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Salut aus Straßburg.
Gelegen im geschichtsträchtigen Elsass, geschmückt mit pittoreskem Fachwerk und bewundert für das beeindruckende Münster beweist die Stadt an Ill und Rhein, dass Wasser nicht trennt, sondern verbindet. An der deutsch-französischen Grenze schlägt Straßburg historisch wie wirtschaftlich eine Brücke – zwischen zwei Ländern in der Mitte Europas, die trotz aller Unterschiede eine bemerkenswerte Freundschaft verbindet. Ein besonderer Ort also, an dem auch Bechtle seit 19 Jahren zu Hause ist.

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Als eine der Hauptstädte Europas ist Straßburg Sitz zahlreicher europäischer Einrichtungen wie dem Europarat, dem Europaparlament und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Gleich mehrere Hochschulen machen die Stadt darüber hinaus zu einem Zentrum für Bildung und Wissenschaft. Während die beeindruckende Altstadt Besucher aus aller Welt anzieht, ist die Region in und um Straßburg auch wirtschaftlich hochinteressant für zahlreiche Unternehmen aus dem In- und Ausland. Im März 2000 gründete Bechtle hier eine eigene Handelsgesellschaft. Über bechtle.fr haben französische Kunden in ihrer Landessprache Zugriff auf zehntausende IT-Produkte aller etablierten Hersteller und auf maßgeschneiderte bios®-Portale zur Optimierung ihrer Beschaffungsprozesse. Der Direktvertrieb am Telefon ist dennoch weiterhin sehr gefragt. Und das nicht nur wegen der stetig wachsenden Beratungskompetenz des Bechtle Teams, denn: Wenn Franzosen Geschäfte machen, muss neben der Leistung vor allem die Chemie stimmen.

 

IT mit Persönlichkeit.

„Unsere Geschichte und die starke, regionale Verbundenheit sorgen in Frankreich dafür, dass Aufträge gerne lokal vergeben werden – an den Nachbarn, den man gut kennt. Eine Struktur, die sich durch die zunehmende Globalisierung jedoch langsam auflöst“, erklärt Céline Schell, Leitung Marketing, Bechtle direct Frankreich. Die 90 Mitarbeiter in Straßburg wissen mit beiden Szenarien gut umzugehen – nicht zuletzt durch die Kombination aus landesspezifischem, persönlichem Vertrieb und der internationalen Kompetenz der Bechtle Gruppe. Ein Konzept, das Erfolg hat. Bechtle direct Frankreich zählt heute zu den wichtigen Akteuren im französischen IT-Markt. Und hat es geschafft, sich durch ein einfaches Prinzip einen Namen zu machen: „Wir setzen nicht nur auf Digitalisierung, sondern auch auf ein gutes Miteinander“, betont Alain Baselga, Geschäftsführer, Bechtle direct Frankreich. „Diese zwischenmenschliche Seite des Geschäfts lassen unsere Mitbewerber oft außer Acht. Zugleich ist es eine Qualität, für die uns Kunden und Partner regelmäßig loben. Eine andere Art von ‚Business Intelligence‘ eben.“

 

Standort mit Wohlfühlfaktor.

Kein Wunder also, dass für Alain Baselga bei der Auswahl neuer Mitarbeiter Begeisterungsfähigkeit an oberster Stelle steht. Aktuell besteht das Team aus 43 Frauen und 47 Männern. Das ausgewogene Geschlechterverhältnis ist dabei keineswegs Zufall, sondern der Geschäftsführung äußerst wichtig. Damit die Gemeinschaft weiter ungehindert wachsen kann, wurde vor zwei Jahren durch den Bau eines weiteren Stockwerks mehr Platz geschaffen. So entstand in dem zehn Jahre alten Bürogebäude auch Raum für Projekte, die den Wohlfühlfaktor am Standort steigern. „Entspannungszonen unter freiem Himmel, attraktive Pausenbereiche mit Tischfußball, Flipper und Spielekonsolen sowie Meetingräume im Wohnzimmer-Stil fördern nicht nur das Miteinander, sondern helfen auch, die in Frankreich noch stärker verbreiteten Hierarchien abzubauen und traditionelle Codes zu brechen“, erklärt Alain Baselga. Hinzu kommt ein äußerst wandlungsfähiger Konferenzbereich, der für Kundenpräsentationen ebenso gut geeignet ist wie für Videodrehs oder als Showroom. Das alles befindet sich nur 30 Kilometer vor den Toren des Stadtzentrums – und im Herzen Europas.

 

Alain Baselga, Geschäftsführer, Bechtle direct Frankreich

Welcher entscheidende Faktor prägt die Beziehung zum Kunden?

 

Alain Baselga: Zuhören! Mein ständiges Leitmotiv ist der Erhalt einer echten, zwischenmenschlichen Beziehung. Frauen und Männer, die wirklich miteinander reden, schaffen es auch, ein gemeinsames Projekt und die Argumente des anderen ganz und gar zu verstehen. So können wir selbst aus Hindernissen etwas Positives ziehen und in neue Stärken verwandeln.

 

Welche besonderen Herausforderungen bietet der französische Markt?

 

Frankreich ist ein großes Land und so spielen die einzelnen Regionen – mit all ihren kulturellen Besonderheiten – auch im Alltag eine wichtige Rolle. Geschäftlich bedeutet das, dass Aufträge oft lokal vergeben werden. Weil es leichter ist, einem Nachbarn sein Vertrauen zu schenken. Gleichzeitig gibt es in vielerlei Hinsicht eine starke Zentralisierung und Fokussierung auf Paris. Dabei gibt es auch außerhalb der Hauptstadt spannende Branchen – zum Bespiel die Luft- und Raumfahrtindustrie in Toulouse oder die Lebensmittelindustrie im Westen des Landes.

 

Was zeichnet das Team von Bechtle in Frankreich aus?

 

Bei uns arbeiten Menschen mit ganz unterschiedlichen Profilen zusammen. Das liegt daran, dass wir keine starren Einstellungskriterien haben. Jeder, der auf seine Art etwas zum Erfolg von Bechtle beitragen will und kann, hat eine Chance. Das fordert oft viel Management-Geschick. Es sorgt aber auch dafür, dass wir ein sehr lebendiges Team haben, das sich unaufhörlich weiterentwickelt und gut für jegliche Veränderungen gerüstet ist. Das ist wichtig, denn ich finde, dass die Entscheidungen, die wir heute für die Zukunft treffen, nicht in Stein gemeißelt sind. Wir können sie abändern oder rückgängig machen – und zwar nicht aus einer Laune heraus, sondern weil wir uns an unser Umfeld und die Veränderungen, die sich ergeben, anpassen. Diese Fähigkeit ist in unserem Team sehr stark ausgeprägt.

 

Haben Sie einen besonderen Bechtle Moment?

 

Einen? Unzählige! Was mich emotional jedoch wirklich bewegt ist die Erkenntnis, dass wir auch in schweren Zeiten wie den Attentaten von Paris oder dem Tod einer jungen Kollegin eng zusammenstanden und eine Einheit waren. Es berührt mich sehr zu sehen, dass Bechtle vor allem ein Team von Menschen ist, die sich gegenseitig unterstützen.

 

Was motiviert Sie?

 

Unsere Fähigkeit, eine wichtige Rolle in der IT-Branche zu spielen und einen großen Platz im Markt in Anspruch zu nehmen. In den 19 Jahren, die es uns in Frankreich bereits gibt, haben wir – bildlich gesprochen – die ersten beiden Stockwerke eines Wolkenkratzers errichtet. Alle weiteren Etagen und das, was damit einhergeht, muss noch erdacht, gebaut und für eine Zukunft in Bechtle Farben kreiert werden. Mich begeistert die Vorstellung, zum Ende meines Arbeitslebens eine Struktur zu hinterlassen, die nur darauf wartet, weiter Gestalt anzunehmen.

 

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Tipps für Straßburg.

 

 

 

 

Getestet und für gut befunden von:

Céline Schell, Leitung Marketing, Bechtle direct Frankreich

 

 
 
 
SEHEN

Die historische Altstadt mit dem 142 Meter hohen Straßburger Münster ist ein Muss für jeden Besucher. La Petite France (Klein-Frankreich) lädt mit seinen engen Gassen, den Fachwerkhäusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert und seinen Kanälen zu einem Stadtbummel ein. Die „Große Insel“ ist seit 1988 UNESCO-Weltkulturerbe.

 

Weinliebhaber sollten einen Abstecher in den 1395 gegründeten historischen Weinkeller der Straßburger Hospize machen. Dort können Sie den ältesten Weißwein der Welt im Fass aus dem Jahre 1472 sehen (aber nicht trinken). Falls Sie länger bleiben: Die 157 Kilometer lange Weinstraße schlängelt sich durch typische Dörfer der Region – ein Genuss für Augen und Gaumen.

 

In der Adventszeit ist der bekannte Straßburger Weihnachtsmarkt, den man im Elsässischen „Christkindelsmärik“ nennt, eine Reise wert. Auch die Dörfer in der Umgebung bieten dann zahlreiche Märkte, Veranstaltungen und Weihnachtsbeleuchtung - eine schöner als die andere.

 

SCHLEMMEN

Die Elsässische Küche ist reichhaltig und herzhaft. Zum Beispiel im Herzen Straßburgs bei Chez Yvonne. Hier haben 1995 bereits Jacques Chirac und Helmut Kohl zu Abend gegessen.

 

Im Tire-bouchon (Korkenzieher) herrscht Weinstubenatmosphäre und es gibt typische Gerichte wie Baeckeoffe oder Bibeleskäse.

letirebouchon.fr

 

Außerhalb des Zentrums, im größten Park Straßburgs, liegt Le Buerehiesel. Für Froschschenkel-Liebhaber ist das der richtige Ort. Das Restaurant hat einen Michelin-Stern.

 

Flammkuchen genießt man am besten in den Dörfern außerhalb Straßburgs. Dabei gibt es so viele Flammkuchen-Arten wie Restaurants. Besonders gut schmeckt es im Le Marronnier in Stutzheim. Gut zu wissen: Häufig werden Flammkuchen nur abends serviert.

 

SCHLUMMERN

Straßburg ist eine fußgängerfreundliche Stadt. Eine Unterkunft im Zentrum bietet sich an. Die Auswahl ist groß. Hier zwei besondere Tipps:

 

Nagelneu und spannend ist das Designhotel Boma

 

Das Hotel Régent Petite France liegt im Herzen von Straßburg und erfüllt auch gehobene Ansprüche.

 

SHOPPING

Zur Auswahl stehen die große Shoppingmeile Les Halles oder die bekannten Kaufhäuser Printemps und Lafayette.

 

Feinschmecker und Genießer des französischen Käses kommen bei einem Abstecher in der Maison lorho auf ihre Kosten. Sie werden es nicht schaffen, diesen Laden ohne Einkauf zu verlassen!

 

SCHLÜRFEN

Aedaen Place ist eine versteckte Bar – aktuell ein absoluter Trend in Frankreich. Wenn Sie sie gefunden haben, können Sie dort einen Cocktail trinken, eine Pizza essen, ein Buch lesen … 

 

Im Sommer sollten Sie sich keinesfalls ein Gläschen auf einem der Bistro-Boote am Quai des pêcheurs entgehen lassen. Ein weiterer renommierter Platz: der Place du marché Gayot, wenige Schritte vom Münster entfernt. Dort reiht sich eine Bar an die andere.

 

STAUNEN

Etwas frische Luft gefällig? Atmen Sie tief ein und fliegen Sie an einem Drahtseil über die Vogesen.

 
SPORTELN

Jeden Juni starten die ganz Durchtrainierten (und Mutigen) beim Weinberg-Marathon, der in Molsheim beginnt.

 

Im Winter lohnt sich die einstündige Fahrt in die Vogesen. Dort warten die Pisten in Bresse oder Gérardmer.

 

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Veröffentlicht am 07.02.2019.