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Hallo aus Bonn!
„Ich fahre nach Bonn!“ Hier ein Schulterzucken. Da eine leicht angehobene Augenbraue. Begeisterungsstürme sehen anders aus. Wieso will man denn nach Bonn, wenn Köln doch direkt nebenan liegt? Irgendwie ist die Bundesstadt vom Radar vieler Reisender verschwunden. Ganz klammheimlich, nachdem 1990 Berlin zur Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschlands geworden ist. Dabei hat die Stadt am Rhein richtig viel zu bieten und rückt spätestens in diesem Jahr mit zwei Paukenschlägen zurück ins Rampenlicht: Sie feiert den 250. Geburtstag von Beethoven – und das 15-jährige Jubiläum von Bechtle in Bonn.

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Ohne Zweifel zählt Bonn zu den traditionsreichsten Städten am Rhein. Germanen und Römer schätzten das milde Klima und die günstige Lage, Kurfürsten errichteten zahlreiche Schlösser und Kirchen, die Universität gibt es schon seit 1818. Diese Liste ließe sich noch einige Zeilen fortsetzen, denn Geschichte begleitet den Besucher in Bonn im wahrsten Wortsinn auf Schritt und Tritt.

Auf dem „Weg der Demokratie“ können 64 Orte in Bonn und Umgebung besucht werden, an denen seit 1949 wichtige Entscheidungen für die Demokratie in der Bundesrepublik getroffen wurden und werden. Darunter das Bundeshaus, in dem der Bundesrat von 1949 bis 2000 tagte, das Palais Schaumburg, als Amtssitz der Bundeskanzler von 1949 bis 1976, das Abgeordnetenhochhaus „Langer Eugen“, das zum Wahrzeichen der Stadt wurde und das Haus der Geschichte, welches die deutsche Geschichte seit 1945 zeigt.

 

Ein weiteres „Wahrzeichen“ der Stadt ist schon etwas älter, aber 2020 so aktuell wie lange nicht. 1770 erblickte Ludwig van Beethoven in Bonn das Licht der Welt, zu seinem 250. Geburtstag feiert die Stadt am Mittelrhein mit der ganzen Welt.

Die Eröffnung des umgebauten Beethoven-Hauses und ein Festakt in der Bonner Oper im Dezember 2019 machten den Auftakt für ein ganzes Jahr voller Konzerte, Ausstellungen und Symposien – vor Ort und im Web. Dabei wird das Werk des wohl meistgespielten klassischen Komponisten aus verschiedenster Perspektive beleuchtet. Denn Beethoven war nicht nur Musikgenie, er war auch Naturfreund, Weltbürger und Visionär. Und damit passt der Tonkünstler nach wie vor ganz wunderbar in eine Stadt, die so vielfältig, weltoffen und zukunftsgewandt ist.

Das Beethoven-Haus ist Gedächtnisstätte, Museum und Kulturinstitut.

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Die Rheinaue ist die grüne Oase im Bonner Stadtkern. Erholung pur auf 160 Hektar.

Die Vereinten Nationen – versammelt in Bonn.

Denn Bonn ist Meister darin, sich immer wieder neu zu erfinden. Nach dem Umzug der Bundesregierung an die Spree wechseln mehr als 20 Bundesbehörden nach Bonn, zahlreiche internationale Organisationen siedeln sich an. Bonn wird deutsche UNO-Stadt. Teile des ehemaligen Regierungsviertels werden zum UN-Campus umgestaltet, in dem inzwischen 20 Einrichtungen der Vereinten Nationen ihren Sitz haben.

In gut zwei Jahrzehnten ist Bonn zu einem Zentrum für globale Zukunftsthemen geworden, allen voran Klimaschutz und Nachhaltigkeit. So langsam wird es in der Stadt eng für die über 1.000 UN-Mitarbeiter, ein 18-stöckiges Hochhaus soll deshalb Ende 2020 Abhilfe und Platz für weiteren Zuwachs schaffen.

Der kommt gerne von der altehrwürdigen Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, die mit über 38.000 Studierenden eine der größten Hochschulen des Landes ist. Ohnehin ist die Vernetzung von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in Bonn so eng wie kaum sonst wo. Daraus sind Forschungsprojekte von globaler Bedeutung und zukunftsweisende Technologiefelder im Gesundheitssektor oder in der Informations- und Kommunikationswissenschaft hervorgegangen.

Der „Lange Eugen“ war einst Abgeordnetenhochhaus, heute beherbergt das Gebäude 17 UN-Organisationen.

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Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität ist eine der größten Hochschulen in Deutschland.

Das Bechtle IT-Systemhaus Bonn wird 15.

Im Vergleich zur über 2.000-jährigen Geschichte der Stadt ist das Bechtle IT-Systemhaus in Bonn noch sehr jung. Seit März 2005 ist Bechtle im Stadtteil Bad Godesberg vertreten, im September 2008 kam ein Büro am Rheinauhafen im benachbarten Köln dazu. Für noch größere Präsenz in der Region folgten 2012 und 2019 Niederlassungen in Koblenz und Mainz. Seit 2019 gehört außerdem ein Team in Sankt Augustin zur Aufstellung.

Ein Anfang bei null war es nicht: Bechtle startete 2005 in Bonn mit rund 40 ehemaligen Mitarbeitern der Taskarena AG. Heute, 15 Jahre später, beschäftigt Bechtle in Bonn und in den Niederlassungen in Köln, Mainz und Koblenz insgesamt 437 Menschen. Und nicht nur das Mitarbeiter-, sondern auch das Umsatzwachstum des Standorts kann sich sehen lassen: Von 7,5 Mio. Euro zu Beginn auf stolze 188 Mio. Euro im Jahr 2019. Eine echte Erfolgsgeschichte.

„Für unsere Kunden sind wir ein verlässlicher, innovativer und zukunftsstarker Partner, der außergewöhnliche Leistungen besonders in den Bereichen Client Management, Datacenter, Networking Solutions, Virtualisierung, Security und Software erbringt. Diese Leistungsbereitschaft und -fähigkeit bildet das Fundament unseres Erfolgs und die Verbundenheit unseres Teams tut ihr Übriges“, erklärt Geschäftsführer Waldemar Zgrzebski die beeindruckende Wachsstumsstory des Standorts. Von diesem Spirit können sich Kunden im „Erlebnisforum“ selbst überzeugen und gemeinsam mit den Bechtle Spezialisten Lösungen für ein modernes Rechenzentrum kennenlernen. Darüber hinaus lohnt es sich am neuen Standort im benachbarten Sankt Augustin „Cultivation 720°“ einen Blick auf den Arbeitsplatz der Zukunft zu werfen. Für rheinische Frohnaturen darf neben der Arbeit natürlich auch das Vergnügen nicht auf der Strecke bleiben – oder einfach eine Mischung aus beidem: Auf der Dachterrasse finden Team-Events und Meetings mit Blick über den Rhein und auf den berühmten Drachenfelsen statt. Denn die Bonner arbeiten da, wo andere Urlaub machen (sollten). Das hat auch der bekannte Reiseführer-Verlag Lonely Planet erkannt und Bonn auf seine "Best in Travel 2020" Liste gehoben. Hinter Salzburg, Washington, Kairo und Galway in Irland hat es Bonn sogar in die Top 5 geschafft. Und auch wenn es 2020 eventuell schwierig wird – ein Trip in die ehemalige Bundeshauptstadt lohnt sich in jedem Jahr.

Das Bechtle Gebäude im Bonner Stadtbezirk Bad Godesburg.

 

Auf der Dachterrasse des Bechtle IT-Systemhauses Bonn finden Team-Events und Meetings mit Blick über den Rhein und auf den berühmten Drachenfelsen statt.

 

FRAGE? ANTWORT.

KURZ-CHARAKTERISTIK:

Waldemar Zgrzebski

Geschäftsführer,

Bechtle IT-Systemhaus Bonn

Selbstbeschreibung in drei Worten:

Unternehmerisch, freiheitsliebend, verlässlich
 

Ihr Motto:

Die beste Art, die Zukunft vorherzusagen, ist sie zu gestalten!
 

Auf Ihrem Nachttisch liegt zur Zeit dieses Buch:

„Das denkende Herz: Die Tagebücher von Etty Hillesum 1941–1943“, „Komm! Ins Offene, Freund!“ von Rüdiger Safranski und „Auf die Führungskraft kommt es an!“ von Jim Clifton und Jim Harter
 

Etwas, das man nicht über Sie weiß:

Ich bin Flüchtlingskind. Meine Eltern sind 1969 mit meiner Schwester und mir aus dem ehemaligen Ostpreußen geflüchtet.
 

Die Superkraft, die Sie sich aussuchen würden:

Ich würde gerne unheilbare Kranke heilen können.
 

Ein perfekter Tag:

Samstag. Keine Termine, morgens um sieben Uhr auf den Markt gehen, Bekannte treffen, gemütlich frühstücken, ungestört lesen und über die vergangene Woche nachdenken.
 

Ihre Lieblingsstadt und warum:

Rom. Die Stadt, in der ich mich verlobt habe und in der es trotz vieler Besuche – bei mir sind es 15 – immer etwas Neues zu entdecken gibt.
 

Dinge, ohne die Sie nicht leben könnten:

Materielle Dinge sind mir nicht wichtig, aber ohne meine Familie könnte ich nicht leben.
 

Spannendstes Projekt:

Ein Entwicklungshilfeprojekt in Nairobi am Strathmore College. Die Einrichtung war 1961 das erste multiethnische und multireligiöse College in Kenia.
 

Wenn Sie den Blick über Ihren Schreibtisch schweifen lassen, sehen Sie:

Zu viel Papier und drei Bilder: Zeichnungen meines zu früh verstorbenen Freundes Martin Noël.
 

Dieser Job und kein anderer, weil:

... ich zur Zeit in der interessantesten und spannendsten Branche der Welt arbeiten darf und viele Freiheitsgrade habe, die Zukunft zu gestalten.

MEIN BONN.

Kathrin Wexeler

Mitarbeiterin im Vertriebsinnendienst,

Bechtle IT-Systemhaus Bonn

Bonn ist eine Stadt mit Tradition, Kultur und Herz – „Bonna solum felix“, hieß es schon im 16. Jahrhundert, „Bonn, du glücklicher Boden“. Besucher erwartet in Bonn Historisches, rheinländische Fröhlichkeit und eine herrliche Landschaft.

Noch mehr Schokoladenseiten verrät: Kathrin Wexeler, Mitarbeiterin im Vertriebsinnendienst, Bechtle IT-Systemhaus Bonn.

 

Sehen.

Als Geburtsstadt Beethovens, frühere Haupt- und heutige Bundesstadt sowie Sitz einer der größten Universitäten Deutschlands ist Bonn Heimat vieler bekannter Museen. Nicht verpassen sollten Kulturinteressierte das Beethoven-Haus in Bonn. Das Geburtshaus des deutschen Komponisten und Pianisten beherbergt die größte Beethoven-Sammlung der Welt. Das Haus der Geschichte beschäftigt sich mit der deutschen Zeitgeschichte seit 1945. Mit 850.000 Besuchern jährlich ist es eines der meistbesuchten Museen in Deutschland.

Der Drachenfels ist wohl der bekannteste Berg in der Region um Köln und Bonn. Zahlreiche Mythen ranken sich um die 321 Meter hohe Erhebung über dem Rheintal. Der Sage nach erschlug Siegfried hier den Drachen Fafnir, befreite die Prinzessin Brunhilde und wurde unverwundbar. Heute ist der Berg mit Ruine, Schloss, Reptilienzoo und Restaurant eines der beliebtesten Naherholungsziele im Rheinland. Wer den Gipfel nicht zu Fuß erklimmen möchte, nimmt einfach die Drachenfelsbahn – Deutschlands älteste noch betriebene Zahnradbahn.

 

Schlemmen.

Pizza ist fast immer eine gute Idee. Aber wo schmeckt sie am besten? Fragt man im Rheinland, kommt die Antwort wie aus der Pistole geschossen: im Tuscolo. Die Pizzen in der Traditionspizzeria mit zwei Restaurants in Bonn und einem in Siegburg sind nicht nur riesig, sondern auch noch richtig lecker.

Zitronen-Lavendelblüte oder Mango-Kokos mit prickelnder Chilinote – die Eiskreationen des Bonner Eislabors sind außergewöhnlich. Außergewöhnlich lecker. Manch einer würde sogar sagen, dass es hier das beste Eis in ganz Deutschland gibt. Da wundert es nicht, dass sich vor den drei Dielen in der Altstadt, in der City und im Stadtteil Beuel an heißen Tagen lange Schlangen bilden.

Die blühenden Kirschbäume locken alljährlich tausende Besucher in die Bonner Altstadt.

Schlummern.

Camping und Hostel, wie passt das denn zusammen? Richtig gut! Das zeigt das BaseCamp 

BaseCamp im Bonner Stadtteil Dottendorf. Man nehme ein paar Wohnwagen, zwei Schlafwagen der Deutschen Bahn, zwei VW Bullis, einen Trabbi mit Zeltdach und eine Gondelkabine, packt das Ganze in eine ehemalige Lagerhalle und schon hat man das verrückteste Hostel der Welt.

Hier treffen internationales Design und Kunst auf feinste rheinische Gastfreundschaft. Wer das Außergewöhnliche liebt, für den könnte das Kameha Grand zum neuen Lieblingsplatz werden. Exklusiv ein- gerichtete Zimmer und Suiten, ein großer SPA-Bereich und vier verschiedene Restaurants, vom Sterne-Japaner bis zur authentischen Rhein-Alm, sorgen für Abwechslung.

 

Shoppen.

Die Fußgängerzone rund um die Bonner Friedrichstraße ist eine der größten und schönsten Deutschlands. Zahlreiche Geschäfte, Restaurants und Cafés laden in kleinen Gassen und auf Plätzen zum Flanieren, Stöbern und Verweilen ein. Wetten, dass hier jeder fündig wird?

 

Schlürfen.

Das Brauhaus Bönnsch

bietet rheinisches Lebensgefühl in seiner reinsten Form – und das mitten im Herzen der Stadt. In uriger Atmosphäre genießt man hier vom Halven Hahn bis zum original Rheinischen Sauerbraten leckere, rheinische Spezialitäten und das süffige, hausgemachte Bier.

Die Bonner Altstadt im Süden des Stadtteils Nordstadt ist geprägt von alten Häusern und engen, verwinkelten Sträßchen. Zahlreiche Kneipen, Bars und Cafés machen das Viertel besonders bei Schü- lern und Studenten beliebt. Tatsächlich liegt die Innere Nordstadt aber nicht auf dem Gebiet der historischen Bonner Altstadt – von dieser blieb nach dem zweiten Weltkrieg kaum mehr etwas übrig. Einige findige Gastwirte nutzten jedoch die Chance und übertrugen den Ausdruck auf die Gegend zwischen Breite Straße und Heerstraße.

Ein Highlight: Im April wird die Altstadt Schauplatz für ein ganz besonderes Spektakel: Unzählige Kirschbäume entfalten in den ersten wärmeren Apriltagen ihre volle Blütenpracht und verwandeln die Straßen in ein rosa Blütenmeer.

Die Großfeuerwerke von Rhein in Flammen lassen den nächtlichen Himmel erstrahlen.

Sporteln.

Mit acht Finalteilnahmen (Meisterschaft und Pokal) in 20 Jahren Basketball-Bundesliga gehören die Telekom Baskets Bonn zu den erfolgreichsten Mannschaften in Deutschland. Auf dem „Heartberg“, wie die 6.000 Zuschauer fassende Halle von den Fans genannt wird, kämpft das Team Woche für Woche um Punkte.

Mit über 100 Fußball-Vereinen steht das runde Leder auch in Bonn an oberster Stelle. Ob aktiv im Verein oder einfach nur „Just for Fun“ in den Bonner Rheinauen. Fußball wird in Bonn überall gespielt.

Übrigens: Das Bechtle IT-Systemhaus in Bonn ist aktueller Titelträger des Bechtle International Soccer Cups – und das schon zum zweiten Mal in Folge.

 

Staunen.

Für Tausende von Menschen ist es längst ein fester Termin im Kalender: Am ersten Samstag im Mai steht bei Bonn der Rhein in Flammen.

Illuminierte Schiffe und Burgen, rot leuchtende Bengalfeuer und das große, musiksynchrone Abschlussfeuerwerk schaffen eine einzigartige Atmosphäre. Zum größten Einzelevent der Veranstaltungsreihe zwischen Bonn und Rüdesheim versammeln sich jährlich rund 300.000 Besucher in der Bonner Rheinaue.

Ohnehin ist die Rheinaue der Veranstaltungs-Hotspot in Bonn schlechthin.
Das KUNST!RASEN Festival bringt von Juni bis August zahlreiche Künstler in die Bundesstadt. Auf der Open-Air-Bühne stehen Weltstars wie Lionel Richie, Sting oder Deep Purple.

Dieser Artikel stammt aus der Printausgabe Bechtle update 01/2020. Die Printausgabe können Sie kostenlos bestellen, abonnieren oder als pdf-Datei herunterladen.
 

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update@bechtle.com

 

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Veröffentlicht am 27.07.2020.