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In sicheren Gewässern: ZSG setzt auf hochverfügbare Cloud.
Mehr als 1,7 Millionen Passagiere hat die Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) 2018 mit ihren 17 Schiffen bewegt. Die nötige IT-Power für den Geschäftsbetrieb bezieht die Zürichsee-Flotte inzwischen aus der Wolke: Mit der Desktop-as-a-Service-Lösung des IT-Systemhauses Bechtle Steffen hat sich das Unternehmen für eine sichere und flexible Schweizer Cloud entschieden. In diesem Zug erneuerte Bechtle Steffen zudem das gesamte Netzwerk und die Endgeräte an Land wie auf den Schiffen. Grundlage der neuen Infrastruktur: ein mutiger Vorschlag.

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Bilder: Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft 

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Die ZSG wurde 1890/91 als Zürcher Dampfbootgesellschaft gegründet. Seit 1990 ist sie vollständig in den Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) integriert. Das Unternehmen betreibt 17 Schiffe auf dem Zürichsee, darunter zwei historische Raddampfer und drei Flussschiffe. Das Angebot umfasst Kurs-, Rund- und Themenfahrten. In Wollishofen betreibt die ZSG eine eigene Werft, in der die Schiffe gewartet werden. Mit über 100 Mitarbeitern und 17 Schiffen, die jedes Jahr 360.000 km auf dem Zürichsee zurücklegen, bot die ZSG 2018 mehr als 1,7 Millionen Fahrgästen ein Top-Erlebnis. 

Mehr als 100 Mitarbeiter der ZSG sorgen unter anderem dafür, dass Verbund- und Spezialtickets gebucht und Tische reserviert werden können und dass sich die Gäste an Bord rundum wohl fühlen. Die Schiffscrew verlässt sich dabei auf eine IT-Landschaft, zu der 40 Applikationen auf 50 Clients, angebunden an zehn Server, gehören. Die gesamte Hard- und Software betrieb die ZSG im eigenen Haus auf dem Dachboden, der im Sommer Temperaturen von über 40 Grad Celsius erreichen konnte – ein Risiko.

 

Als die IT-Infrastruktur, bestehend aus Netzwerk, Telefonie, Clients und Rechnern, aktualisiert werden sollte, entschied sich die ZSG für einen kompletten Neuaufbau, bei dem aber die Systemlandschaft sowie der First- und Second-Level-Support künftig aus einer Hand bereitgestellt werden sollten. Für die Schifffahrtsgesellschaft bedeutete das vor allem ein professionelles Datacenter und eine Standardisierung der Server- und Client-Konfiguration, kurz: die Professionalisierung des gesamten IT-Betriebs. Als Ergebnis sollte die IT hochverfügbar sein, eventuelle Vorfälle schnell behoben und Neuerungen ebenso schnell umgesetzt werden können. Die IT sollte nicht mehr im eigenen Haus stehen und gewartet werden müssen, sondern es sollte eine Anlaufstelle zur Verfügung stehen, die sich um alle IT-Belange und -Projekte der ZSG kümmert. Natürlich wollte das Unternehmen dabei nie die Kosten aus den Augen verlieren – eine klare Budgetierung war somit eine wesentliche Grundvoraussetzung.

 

Desktop-as-a-Service-Lösung mit Private Cloud.  

Durch die Ausschreibung zum Infrastruktur-Outsourcing wurde die ZSG auf die Desktop-as-a-Service-Lösung „360° desktop“ aus dem Datacenter von Bechtle Steffen aufmerksam. Das Besondere daran: Bechtle Steffen gab nicht ein auf die eigentliche Ausschreibung abgestimmtes Angebot ab. Der IT-Dienstleister war davon überzeugt, dass der hauseigene Cloud-Service eine passendere und bessere Lösung für die Anforderungen darstellt. Denn die zukunftsorientierte Private-Cloud-Umgebung von Bechtle Steffen mit Servern in Schweizer Datacentern bildete die optimale Grundlage für die Kernapplikationen der ZSG: Sie können direkt auf Basis von „360° desktop“ bereitgestellt und ausgeführt werden – kosteneffizient und hochverfügbar. Zudem bietet die Lösung ein klares Zugriffs- und Sicherheitskonzept und der Datenschutz wird auch in Bezug auf die DSGVO eingehalten. Die ZSG erkannte die Vorteile und erteilte Bechtle Steffen den Auftrag. 

 

Die Realisierung der neuen Infrastruktur umfasste drei Teilprojekte: die Einführung einer Desktop-as-a-Service-Plattform, die Erneuerung des gesamten Netzwerks sowie den Austausch sämtlicher IT-Endgeräte des Kunden. Und das alles nicht nur an Land, sondern auch auf den Schiffen der ZSG-Flotte. Die bislang lokal installierten Anwendungen wie Office, E-Mail, die Betriebssoftware DARWIN/Navis oder Abacus laufen nun im Desktop-as-a-Service-Modell zentral auf Citrix XenApp-Servern und stehen allen Usern auf den Clients zur Verfügung. Die dafür notwendige Server-Infrastruktur wird in den Rechenzentren von Bechtle Steffen betrieben und benötigt nur noch einen Provider. Die ZSG-Standorte am Mythenquai und am Bürkliplatz in Zürich verband Bechtle Steffen über das eigens dafür neu erstellte Multiprotocol-Label-Switching-(MPLS-)Netz des Telekommunikationsanbieters Sunrise. Die Vorteile von „360° desktop“ sind essenziell für das Tagesgeschäft: Die Verfügbarkeit der IT ist rund um die Uhr gegeben und die Applikationen laufen störungsfrei.

 

Auf dem Wasser ist die Herausforderung durch die ständige Bewegung eine andere als auf dem Land: Jedes Schiff wurde deshalb mit einem Router mit SIM-Karte und GPS zur Standortbestimmung ausgerüstet. Die PCs wurden durch Laptops ersetzt, auf denen die Betriebssoftware Navis mittels Virtual-Private-Network-(VPN-)Client den Fahrtenbericht direkt im Datacenter speichert. Es ist zudem möglich, die Laptops auf den Schiffen zu spiegeln und so vom Land aus Support zu leisten – auch wenn die Schiffe im Einsatz sind und sich kein Techniker an Bord befindet.

 

 

Beeindruckt hat uns, dass die von Bechtle Steffen eingereichte Unternehmervariante nicht das von uns ursprünglich Gewünschte anbot, sondern das, was wir tatsächlich benötigten. Innerhalb der Ausschreibung war es damit das beste Angebot, das uns einen hohen Standard, Verfügbarkeit, Sicherheit und transparente Kosten auch in Zukunft sicherstellt.


Roman Knecht, Direktor, ZSG, Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft AG

 

Full Service aus dem Datacenter und Service Desk. 

Bechtle Steffen baute das gesamte Netzwerk – drahtlos wie kabelgebunden – neu auf und nutzte dafür Komponenten von Cisco Meraki. Das Netzwerk bietet heute einen benutzerfreundlichen Gastzugang: Die Fahrgäste der ZSG können sich unkompliziert ins WLAN einloggen. Auch die Clients wurden der Infrastruktur entsprechend erneuert. In den Büros und auf den Schiffen sind Laptops von HP und die Thin Clients UD3 und UD7 von Igel im Einsatz. Sie sind einfach im Unterhalt, ideal für die Cloud, bieten hohe Standardisierung sowie eine Garantie von fünf Jahren. Gewartet werden die Endgeräte mit dem „360° devicemanager“ von Bechtle Steffen. Die Lösung „360° antivirus“ ergänzt den Full Service aus dem hochverfügbaren Schweizer Datacenter. Und sollte doch einmal etwas passieren, steht den Mitarbeitern der ZSG der zentrale Service Desk von Bechtle Steffen als Single Point of Contact zur Verfügung. Hier können sie alle IT-Belange klären und bei Bedarf kommt ein Techniker, um das Problem vor Ort zu lösen.

 

Für die Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft zahlt sich der Full Service von Bechtle Steffen in der Private Cloud aus: Sie nutzt und bezahlt damit nur noch die Ressourcen, die effektiv benötigt werden. Teure Investitionen sind nicht mehr erforderlich. Die Mitarbeiter beziehen ihre Kern- und Spezialapplikationen von einem zentral bereitgestellten Citrix Desktop. Das spart ebenso wie der Remotezugriff – inklusive Bring Your Own Device – und die hohe Nutzerfreundlichkeit erheblichen administrativen Aufwand. Benötigte lokale Installationen von Programmen wie CAD werden auf ein Minimum beschränkt. Alle Services von Bechtle Steffen arbeiten Hand in Hand und die ZSG kann sich sicher sein: Ihre IT ist immer aktuell, hochverfügbar und die Daten sind sicher.

 

Ansprechpartner.

Roland Jung

Verkaufsleiter Cloud Solution

Bechtle Steffen Schweiz AG

roland.jung@bechtle-steffen.ch

 

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Veröffentlicht am 11.10.2019.