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Mit CAD neue Welten erschaffen.
Die CAD-Spezialisten von Bechtle bieten Softwarelösungen für Produktentwicklung, Planung und Steuerung von Fertigungsprozessen sowie zur Simulation komplexer Einsatzszenarien. Auf einer gemeinsamen Plattform entstehen damit in dezentraler Zusammenarbeit Innovationen schneller denn je.

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Auch diese Welt ist keine Scheibe, aber eine Plattform, auf der immer neue Welten entstehen: mithilfe digitaler Produktentwicklung und Fertigung. 3D-CAD-Programme geben Ideen eine Form und übersetzen Design in Konstruktionsdaten. Sie ermöglichen, Einsatzszenarien zu simulieren und Produktionsketten zu realisieren. Sie repräsentieren die dingliche Seite von IT-Anwendungen. Die Unternehmen SolidLine, Solidpro und Coffee in Deutschland, die Solid Solutions in der Schweiz sowie planetsoftware in Österreich sind bei Bechtle die Spezialisten auf diesem Gebiet. Im Zentrum ihres Portfolios steht SOLIDWORKS, eines der weltweit führenden 3D-Softwaresysteme aus dem französischen Konzern Dassault Systèmes.

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Das HP 3D-Druck-Democenter am Hauptsitz von Solidpro in Langenau.

Eine Plattform für alles.

Nehmen wir ein Unternehmen für Motoren- und Anlagenbau. Hier liegen zum Beispiel rund zwei Millionen Komponenten im ERP-System. Von allen Schrauben, Ritzeln, Baugruppen und so weiter gibt es außer Stücklisten, Preisen, Lieferanten und so fort auch geometrische 3D-Daten. Sie werden mit PLM-Systemen (für Product Lifecycle Management) verwaltet. Im Idealfall sind ERP- und PLM-Systeme miteinander verknüpft, um Konstruktion, Ressourcen, Produktion und Logistik bestmöglich zu koordinieren. Das ist so kompliziert, wie es klingt, und deshalb keineswegs selbstverständlich. Für die Spezialisten von Bechtle gehört die Integration zu einem ganzheitlichen Produktmanagement – und bildet doch nur einen kleinen Ausschnitt des Ecosystems von SOLIDWORKS. Denn da geht noch viel mehr zusammen.

Nicht allein, dass Mitarbeiter aus aller Welt die Motoren und Anlagen im Team entwickeln und von überall auf dieselben Daten zugreifen können – natürlich bestens gesichert. Auch Bedienungs- und Wartungsanleitungen, Ersatzteilverzeichnisse, Datenblätter oder Produktbroschüren lassen sich auf der Plattform erarbeiten und ausgeben. Vielfältige Visualisierungen und Dokumentationsformen sind – auch interaktiv – möglich.

 

„3DEXPERIENCE“ nennt SOLIDWORKS diese vielseitige Nutzung und Aufbereitung von CAD-Daten. Die Anlagen, mit denen die Motoren gebaut werden, Lager und Produktionsstraßen, ganze Fertigungswerke können genauso aus den Anwendungsprogrammen heraus konstruiert und geplant werden. Aus allem, was dreidimensional ist, erwachsen so neue Welten – die sich in Simulationen auch virtuell besichtigen lassen.
 

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Von Bauteilen über Baugruppen bis zu Baumaschinen, von Fertigungsanlagen bis zu Fabriken und Städten, von Simulationen über 3D-Druck bis zur Herstellung in Großserien, ob Prototypen für Produkte oder Servicewelten: 3D-CAD-Systeme sind Grundlagen für zukünftige Realitäten.

 

Die virtuelle Stadtwelt.

In Singapur betreibt Dassault Systèmes mit „3DEXPERIENCity“ ein Pilotprojekt, das die bestehende Realität mit Zukunftsplänen verbindet. In weltweit einmaliger Weise wird der komplette Stadtstaat als 3D-Daten erfasst. Straßen, Kanalisation, Stromtrassen, Gebäude – alles fließt in ein riesiges Datenmodell. Eine Vielzahl von Akteuren kollaboriert bei dessen Erstellung. Das digitale Abbild der Stadt soll einmal die Transparenz und Beteiligungsmöglichkeiten bei Neuplanungen fördern. So kann man beispielsweise ein Architekturmodell in die bestehende Umgebung einpassen und sich aus allen Perspektiven ansehen, wie es wirkt. 

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Das 100 Quadratmeter große 3D-Druck-Democenter bei Solidpro in Langenau beherbergt eine HP Jet Fusion 3D 4200 Drucklösung.

Visionen fangen klein an.

Daheim in Langenau bei Ulm und in Paderborn zeigt Solidpro, wie einfach aus virtuellen Daten heute Realität wird. In den beiden 3D-Druck-Democentern sind keine Megacitys, aber hypermoderne Fertigungswelten zu sehen. Neueste 3D-Drucktechnologie des Herstellers HP ermöglicht Prototypenbau und Serienproduktion auf kleinstem Raum und in kürzester Zeit. Mit 30 Millionen Tropfen pro Sekunde entstehen Voxel – dreidimensionale Pixel mit Volumen – in vielfältigen Formen und Farben. Zukünftig kann nicht nur Kunststoff, sondern auch Metall gedruckt werden und sollen auch elastische, transluzente oder elektrisch leitfähige Materialien zum Einsatz kommen. In Minuten sind Prototypen gedruckt, die greifbar machen, ob eine Konstruktion funktioniert oder wie sich ein Produkt anfasst und handhaben lässt. Die Fertigung hochwertiger Teile in Serie funktioniert ebenso schnell. Nur wenige Quadratmeter Fläche sind nötig, um ein komplettes Produktions-Setup für den 24-Stunden-Betrieb aufzubauen. Damit entstehen neue und flexible „Manufacturing Hubs“, die entwicklungsnah kleinste Losgrößen einer Industrie 4.0 ermöglichen. 

Die nächste Dimension.

Während Prototyping bei der Produktentwicklung etabliert und vor allem vereinfacht worden ist, gibt es für Dienstleistungen noch kein vergleichbares Vorgehen. Ein Projekt der Hochschule Furtwangen soll das ändern. Im Verbund mit dem Karlsruher Institut für Technologie, Unternehmen verschiedener Branchen und den Bechtle Spezialisten von SolidLine werden Prototyping-Techniken im Serviceumfeld erforscht und entwickelt. Ziel ist, Dienstleistungen mithilfe von Virtual und Augmented Reality als Erlebnisse testen zu können. 3D-CAD-Anwendungen bilden dafür die Grundlage. Virtuelle Servicewelten sind die nächste Dimension, die damit erschaffen werden wird.

Ansprechpartner.

Bechtle update Redaktion
update@bechtle.com

 

 

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Veröffentlicht am 12.02.2019.