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Vision im Visier.
Wie heißt der Stoff, der Unternehmen antreibt und Menschen zu Hochleistungen führt? Ganz klar: Visionen! Sie strahlen, ziehen an, begeistern, machen Mut und inspirieren. Erst weit entfernter Leitstern, irgendwann greifbar nahes Ziel. Damit kann man seinen Weg machen. Dann, wenn Vision und Strategie Hand in Hand gehen und beide das Wichtigste im Gepäck haben: den Willen zur Umsetzung.

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Wenn ich groß bin, werde ich Feuerwehrmann. Sagt Max mit vier. Seine Freundin Isabel sieht sich später eher als Astronautin. Wir üben uns früh darin, Visionen zu entwickeln. Es ist ein menschliches Verhaltensmuster, sich Ziele zu setzen, etwas vor Augen zu haben, das zu erreichen sich lohnt. Auch bei Bechtle hat man das „von klein auf“ so gesehen. Schon fünf Jahre nach der Unternehmensgründung formulierten die beiden Gründungsgesellschafter Ralf Klenk und Gerhard Schick ihre Vision 2000. Mit dem Ziel, zur Jahrtausendwende 100 Millionen D-Mark umzusetzen und den Gang an die Börse geschafft zu haben. 1988 war das noch weit entfernt. Mutig und sehr, sehr ehrgeizig. Eben visionär.

 

Das Besondere ist, dass die Unternehmensvision einen Spagat wagt. Denn sie bildet einerseits einen möglichst konkreten Orientierungspunkt für alle, die auf dieses Ziel hinarbeiten. Andererseits hat sie die Größe, um Leidenschaft zu wecken und ein wahrer Leitstern zu sein.

Die Vision als Messlatte des Erfolgs.

Natürlich fasziniert uns die Besiedlung des Mars viel mehr als Landgewinnung an Meeresküsten. Unser Entdecker-Gen sehnt sich immer auch nach dem Unbekannten. Auf dem Weg dahin wissen wir aber gern, was vor uns liegt – und nehmen dazu das Fernglas zur Hand. Zwischen Aufbruchsstimmung und Pragmatismus liegt die Kunst darin, unternehmerische Visionen weit vorausschauend, ambitioniert und gleichzeitig glaubwürdig zu gestalten – nicht zuletzt, weil gesteckte Ziele hinterher auch erreicht werden sollten. Für das Management ist die Umsetzung der Vision Messlatte des Erfolgs. Wer darunter bleibt, muss sich erklären und mit enttäuschten Erwartungen umgehen können.

 

Die Vorgaben für die Dekadenwechsel 2000 und 2010 markierten für Bechtle jeweils echte Herausforderungen – und wurden beide realisiert. Für eine Planung, die zwölf Jahre vorausblickt, eine sehr gute Bilanz: So wurde die Vision 2000 zum Teil bereits vor der Zeit, zum Teil als Punktlandung, die für 2010 mit nur einem Jahr Verzug erreicht. Typisch daran: Die Visionen von Bechtle sind immer messbar und klar gewesen. Keine vagen Ansagen. Und kein Abweichen auf dem vorgegebenen Weg. Sondern zielstrebig und dabei herausfordernd.

 

Um so vorzugehen, bedarf es einer offenen Kommunikation. Die Mitarbeiter müssen Klarheit darüber haben, wann welche Meilensteine erreicht wurden, wo Hindernisse liegen und wie sie beseitigt werden können. Deshalb heißt es bei Bechtle: im Gespräch sein, gemeinsam Jahr für Jahr planen, Zwischenschritte festlegen. Die Verfolgung der Vision ist ein dynamischer Prozess mit vielen Beteiligten. Je besser jeder Einzelne weiß, welcher Beitrag möglich und nötig ist, desto eher können sich alle darauf fokussieren – und gemeinsam nach vorn schauen.

Die Kraft einer starken Vision.

Wer kennt nicht das Zitat des französischen Schriftstellers Antoine de Saint-Exupéry, Autor des „kleinen Prinzen“? „Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“ Damit wird bildhaft die Kraft einer starken Vision beschrieben. Eine Unternehmensvision setzt zusätzlich konkrete Ziele am Meereshorizont.

 


Bei Bechtle gilt es bis 2030 wieder einiges zu erreichen: Denn spätestens dann wollen wir einen Jahresumsatz von 10 Milliarden Euro erzielen. Wir wollen in relevanten IT-Märkten führend sein und weiter profitabel wachsen. Als unabhängiger Partner mochten wir unseren Kunden erfolgsentscheidende Informationstechnologien bieten. Mit Leidenschaft und all unseren Fähigkeiten. Dazu gehört, immer nach vorn zu schauen. 


 

Keine Vision ohne zugehörige Planung und Maßnahmen.

 

Mit dem virtuellen Fernglas werden Themen und Geschäftsfelder identifiziert, die in Zukunft im Brennpunkt unserer Branche stehen und auf die wir uns einstellen wollen. Dann erst wird feinjustiert. Die Ideen werden ins Unternehmen getragen und in Planung und Maßnahmen umgesetzt. Bis jeder weiß, was zu tun ist.

 

Die Umsetzung einer Unternehmensvision wird gern als Gipfelbesteigung verstanden. Naheliegend, dass bei den ersten Bechtle Visionen das Matterhorn als Motiv gewählt wurde. Nehmen wir noch einmal das Fernglas zur Hand, damit das Bild lebendig wird. Wir sehen das Gipfelkreuz vor uns und damit das Ziel, das es markiert. Die Expeditionsmannschaft im Basislager hat einen Plan, den sie auf ihrem Weg nach oben verfolgt. Die Rollen – wer ist Vorsteiger, wer sichert – sind verteilt. Alle sind aufeinander angewiesen und helfen sich gegenseitig. Man hofft auf gutes Wetter und versucht, sich trotzdem auf Steinschlag und Lawinen einzustellen. Mögliche Gefahren werden einander zugerufen; wenn wirklich etwas passiert, sind schnelle Reaktionen überlebenswichtig. Gut, wenn man eingespielt ist und jeder dem anderen vertraut. So geht der Aufstieg stetig voran.

Gemeinsame Werte sind unverzichtbar.


Wer sich schon einmal auf den Weg gemacht hat, weiß, dass viel von der Ausrüstung abhängt. Im Zweifel entscheidet sie darüber, ob das Ziel überhaupt in Sichtweite gerät. In Unternehmen heißt das Navigationsgerät Unternehmenskultur. Seine Koordinaten sind die Werte. Sie sind unverzichtbare Orientierungshilfe auf dem Weg zu neuen Zielen. Ganz gleich, wie individuell der Einzelne ist und wie unterschiedlich die Aufgaben im Unternehmen gestaltet sind, es sind die gemeinsame Haltung, der verbindende Wertekanon und die verbindlichen Regeln, die eine Teamleistung erst ermöglichen. Nur so ist Fortschritt in eine gemeinsame Richtung möglich. 


Vor allem in dezentralen Strukturen, die den Gedanken, alles bis ins Detail kontrollieren zu können, gar nicht erst aufkommen lassen, ist es wichtig, darauf setzen zu können, dass jeder weiß, worum es geht. 


Eine Menge Anstrengung ist gleichwohl nötig. Dann ist es geschafft, der Gipfel erreicht, die Freude groß. Fantastisch, was Teams leisten können. Endlich durchatmen – und schon an den nächsten Aufstieg denken. Denn es geht ja weiter. Jede Vision ist nur eine Etappe auf dem Unternehmensweg. Bei Bechtle gilt es bis 2030 wieder einiges zu erreichen: Denn spätestens dann wollen wir einen Jahresumsatz von 10 Milliarden Euro erzielen. Wir wollen in relevanten IT-Märkten führend sein und weiter profitabel wachsen. Als unabhängiger Partner mochten wir unseren Kunden erfolgsentscheidende Informationstechnologien bieten. Mit Leidenschaft und all unseren Fähigkeiten. Dazu gehört, immer nach vorn zu schauen. 

Vorausschauend lenken.

Niemand muss heute mehr auf Sicht fahren, um ein Unternehmen zu steuern. Datenanalysen mit Business Intelligence ermöglichen, das Geschäft mit signifikanten Kennzahlen sehr zielgerichtet zu führen – nicht zuletzt, um damit eine Unternehmensvision anzupeilen.

 


So wie jeder Mensch Träume braucht, sind für Unternehmen Visionen der Stoff, aus dem Großes entsteht. Wenn jedoch aus Visionen das Versprechen werden soll, aus Chancen Tatsachen zu machen, dann darf die Vision nicht allein stehen. Dann muss sie schlüssig eingebettet sein zwischen Zielvereinbarungen, gelebten Werten und einer stabilen, gewachsenen Unternehmenskultur. 


 

Wer erzählt die beste Geschichte?

So wie jeder Mensch Träume braucht, sind für Unternehmen Visionen der Stoff, aus dem Großes entsteht. Wenn jedoch aus Visionen das Versprechen werden soll, aus Chancen Tatsachen zu machen, dann darf die Vision nicht allein stehen. Dann muss sie schlüssig eingebettet sein zwischen Zielvereinbarungen, gelebten Werten und einer stabilen, gewachsenen Unternehmenskultur, die auch in Sturmzeiten nicht einknickt und bei eitel Sonnenschein nicht zerrinnt. Erst diese Melange verleiht Visionen ihre Kraft und verhilft ihnen zum Durchbruch. Der St. Galler Ökonom und Zukunftsforscher Dr. Joël Luc Cachelin beschreibt es so: „Wandel und Krisen produzieren einen großen Bedarf an Orientierungshilfen. Die Zukunft kommt so oder so. Aber sie gehört jenen, die zum richtigen Zeitpunkt die besten Geschichten über sie erzählen.“ 


Martin Luther King hatte einen Traum. Helmut Schmidt riet Leuten mit Visionen, zum Arzt zu gehen. Steve Jobs hat uns allen gezeigt, wie weit man mit einer Vision kommen kann. Das Leben auf dem Mars ist in Planung. Bei Bechtle gehen wir weiter unseren Weg: mit einer klaren Vision als Fixpunkt. 

 

 

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Veröffentlicht am 11.04.2019.