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Atemschutz aus dem 3D-Drucker. SolidLine startet Initiative zur Unterstützung des Gesundheitswesens.
Wie können wir als Unternehmen unser Know-how und unsere Fähigkeiten einsetzen, um zur Bewältigung der aktuellen Krise beizutragen? Diese Frage stellten sich auch die Kolleginnen und Kollegen des 3D-Technologie-Spezialisten SolidLine, ein Unternehmen der Bechtle Gruppe. Die kreative Antwort war: Wir unterstützen die Produktion von Materialien, die im Gesundheitswesen gerade am dringendsten benötigt werden. Im erst kürzlich eröffneten Innovationszentrum des Unternehmens in Hamm (Westfalen) fördert SolidLine jetzt den 3D-Druck unter anderem von Atemschutzmasken und Ventilen für Beatmungsgeräte.

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Das Innovationszentrum dient neben der Präsentation der gesamten Prozesskette digitaler Produktentwicklungstechnologien gleichzeitig auch als 3D-Druck-Demozentrum, in dem auch Prototypen und Vormaterialien nach Kundenwunsch gefertigt werden können. „Derzeit unterstützen wir gezielt unsere Kunden, um Liefer- und Produktionsengpässe auszugleichen. Dabei sind wir aktuell vor allem in den Kernbranchen Medizintechnik, Healthcare, Maschinenbau, Automotive sowie Luft- und Raumfahrt sehr gefragt“, sagt Mike Gregor, der den Geschäftsbereich 3D-Druck bei SolidLine leitet.

 

In den Bereichen Healthcare, Medical und dafür zertifizierte Druckmaterialien gilt der Herstellerpartner 3D Systems als Pionier und führender Anbieter. „In Italien gab es beispielsweise ein konkretes Projekt, in dem mit den 3D-Druckern von 3D Systems fehlende, dringend notwendige Ventile für Beatmungsgeräte produziert wurden. Die gleiche Technologie steht bei uns in Hamm zur Verfügung“, so Mike Gregor. SolidLine ist dadurch in kürzester Zeit fähig, Komponenten für Vollschutzmasken („Faceshields“) bereitzustellen. Ferner ist die Unterstützung bei der Herstellung von Atemschutzmasken, Ventilen, Türöffnern zum kontaktlosen Öffnen und Schließen von Türen sowie anderer medizinischer Kunststoffkleinteile möglich.

 

Bedarfsgenaue Unterstützung.

„Über diesen Weg können wir direkt am Ort des Geschehens, aber auch zur Unterstützung bei Produktionsengpässen von Zulieferern helfen. Die Bundesregierung und Landesregierungen haben aktuell verschiedene Großbestellungen für Atemschutzmasken, Gesichtsschutz, Beatmungsgeräte etc. platziert. Zahlreiche davon bei unseren Kunden“, sagt Mike Gregor. Die Experten von SolidLine beraten bereits heute viele namhafte Produktionsunternehmen in der Medizintechnik und verfügen hier über weitreichende Erfahrungen. Aktuell nimmt SolidLine Kontakt zu den Kunden auf, um die 3D-Druck-Kapazitäten und Lösungen unterstützend anzubieten.. Parallel engagiert sich das Unternehmen derzeit in weiteren Initiativen, die vorhandene Ressourcen bündeln und koordinieren, so zum Beispiel bei mobilitygoesadditive.org und der Ingenieursvereinigung VDI.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mike Gregor, Leiter 3D-Druck

SolidLine AG


Um unsere Unterstützung dort anbieten zu können, wo sie aktuell dringend benötigt wird, rufen wir die betroffenen Bereiche, wie zum Beispiel Hersteller medizinischer Produkte, Ministerien, Behörden und Krankenhäuser, dazu auf, sich direkt mit ihren Anforderungen an uns zu wenden.

 

Mike Gregor, Leiter 3D-Druck, SolidLine AG


Für Anfragen rund um die aktuelle Initiative hat SolidLine folgende Webseite eingerichtet: www.solidline.de/corona-hilfe

 

Hier können sich Unternehmen und Einrichtungen wie Krankenhäuser melden, die aktuell Unterstützung durch 3D-Druck benötigen. Zudem können interessierte Unternehmen darüber Kontakt mit SolidLine aufnehmen, wenn sie mithelfen wollen, indem sie beispielsweise Kapazitäten ihrer 3D-Drucker bereitstellen wollen.

Ansprechpartner.

Mike Gregor

Leiter 3D-Druck, SolidLine AG
mike.gregor@solidline.de

 

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Veröffentlicht am 27.03.2020.