Sicher in die Cloud mit Palo Alto Networks: Warum Unternehmen heute ihre Komfortzone verlassen müssen.

Die eine große Cloud gibt es nicht: Unternehmen setzen auf viele verschiedene Cloud Services, das haben die vergangenen Jahre gezeigt. Nach wie vor ist es die Ausnahme, dass die IT komplett in die Cloud verlagert wird. Vielmehr ist eine Kombination aus On-Premises- und Cloud-Lösungen am weitesten verbreitet. Doch auch in hybriden Szenarien sollten Unternehmen und Organisationen ihre Sicherheitskonzepte überdenken. Warum, konkretisiert Jens Pälmer, Channel Director für Palo Alto Networks in der Region Central Europe.

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Das Thema Sicherheit spielt bei Cloud Services eine entscheidende Rolle. Welchen Punkt sehen Sie hier als besonders wichtig an?

Jens Pälmer: Das Abbauen von Silos im Bereich IT-Security. Viele Unternehmen greifen auf ein Sammelsurium an verschiedenen Herstellern für Sicherheitslösungen zurück. Sie haben das Bewusstsein entwickelt, dass sie absichern müssen und nutzen dafür Single-Point-Lösungen, die bestimmte Dienste verrichten. Das Problem hierbei: Informationssilos entstehen, da ein Austausch zwischen den einzelnen Lösungen oftmals nicht möglich ist, da sie nicht miteinander kommunizieren. Unternehmen sollten, in Zeiten der Digitalisierung und der damit verbundenen Migration in die Cloud, dringend dazu übergehen, ihre IT-Security ganzheitlich zu betrachten.

 

Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf das Thema IT-Sicherheit?

Jens Pälmer: Zuerst einmal verlassen die Unternehmen – bildlich gesprochen – ihre „Komfortzone“. Konnten sie zuvor in ihrer „Burg“, also innerhalb des eigenen Netzwerks und der Infrastruktur bleiben, verlassen sie dieses nun durch die Öffnung in die Public Cloud. Gefühlt bedeutet das für viele ein Kontrollverlust. An dieser Stelle finde ich wichtig zu betonen, dass sich die Unternehmen der Cloud aber gar nicht mehr verschließen können; denken wir nur an das mittlerweile übliche Teilen von Daten via Filehosting-Diensten.

 

Firmen müssen sich nun vielmehr neue Fragen stellen: Wie gehe ich mit dieser veränderten Situation um? Wie kann ich größtmögliche Sicherheit erzielen? Wie muss meine Infrastruktur aussehen? Wichtig ist, hier zum einen Security ganzheitlich zu betrachten und Daten und Anwendungen dort zu sichern, wo sich die Anwender befinden. Zum anderen sollten Unternehmen aber auch Automatisierung intelligent für sich nutzen. Künstliche Intelligenz kann heute im Bereich Security vielfältig unterstützen und Mitarbeiter entlasten – beispielsweise, wenn Interpretationen der Daten und das Feststellen von Anomalien automatisiert geschehen können.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Jens Pälmer,

Channel Director Palo Alto Networks

 

Wenn Sie von neuen Sicherheitsansätzen, dem Aufbrechen von Insellösungen und einer ganzheitlichen Security-Strategie sprechen – wie unterstützt Palo Alto Networks hier Unternehmen?

Jens Pälmer: Wir bieten umfassende Lösungen für alle Security-Bereiche, die den entscheidenden Vorteil besitzen, dass sie miteinander kommunizieren. Konkret heißt das, dass Kunden von einer in sich integrierten Security-Plattform profitieren, in der einzelne Softwarekomponenten Daten und Informationen austauschen können. Ein Ansatz, mit dem Security ganzheitlich, fernab von Insellösungen betrachtet werden kann. Darüber hinaus ist unser System nicht geschlossen – wir wissen, dass unsere Kunden bereits Produkte von Drittherstellern im Einsatz haben und diese oftmals auch weiter nutzen möchten. Unsere Plattform ist entsprechend offen konzipiert, um diese auch sicher in die Gesamtlösung zu integrieren.

 
Wie kommen Unternehmen nun zu einer sicheren Cloud-Lösung?

Jens Pälmer: Zuerst einmal sollten sie ein Grundbewusstsein dafür entwickeln, dass es im Bereich Cloud Security neue Herausforderungen gibt. Um ein Stichwort zu nennen: Es ist wichtig, dass Firmen das Shared-Responsibility-Modell verstehen. Kurz erklärt bedeutet es, dass Anbieter zwar eine sichere Infrastruktur bereitstellen, es aber immer in der Verantwortung des Unternehmens liegt, wie es diese betreibt und welche Daten beispielsweise wie in die Cloud gespielt werden. Darüber hinaus setzen wir ganz klar auf Automatisierung, um Teams zu entlasten und aber auch mit aktuellen Sicherheitsanforderungen Schritt halten zu können. Am Ende ist Sicherheit eben immer ein Zusammenspiel zwischen der richtigen Technologie, dem Grad der Automatisierung und den Menschen, die für das Thema sensibilisiert sind und entsprechend agieren. Unternehmen, die Security strategisch angehen und ganzheitlich betrachten, sind für mich auf dem geeigneten Weg. Mit Palo Alto Networks haben wir es uns als Ziel gesetzt, unsere Kunden mit den richtigen Lösungen dabei zu unterstützen, zukunftsorientiert und sicher arbeiten zu können.


INFOGRAFIK COMPLIANCE IN DER CLOUD

 

Ansprechpartner.

Dirk Warmann

Produktmanager Palo Alto Networks
dirk.warmann@bechtle.com

 

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Veröffentlicht am 22.04.2020.