DE | Deutsch
Klappe und Action: Rechenzentrum, einmal neu bitte!
Spotlight auf das eigene Rechenzentrum: ARRI, Spezialist für Kamera- und Beleuchtungssysteme für die Film- und Fernsehindustrie, hat Anfang 2019 seine gesamte IT-Infrastruktur am Standort Wien auf neue Beine gestellt. "Safety first" – so das Motto, denn Sicherheit und Verfügbarkeit standen weit oben auf der Wunschliste von ARRI. Dass diese Punkte erfüllt wurden, ist den Experten des Bechtle IT-Systemhauses Österreich zu verdanken. Sie planten und implementierten für ARRI eine skalierbare, flexible und verfügbare Datacenter-Lösung, die das Business des Kunden optimal unterstützt. Im Zentrum: die Blade-Server-Plattform HPE Synergy sowie HPE 3PAR Storage-Komponenten.

Artikel teilen

Ob „Avengers: Endgame“, „Star Wars“ oder „Bohemian Rhapsody“ – wenn Blockbuster in die heimischen Kinos kommen, kann man davon ausgehen, dass einer häufig daran beteiligt war: die Arnold & Richter Cine Technik oder kurz ARRI. 1917 gegründet, liefert die Münchener Unternehmensgruppe heute Kamera- und Beleuchtungssysteme nach Hollywood und an die Filmsets in der ganzen Welt.

Dass sich ARRI über die vielen Jahrzehnte zu einer festen Technik-Größe in der Film- und Fernsehwelt wurde, liegt zu einem großen Teil auch am rot-weiß-roten Know-how. So werden Kameras, Objektive und vor allem für Filmproduktionen notwendiges Spezial-Zubehör bei ARRI in Wien entwickelt. Im österreichischen Unternehmen konstruieren, tüfteln und werkeln dabei über 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowohl an CAD-Arbeitsplätzen und Workstations für die Software/Hardware-Entwicklung als auch beim Musterbau oder der Montage der Filmtechnik von morgen.

 

IT als Rückgrat.

„Die IT ist die Basis und das Rückgrat unserer täglichen Arbeit. Sie muss einfach funktionieren – speziell bei Leistungsspitzen, wie sie bei uns in der Entwicklung immer wieder vorkommen“, beschreibt Thomas Thonhofer, IT-Leiter der Wiener ARRI Cine + Video Geräte Gesellschaft m.b.H – dem Namen, unter dem die österreichische Tochter von ARRI offiziell firmiert. Er weiß um die Bedeutung einer reibungslos laufenden IT. Doch gerade hier hakte es bei ARRI zu Jahresbeginn 2018. Die Komponenten im eigenen Rechenzentrum waren in die Jahre gekommen. Besonders in der Speicherumgebung zeigten sich, vornehmlich bedingt durch stark steigende Datenmengen, Engpässe.

 

Sie sollten mit dem Umzug in eine neue Firmenzentrale in Wien und einem damit verbundenen Update der IT-Umgebung der Vergangenheit angehören. So der Plan. Doch es kam anders. Der Umzug wurde abgesagt, die alten Systeme blieben. Gehandelt werden musste dennoch. „Und wir haben im Rechenzentrum wahrlich keinen Stein auf dem anderen gelassen“, erklärt Thomas Thonhofer.

 

ARRI modernisiert gesamte Rechenzentrums-Infrastruktur.

Der IT-Leiter schaute sich um am Markt, sondierte technische Varianten, die an der „alten-neuen“ Adresse in Wien zum vorhandenen IT-Budget möglich waren. Strategisch beraten wurde er während der gesamten Planungszeit vom IT-Partner seines Vertrauens, dem Bechtle IT-Systemhaus Österreich. Das Team rund um Projektleiter Aleksandar Vukajlovic kümmerte sich darum, die gesamte ARRI Rechenumgebung neu zu konzipieren und mit State-of-the-Art-Technologien zu modernisieren.

 

Das neue Herzstück der IT bildet dabei eine HPE Synergy Server-Plattform. Genauer gesagt sind bei ARRI seit Januar 2019 vier HPE Synergy 480 Gen10 Blade-Server-Systeme im Einsatz. Basierend auf Intel Xeon Gold 6142-Prozessoren mit je 2,6 GHz bilden sie die leistungsstarke Rechenbasis für die virtualisierte Umgebung bei ARRI.

„Wer heute Sicherheit, Flexibilität und Verfügbarkeit im Rechenzentrum großschreibt, kommt um HPE Synergy kaum herum“, erklärt Aleksandar Vukajlovic. Er kennt die Vorteile des HPE Systems. So macht es die softwarebasierte Infrastruktur bei ARRI nicht nur möglich, Prozesse zu automatisieren, sondern stellt Entwicklerinnen und Entwicklern auch schnell und einfach virtuelle Maschinen für spezielle Workloads und einzelne Projekte zur Verfügung.

 

Alles aus einer Hand.

Auch die Speicherumgebung bei ARRI ist komplett neu. Und auch hier bestimmen HPE Komponenten das Bild im Rechenzentrum. Ein zentrales HPE 3PAR 8400-System mit einer Kapazität von insgesamt 65 Terabyte ist in der Gesamt-IT als Tier-1-Storage für die HPE Synergy eingebunden. Einfachstes Volume-Management, automatisches Tiering, clevere Datendeduplizierung und leistungsstarke Flash-Technologien inklusive. Darüber hinaus kommt eine HPE MSL2014-Bandbibliothek im Backup mit zusätzlichen 750 Terabyte Datenvolumen zum Einsatz. Sie vervollständigt das intelligente IT-Gesamtkonzept in der Storage-Landschaft des Kunden.

 

„Das Zusammenspiel zwischen Server- und Storage-Komponenten mittels HPE Synergy und HPE 3PAR bietet dank aktueller Technologien höchste Ausfallsicherheit und Skalierbarkeit speziell für IT-Landschaften wie bei ARRI, wo hohe Workloads und schnelles Handeln an der Tagesordnung sind“, erklärt auch Manfred Möller, Storage-Experte bei HPE Österreich.

ARNOLD & RICHTER CINE TECHIK (ARRI) ist eine global tätige Unternehmensgruppe der Film- und Medienbranche mit weltweit rund 1.500 Mitarbeitern. Die Firma wurde 1917 in München gegründet, wo sich auch heute noch der Hauptsitz befindet. Weitere Niederlassungen existieren in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Australien. Die ARRI Gruppe besteht aus den fünf Geschäftsbereichen Camera Systems, Lighting, Media, Rental und Medical. ARRI ist führend in der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Kamera- und Beleuchtungssystemen für die Film- und Fernsehindustrie mit einem weltweiten Vertriebs- und Servicenetzwerk. Darüber hinaus ist ARRI integrierter Mediendienstleister in der Post- und Koproduktion und im Weltvertrieb von Filmen sowie im Kamera-, Licht- und Bühnenverleih. Der Geschäftsbereich Medical fokussiert sich auf den Einsatz von ARRI Kerntechnologien in der Medizintechnik. Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat ARRI in Anerkennung der innovativen Leistungen für die Filmindustrie bisland 19 wissenschaftliche und technische Auszeichnungen verliehen. arri.com

 

Zukunftssicher aufgestellt.

Thomas Thonhofer jedenfalls ist mit „seiner“ neuen IT rundum zufrieden. Nachdem parallel zu den HPE-Komponenten auch noch die Netzwerk-/Switching- und Security-Umgebung durch das Bechtle IT-Systemhaus neugestaltet wurde, läuft bei ARRI alles wie am Schnürchen. „Das ist vor allem der guten Konzept- und Planungsarbeit sowie der lösungsorientierten Beratung und dem Einsatz von Bechtle und HPE bei der Implementierung zu verdanken“, zeigt sich Thomas Thonhofer von den IT-Partnern seiner Wahl begeistert. Ergebnis sind eine deutlich bessere Performance sowie hohe Sicherheit und Verfügbarkeit im gesamten IT-Umfeld bei ARRI. Thomas Thonhofer nennt ein Beispiel: Brauchte das Speichern einer Vollsicherung an Daten auf den Bandlaufwerken früher ganze drei Tage, ist alles nun bereits in einem halben Tag erledigt.

 

Für die kommenden fünf Jahre sieht sich der Wiener ARRI IT-Leiter gerüstet. Aber ausgeruht wird trotzdem nicht. Mit dem modernen, skalierbaren und flexiblen HPE System hat er nun gänzlich neue Möglichkeiten. Und die wollen genutzt werden. Thomas Thonhofer hat bereits Pläne. Noch im laufenden Jahr soll Hand an die einzelnen Entwicklungsarbeitsplätze gelegt werden, um sie komplett zu virtualisieren. „Dass wir solche neuen Projekte angehen können, ist genau der Mehrwert, den wir uns durch die Modernisierung unseres Rechenzentrums erhofft hatten.“

 

Ansprechpartner.

Aleksandar Vukajlovic

Key Account Manager, Bechtle IT-Systemhaus Österreich
aleksandar.vukajlovic@bechtle.com

 

Auch interessant.

  • Referenz: Koch-Chemie modernisiert die IT-Landschaft
  • Referenz: SLM Solutions setzt auf sicheres, stabiles und intelligentes Aruba-Netzwerk
  • Referenz: Mecuris revolutioniert die Prothesenfertigung

 

Newsletter. 

Erhalten Sie die besten Artikel aus dem Bechtle update alle zwei Monate direkt in Ihr Postfach. Hier geht's zur Anmeldung:
 

NEWSLETTER

 

 

Weitere aktuelle Themen.

Fünf C für die Cloud-Security.

It-sa 2019: Zukunfts-Sicherheit aus einer Hand.

Modern Workplace: Sicher? Offen? Beides!

Veröffentlicht am 17.09.2019.