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Big Picture Modern Workplace: wie Sie den Arbeitsplatz der Zukunft anpacken.
IT-Entscheider, die den Modern Workplace realisieren wollen, stehen vor vielen Fragen. Wie und wo fange ich an? Welche Themen spielen eine Rolle? Was gilt es zu beachten? Thorsten Krüger, Bechtle Business Manager Consulting Services, gibt im Interview Antworten – mit Blick auf die Anwender, das Management und die IT.

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Herr Krüger, was ist ein moderner Arbeitsplatz und welche Vorteile bietet er?

Thorsten Krüger: Der moderne Arbeitsplatz nutzt die heutigen Möglichkeiten der Cloud-Technologie optimal. Seine Vorteile ergeben sich für das Unternehmen, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ganz klar auch für die IT. Aus der Sicht der Mitarbeiter sind es die neuen flexiblen Arbeitsmöglichkeiten und die mobilen Szenarien. Aus Sicht des Unternehmens ist es die Wertschöpfung, den Mitarbeitern tolle Arbeitsmöglichkeiten zu bieten sowie den Wünschen und Anforderungen, insbesondere der jungen Generation, zu entsprechen. Und der IT bietet der Modern Workplace neue Verwaltungsmöglichkeiten, die ihre Arbeitslast reduzieren.

 

 

Wie finden Unternehmen den richtigen Weg zum Modern Workplace?

Ganz wichtig ist, sich Beratungsleistung zu nehmen. Beratung ist in den Veränderungen, die der moderne Arbeitsplatz mit sich bringt, das A und O. Viele Unternehmen glauben, es handele sich beim modernen Arbeitsplatz um eine gewöhnliche Betriebssystemeinführung; die kennen wir ja bereits seit vielen Jahren. Wir haben Windows 7, zum Teil Windows 8.1 eingeführt …

 

Der moderne Arbeitsplatz aber ist ein anderes Thema. Denn mit der Integration der Cloud-Technologie gehen neue Herausforderungen einher, wie Datenschutz- und Compliance-Themen, Themen der Arbeitnehmerüberlassung und alles, was damit zu tun hat. Das sind Dinge, die man aus einem neuen Blickwinkel betrachten muss, um die wirkliche Wertschöpfung des Clients abbilden zu können.

 

Viele führen einen Arbeitsplatz mit neuen Technologien ein und können ihn nicht im Ansatz ausreizen, weil die Rahmenbedingungen nicht sichergestellt sind. Da ist die Beratungsleistung ein ganz wichtiger Aspekt.

 

 

Wie geht Bechtle vor, wenn ein Unternehmen noch ganz am Anfang steht?

Wir starten in der Regel mit einem Kick-off-Workshop, was ich für eine sehr gute Vorgehensweise halte. Es kommen alle Stakeholder zusammen und wir zeichnen ein ganzes Bild, das Big Picture des Modern Workplace. Ganz wichtig ist für uns dabei, dem Unternehmen zuzuhören. Wir wollen verstehen, wie die Mitarbeiter bisher mit ihrem Arbeitsplatz umgehen, wie ihre Anforderungen und vor allen Dingen ihre Erwartungen sind. Dann stimmen wir ab, wie wir weiter vorgehen. Das kann eine Cloud-Readiness-Analyse sein, was häufig ein Thema ist. Es können aber auch andere Themen sein: Wie sieht modernes Arbeiten überhaupt aus? Wie können wir den Datenschutz realisieren? Oft ist auch der Betriebsrat miteingebunden, damit die Arbeitnehmerbelange zum Tragen kommen. Alle diese Dinge erläutern wir in so einem Kick-off-Workshop. Danach gehen wir ganz gezielt die nächsten Schritte an.

 

 

Wenn man den Modern Workplace groß denken möchte: Welche Themen spielen dann eine Rolle?

Der Modern Workplace sollte Teil einer Digitalisierungsstrategie sein. Das bedeutet, dass weitere Themenfelder mitberücksichtigt werden: Paradigmenwechsel, Mind Change, neue Arbeitsszenarien, Home Office, eventuell auch choose your own device, bring your own device, corporate device plus private use oder neue Raumkonzepte.

 

Ganz wichtiger Punkt ist dabei, dass die IT durch die neuen Technologien und Werkzeuge deutlich entlastet werden kann. Bei der Einführung eines Betriebssystems ist es die IT gewohnt, ein Image designen, entwickeln und ausrollen zu müssen. Das ist schon ein erheblicher Aufwand. Das ist ein Projekt, das in der Regel alle drei bis fünf Jahre durchgeführt wird. Heute, durch die Verbindung mit dem Internet und dank neuer Bereitstellungsmethoden, wie zum Beispiel ein Autopilot für Windows 10, bringe ich nur noch eine Konfiguration heraus. Ich muss kein Image mehr entwickeln oder deployen. Und das funktioniert natürlich optimal in diesen neuen mobilen Szenarien.

 

Das heißt, wie man den Modern Workplace auch angeht – im Kleinen oder im etwas Größeren – er ermöglicht den Mitarbeitern optimale Arbeitsszenarien und fördert ihre Motivation, die für das Management natürlich von großer Bedeutung ist. Und darüber hinaus sorgt er in der IT für eine deutliche Entlastung.

 

 

Ansprechpartner.

Thorsten Krüger

Business Manager Consulting Services

Bechtle Systemhaus Holding AG

thorsten.krueger@bechtle.com

 

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Veröffentlicht am 27.05.2019.