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Ganzheitliches IT-Konzept für das Schulwerk der Diözese Augsburg.
Zunehmend beeinflussen moderne Medien das Lern- und Lebensumfeld von Schülern. Doch kaum ein Bildungsträger geht das Thema so konsequent an, wie das Schulwerk der Diözese Augsburg: Für über 40 angeschlossene Schulen entstand ein neues Rechenzentrum, als Basis für eine einheitliche Infrastruktur, die auch kabelloses und jederzeit verfügbares Internet ermöglicht. Einheitliche Hardware sollte die Verwaltung vereinfachen. Mit den Verantwortlichen des Schulwerks sowie den Partnern AixConcept und M-Net stellte Bechtle die Weichen für eine moderne, vernetzte und zukunftsfähige Schul-IT.

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Fotos: © Diözese Augsburg

Schulen fällt es heutzutage immer schwerer, den Anforderungen einer modernen IT-Infrastruktur gerecht zu werden und sie zu administrieren. Wir sind Bechtle sehr dankbar, dass sie als Komplettanbieter unser Rechenzentrum aufgebaut und unsere Schulen angeschlossen haben.

 

Peter Kosak, Schulwerk-Manager,
Schulwerk der Diözese Augsburg

Immer mehr Lehrkräfte sind bereit, IT gezielt im Unterricht einzusetzen. Auch die Schulen haben verstanden, dass sie Schülern IT-Kenntnisse und Medienkompetenz vermitteln und die Lehrkräfte bei der richtigen Mediennutzung unterstützen müssen. Grundlage dafür sind strategische IT-Projekte, die eine flächendeckende Ausstattung mit moderner Informationstechnologie gewährleisten. Dass bei all der neuen Technologie die Schüler nicht auf der Strecke bleiben, daran erinnert das Motto des Schulwerks der Diözese: „Vom Vorrang des Menschen“.

 
Einheitliches IT-Konzept.

Das Schulwerk sorgt für die materiellen und räumlichen Voraussetzungen, etwa in Form einer aktuellen und vernetzten IT-Infrastruktur. Fortschrittliche Unterrichtsmethoden sollen die Neugier der Schülerinnen und Schülern wecken, eigenverantwortlich oder im Team neue Lerninhalte zu entdecken. „Basis des Projekts sind eine stabile und sichere Datacenter-, Netzwerk- und WLAN-Infrastruktur, die die Anforderungen des Datenschutzes im Pädagogik- und Verwaltungsumfeld berücksichtigt“, erklärt Bernd Richter, Dienstleistungsleiter, Bechtle IT-Systemhaus Ulm/Augsburg. Alle Schulstandorte sollten modernisiert und standardisiert werden – mit Technologie, die sicher ist, zuverlässig funktioniert, Komfort für die Nutzer bietet und die Pädagogik unterstützt. Zunächst wünschte sich die Stiftung ein neues Wide Area Network (WAN), aus dem sich die Anforderung eines neuen Rechenzentrums ergab. Die Verantwortlichen machten sich auf die Suche nach einem Lösungsintegrator, der die 42 Schulen an das Backbone des Rechenzentrums anschließt, neue Server installiert und ein neues Netzwerkkonzept für WAN, LAN und WLAN integriert.

 
Vernetzter Unterricht.

Über einen wettbewerblichen Dialog schrieb die Stiftung die gewünschten Leistungen aus – und wurde fündig. „Bechtle konnte alle unsere Anforderungen erfüllen und verfügt auch über die passenden Kompetenzen zur Lösungsintegration. Neben dem Know-how überzeugten uns auch das Preis-Leistungs-Verhältnis und der Vorschlag zur Realisierung des Datacenters“, sagt Peter Kosak, Direktor, Schulwerk der Diözese Augsburg. Um alle Schulen der Diözese Augsburg zu vernetzen, baute Bechtle zunächst ein Rechenzentrum mit Storage, Firewall und Backup auf und übernahm das Hosting. Die Datenanbindung aller Schulen übergab das IT-Unternehmen an die Spezialisten von M-Net. Für dieses MPLS-Netz (100 Mbit) entwarf Bechtle ein eigenes IP-Konzept. Dank der schnellen Anbindung der Schulen konnten wichtige Prozesse im Rechenzentrum zentralisiert und das Backup auf das Datacenter des Schulwerks ausgelagert werden.

 

Insgesamt werden an den 42 Schulstandorten rund 1.500 PCs, Notebooks und Tablets ausgerollt. In der Regel erhalten die Systembetreuer für die Administration der Schul-IT eine bestimmte Anzahl an Wochenstunden, sogenannte Anrechnungsstunden, in denen sie vom Unterricht freigestellt sind. Die komplexen Anforderungen einer modernen IT-Infrastruktur lassen sich damit allerdings nur oberflächlich bearbeiten. Bechtle implementierte daher das Werkzeug des deutschen Herstellers AixConcept: Es ist auf die Anforderungen der IT an Schulen zugeschnitten und einfach zu verwalten. Bei Supportfällen wenden sich Lehrkräfte telefonisch oder per E-Mail an den 1st-Level Support bei AixConcept. Eröffnete Tickets werden dann direkt gelöst oder an die Bechtle Standorte in Ulm und Augsburg weitergeleitet.

Zukunftsfähige Aufstellung.

„Schulen fällt es heutzutage immer schwerer, den Anforderungen einer modernen IT-Infrastruktur gerecht zu werden und sie zu administrieren. Wir sind Bechtle sehr dankbar, dass sie als Komplettanbieter unser Rechenzentrum aufgebaut und unsere Schulen angeschlossen haben. Dank der von Bechtle implementierten Software AIXConcept hat sich auch die Verwaltung deutlich vereinfacht“, resümiert Peter Kosak. Bechtle vereinheitlichte alle Clients auf Windows 10 Pro und implementierte Office 365 für alle Nutzer des pädagogischen Netzes. Für die Verwaltung richteten die Partner ein eigenes Netz mit einem zentralen Exchange-On-Premises-Server und mit wichtigen Schulverwaltungsprogrammen ein. Alle Server laufen unter Windows 2016. Mittels Layer-2-Netzwerk wurde die DELL Hardware vernetzt und optimiert. Für das WLAN kommen Aerohive Access Points zum Einsatz. Diese organisieren sich selbstständig zu einem sogenannten Hive, also einem „Schwarm“ einzelner Access Points. Die ansonsten notwendigen zentralen WLAN-Switches und Controller entfallen damit, was die Verwaltung von WLAN, LAN und WAN deutlich vereinfacht.

 
Digitale Eigenständigkeit.

Mit der neuen Rechenzentrumslösung ist die IT-Infrastruktur des Schulwerks sicherer und weniger aufwändig zu betreiben. Zudem konnten die Kosten gesenkt und transparenter gemacht werden. „Individuelle pädagogische Konzepte sollen trotz der Standardisierung der IT und der Anbieter erhalten bleiben. Für uns steht klar im Vordergrund, dass wir Mensch und Technologie so verknüpfen, dass unsere Schüler jeden Tag aufs Neue im Unterricht davon profitieren“, erklärt Schulwerk Direktor Peter Kosak.

Das Schulwerk der Diözese Augsburg ist eine kirchliche Stiftung öffentlichen Rechts. Sie wurde 1975 von der Diözese Augsburg errichtet, um die wichtige pädagogische Arbeit der Ordensschulen unterstützen und absichern zu können. Heute ist sie Träger von 42 freien Schulen im Bereich des Bistums Augsburg. Laut Satzung ist es „Aufgabe und Zweck dieser kirchlichen Stiftung, Träger von vorschulischen, schulischen und schulähnlichen Einrichtungen katholischer Prägung zu sein“. Zuständige Stiftungsaufsichtsbehörde ist die Bischöfliche Finanzkammer der Diözese Augsburg. Auftrag und Aufgabe des Schulwerks ist die gute Erziehung und Bildung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Geist des Evangeliums. Die Schulen bieten eine kirchlich geprägte Alternative zum öffentlichen Schulwesen. Als staatlich anerkannte Schulen verleihen sie dieselben Abschlüsse und Berechtigungen wie öffentliche Schulen. Mehr unter: www.schulwerk-augsburg.info

 

Ansprechpartner.

Peter Mannes

Key Account Manager Public Sector

Bechtle IT-Systemhaus Augsburg
peter.mannes@bechtle.com

 

Zum Thema.

  • Artikel: Schule und IT - Lösungsansätze für den Unterricht der Zukunft.
  • Artikel: Wenn Zukunft Schule macht - Bechtle unterstützt Digitalisierungsprojekt.

 

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Veröffentlicht am 03.03.2020.