoß in benachbarte Länder begann, entwickelte sich zu einem Netzwerk mit 24 Tochtergesellschaften in 14 europäischen Ländern und umfasst heute Partnerschaften auf sechs Kontinenten. Die Entwicklung internationaler IT-Lösungen ist längst Teil des Tagesgeschäfts. Dazu gehört, Kunden sicher durch die komplexen Herausforderungen europaweiter und weltweiter Beschaffung zu führen und mit hoher Flexibilität die passende IT-Lösung bereitzustellen. Thomas Jensen, Bereichsvorstand Bechtle E-Commerce und Vorstandsmitglied der Global IT Alliance, erklärt im Interview die Möglichkeiten und Herausforderungen grenzüberschreitender IT-Projekte.

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Bechtle ist regional tief verwurzelt und bewegt sich gleichzeitig sicher auf internationalem Terrain. Passt das zusammen?

Absolut. Unsere Entwicklung verläuft parallel zu der unserer Kunden – und die agieren zunehmend international. Die Welt wird immer kleiner und immer mehr Kunden denken international. Wir stellen den Kunden und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt und daher haben wir die International Business Unit gegründet, die uns dabei hilft, die beste Lösung für unseren Kunden und all seine Unternehmenseinheiten zu finden. Die International Business Unit besteht aus einem zentralen Team, das Hand in Hand mit lokalen Vertriebsmitarbeitern in all unseren Tochtergesellschaften arbeitet. Diese Sales-Mitarbeiter kümmern sich um die Bedürfnisse unserer internationalen Geschäftspartner und unterstützen Kollegen, Partner sowie Lieferanten mit ihrer Expertise.


Wonach suchen Kunden, wenn sie ihre IT-Lösungen international ausrichten?

Für Unternehmen, die in mehreren Ländern aktiv sind, besteht eine der größten Herausforderungen darin, die IT-Infrastruktur ihrer verschiedenen Einheiten zu verwalten und zu betreiben. Daher suchen unsere Kunden hauptsächlich in folgenden vier Bereichen Unterstützung: 

  • Verwaltbarkeit und Reporting
  • Dienstleistungen
  • Konsistenz und Produktivität
  • Skalierbarkeit über die verschiedenen Einheiten hinweg

In diesen Bereichen sind wir gut aufgestellt und können unsere Kunden lokal und über Grenzen hinweg unterstützen.

 

Bechtle hat sich längst als paneuropäischer IT-Provider etabliert. Wie hebt sich Bechtle von nationalen Mitbewerbern ab?

In erster Linie sind wir der einzige End-to-End IT-Solutions-Provider, der in 14 europäischen Ländern agiert. Das ist für sich genommen bereits ein großes Unterscheidungsmerkmal. Wir verbinden das breite Leistungsspektrum der Bechtle Gruppe mit dem unserer Herstellerpartner und schaffen so bestmögliche Preise und optimalen Service für unsere Kunden. Dabei nutzen wir gezielt die Stärken, die wir vor Ort haben, und ergänzen sie mit den Vorzügen unseres internationalen Netzwerks. Ein weiteres Schlüsselelement ist unsere einzigartige E-Procurement-Plattform bios®, die es multinationalen Unternehmen ermöglicht, ihre IT konsistent und kosteneffizient in ganz Europa zu beschaffen und zu standardisieren.


Wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen den vielen europäischen Landesgesellschaften konkret?

Das Stichwort lautet vernetzte Dezentralität. Die gehört seit Jahren zu unserem Erfolgskonzept und hat ganz unterschiedliche Ausprägungen. Im Hinblick auf die paneuropäische Kooperation beschäftigen wir Internationale Kundenkoordinatoren, die uns auf dem Laufenden halten, was in den jeweiligen Tochtergesellschaften gerade vor sich geht. Gleichzeitig sind sie Teil eines etablierten, multinationalen Netzwerks, um die beste lokale und globale Betreuung ihrer Kunden zu garantieren. Der Hauptfokus liegt dabei auf Kostenreduzierung und Standardisierung der zentralen IT-Beschaffung, so dass für die Kunden ein wirklicher Mehrwert geschaffen wird. Wir hören zu, wir beraten und wir begleiten Unternehmen und ihre Tochtergesellschaften grenzübergreifend. Einige Situationen können dabei relativ komplex sein. Daher arbeiten unsere Internationalen Kundenkoordinatoren in einer Art und Weise zusammen, die uns die notwendige Flexibilität gibt, um die Bedürfnisse und Ansprüche unserer Kunden zu erfüllen und gleichzeitig die Abstimmung zwischen unseren verschiedenen Länderorganisationen sicherstellen zu können.


Sie sprachen von internationalem E-Procurement und der Möglichkeit für Kunden, Bestellungen über länderspezifische Shops zu tätigen. Was bedeutet das für Kunden?

Das bedeutet, dass unsere Kunden zusätzlich von einem einheitlichen Servicelevel in ganz Europa profitieren. Unseren Kunden steht europaweit ein zentrales Portal zur Verfügung, das aber gleichzeitig lokal aufgestellt ist und eine Benutzeroberfläche mit vielen Vorteilen bietet, beispielsweise personalisierte Onlineshops (bios®), persönliche Kontakte vor Ort mit einer einheitlichen Arbeitsweise (schnell – zuverlässig – kompetent – freundlich), eine lokale Rechnungsstellung und Lieferung sowie standardisierte lokale und globale Herstellerabkommen. 


Das internationale Geschäft scheint kein einfaches zu sein ...  

Das stimmt. Die erfolgreiche Implementierung globaler Projekte ist durchaus komplex und anspruchsvoll. Daher haben wir bei Bechtle neben der Global IT Alliance auch die International Business Unit ins Leben gerufen, um auch die Bedürfnisse unserer Kunden außerhalb unseres geographischen Wirkungsraums erfüllen zu können. Zusätzlich haben wir ein großes Know-how und sehr kompetente Kollegen, die beim Export helfen können, wenn Kunden sehr spezifische Bedürfnisse und Anforderungen haben. Neben regelmäßigen Videokonferenzen trifft sich die internationale Bechtle Community zwei Mal im Jahr, um Prozesse zu optimieren und die Zusammenarbeit zu stärken.

 

Kunden geht es oft nicht nur ums reine Geschäft, sondern auch um hohe Standards und Werte. Wie sichern Sie eine durchgehend hohe Servicequalität rund um den Globus?

Das ist nicht einfach, aber wir haben dafür einen guten Weg gefunden. Als Initiator und Mitglied der Global IT Alliance (GITA) setzen wir auf einen Zusammenschluss von IT-Anbietern auf allen Kontinenten. Das Besondere an dem Verbund ist, dass all seine Partner ein gemeinsames Verständnis von persönlichem Engagement, Kompetenz, Schnelligkeit und Qualität haben. Kundenzufriedenheit steht dabei für alle an oberster Stelle. Die GITA-Mitglieder sind zudem in ihren jeweiligen Regionen Marktführer und gehören zu den Top-Partnern der größten Hersteller. 


Das International Business bei Bechtle ruht also auf drei Säulen: einem lokalen B2B-Angebot für Kunden in 14 europäischen Ländern, der Global IT Alliance und dem Exportwesen. Kann GITA denn etwas, was die anderen zwei nicht abdecken?

Für die Kunden liegt der Hauptnutzen darin, dass wir sie in den lokalen Märkten, in denen sie agieren, unterstützen und beliefern können. So gesehen sind unsere B2B-Expertise auf lokaler Ebene und die Global IT Alliance sehr ähnlich, denn lokales Engagement, lokale Belieferung und lokaler Support sind die Schlüsselelemente in beiden Bereichen, wohingegen wir auf den Export hauptsächlich dann zurück greifen, wenn Kunden sehr spezifische Bedürfnisse haben. Für uns ist die Global IT Alliance also eher eine Erweiterung unserer Fähigkeiten als ein anderer Ansatz.
 

Thomas Jensen, Bereichsvorstand Bechtle E-Commerce und Vorstandsmitglied der Global IT Alliance

Kontakt.

international@bechtle.com

 

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Veröffentlicht am 23.10.2019.