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Stetig in Bewegung – Sicherheit im Bechtle Datacenter.
Seit drei Jahren ist das Herzstück der IT von Bechtle auf dem größten Datacenter-Campus Europas zu Hause. Der Umzug des Rechenzentrums von der Neckarsulmer Unternehmenszentrale in die Räumlichkeiten von e-shelter nach Frankfurt am Main verlief ganz ohne Kisten und Transporter. Denn für einen sauberen Neustart schaffte Bechtle sämtliche Hardware neu an und installierte auf allen Geräten die aktuellste Software. Eine Migration wie sie im Lehrbuch steht. Und der erste Schritt eines umfassenden Sicherheitskonzepts.

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Maximale Sicherheit – nicht weniger verspricht Europas führender Datacenter-Anbieter e-shelter. Aber auch nicht mehr. Ist ein Rechenzentrum oberirdisch gebaut, kann ein Flugzeug hineinfliegen. Liegt es unter der Erde, ist ein Erdbeben nicht auszuschließen. Sicherheitskonzepte haben ihre natürlichen Grenzen, einen hundertprozentigen Schutz gibt es nicht. Nichtsdestotrotz ist das Bechtle Datacenter mit seiner TIER-3+ Klassifizierung bemerkenswert sicher. Aus vielerlei Gründen.

 

Die gesamte Hard- und Software von Bechtle, verteilt auf 500 Quadratmeter Fläche, ist doppelt und dreifach, teilweise vierfach abgesichert. Die Technik steht in Cages, die redundant angelegt sind: Sollte ein Server ausfallen, übernimmt ein zweiter innerhalb des Cages. Ganz ohne Auswirkungen für den Anwender. Darüber hinaus steht im 30 Kilometer entfernten Rüsselsheim eine Dualsite bereit: Ein Zwilling, der im Fall des Falles die Serverlast übernimmt. Besonders wichtige Services sind im Stretched Cluster, also über Server in beiden Datacentern, abgesichert.

 

Hinsichtlich unternehmenskritischer Daten geht Bechtle noch einen Schritt weiter: Zusätzlich zur Sicherung im Datacenter werden die Daten physikalisch an einem weiteren Ort außerhalb des Datacenters abgelegt.

 

Rundum reglementiert.

Auch die Stromversorgung, Kühlung sowie der Brandschutz im Datacenter sind so konzipiert, dass nichts passieren kann, selbst wenn etwas passieren sollte. Der Strom stammt von zwei unabhängigen Versorgern und fließt über getrennte Wegeleitungen. Sollte er ausfallen, können USV-Batterien die Versorgung für bis zu zehn Minuten überbrücken. Innerhalb dieser Zeit springen Diesel-Aggregate an und übernehmen die Stromerzeugung.  Sollte das nicht ausreichen – höchst unwahrscheinlich, aber möglich –, ist für einen geregelten Nachschub vorgesorgt.

Darüber hinaus ist das Geschehen auf dem Gelände streng reglementiert und überwacht. Das Sicherheitspersonal vor Ort behält die Anlage 24/7 und an 365 Tagen im Jahr rundum im Auge. Hinein kommt nur, wer muss und darf. Das gilt auch für Bechtle Mitarbeiter. Zusätzlich zu den 850 e-shelter Kameras im und um das Gebäude hat Bechtle eigene Kameras in den Fluren und den Cages installiert, um sämtliche Aktivitäten remote beobachten zu können. Die Betreuung des Datacenters läuft zu fast hundert Prozent von Neckarsulm aus. Außer blinkenden Leuchten nichts zu sehen? Von wegen.

 

Höchste Priorität: Patchen.

„Ein Rechenzentrum lebt“, sagt Jürgen Messmer, Business Service Manager für das Bechtle Datacenter. Mit jedem Projekt, jeder Migration und Akquisition verändert sich die IT-Landschaft. „Bei unserer Menge an Daten gibt es regelmäßig etwas zu tun, beispielsweise neue Server einbauen, Backups und Updates betreuen, die Anwendungen aufrechterhalten oder schlicht die Anlage in Augenschein nehmen.“ Mindestens einmal pro Woche fährt ein Bechtle Spezialist aus dem zwölfköpfigen Basisdienste-Team von der Unternehmenszentrale nach Frankfurt. Neben den Bechtle Mitarbeitern sind auch Zulieferer, das e-shelter Wachpersonal und Putzkräfte gelegentlich im Datacenter zugange. „Da ist gut Bewegung drin“, sagt Jürgen Messmer.

 

Ganz oben auf der To-do-Liste der Datacenter-Spezialisten: „patchen, patchen, patchen“. Auf alten Softwareständen verharren: absolut tabu. „Gerade wenn die Bedrohungen undurchsichtig sind, sollte man sich mit höchster Priorität um bereits bekannte Sicherheitslöcher kümmern. Das aktive Beheben von Fehlern ist eins der Dinge, die Unternehmen tun können – und müssen“, so Jürgen Messmer. Typische Fehlerquellen? Die gibt es nicht. „Die Sicherheitsrisiken sind je nach IT-Infrastruktur – Private, Public oder Hybrid Cloud – sehr individuell“, so Jürgen Messmer. „Auch die Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben bezüglich Datenschutz und Informationssicherheit muss im Einzelfall betrachtet werden. Wir beraten Unternehmen gerne, welche Security-Lösung für welches Datacenter die richtige ist – auch mit Blick auf zukünftige Entwicklungen.“

 

Die Möglichkeit, flexibel zu skalieren, war einer der Gründe für die Standortwahl bei e-shelter. Durch das Wachstum von Bechtle sowie die vermehrt für Kunden – unter Berücksichtigung der maximalen Datensouveränität – bereitgestellten Lösungen Backup as a Service und Virtual Private Cloud hat sich das Datacenter seit dem Umzug um gut ein Drittel vergrößert. 150 Racks zählt es heute, die Zahl ist jederzeit erweiterbar. Die Zukunft kann kommen.

 

 

 

Gerade wenn die Bedrohungen undurchsichtig sind, sollte man sich mit höchster Priorität um bereits bekannte Sicherheitslöcher kümmern. Das aktive Beheben von Fehlern ist eins der Dinge, die Unternehmen tun können – und müssen.


Jürgen Messmer,  Business Service Manager Datacenter, Bechtle AG


 

 
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ÜBER E-SHELTER.

e-shelter ist ein führender Anbieter von Rechenzentrumsdienstleistungen und wurde im Jahr 2000 gegründet. 2015 übernahm die NTT Communications Corporation die Mehrheit an dem Unternehmen. Seit Oktober 2019 ist e-shelter Teil der Global Data Centers Division von NTT mit weltweit über 140 Rechenzentren, davon über 25 in der EMEA-Region.

 

e-shelter bietet Bechtle einen direkten Zugang zum größten Internetknoten der Welt (DE-CIX) und stellt die Räumlichkeiten, den Strom, die Klimatisierung, das Betriebspersonal sowie das Zutrittsmanagement zur Verfügung. Die Hard- und Software sowie ihre Instandhaltung und das Monitoring liegen in der Verantwortung von Bechtle.

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Ansprechpartner.

Jürgen Messmer

Business Service Manager Datacenter

Bechtle AG
juergen.messmer@bechtle.com

 

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Veröffentlicht am 18.11.2019.