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Wiedersehen trotz Besuchsverbot.
Teilhabe am Leben ist eines der übergeordneten Ziele der Josefs-Gesellschaft, einem katholischen Träger von Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Seniorenzentren und Krankenhäusern. Mit dem Besuchsverbot in den verschiedenen Einrichtungen stand die Josefs-Gesellschaft plötzlich vor neuen Herausforderungen. Aus dieser Situation heraus reifte eine tolle Idee, um ein digitales Zusammenkommen der Angehörigen zu ermöglichen.

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Zunächst stand die Bereitstellung einer temporär kostenfreien Cisco Webex Videokonferenzlösung für die Zentrale der Josefs-Gesellschaft gGmbH mit Hauptsitz in Köln im Vordergrund. Bechtle unterstützt damit seinen langjährigen Kunden in der aktuellen Situation mit einem unkomplizierten Tool für standortübergreifende Kommunikation und Zusammenarbeit. Die im März integrierte Lösung überzeugte auf Anhieb und gab den Anstoß, den Vorteil der Videotelefonie auch in den Seniorenzentren zu nutzen. „Da Seniorinnen und Senioren auch zu der Risikogruppe von COVID-19 gehören, galt ein Besuchsverbot in all den Seniorenzentren der Josefs-Gesellschaft. Um den Kontakt mit den Angehörigen trotzdem ermöglichen zu können, musste zu Ostern eine schnelle Lösung gefunden werden“, erläutert Stephan Berner, Projektmanager der Josefs-Gesellschaft.

 

Kurzfristig orderte er daher beim IT-Partner Bechtle Tablets, um alle Senioreneinrichtungen schnellstmöglich ausstatten zu können. Die Lieferung erfolgte prompt auf den nächsten Tag, sodass bereits Anfang der Osterwoche die Geräte in den Seniorenzentren eintrafen. „Durch den Zeitgewinn konnten wir dann den Einsatz der Tablets gut vorbereiten und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen konnten sich in Ruhe mit den Geräten vertraut machen“, erzählt Stephan Berner.

 

Dank der kurzfristigen Lösung konnten zahlreiche Seniorinnen und Senioren über die Ostertage per Videotelefonat mit ihren Angehörigen sprechen, unter anderem im Haus Elisabeth im hessischen Dillenburg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stephan Berner,

Projektmanager Josefs-Gesellschaft

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Die Josefs-Gesellschaft gGmbH ist eines der größten katholischen Sozialunternehmen Deutschlands mit ca. 10.000 Mitarbeitern und 39 Beteiligungsgesellschaften bundesweit. In ihrer Trägerschaft befinden sich Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Krankenhäuser und Seniorenzentren.

Dort nahm die Bewohnerin Hanna S. am Ostersonntag, zu ihrem 78. Geburtstag, die Glückwünsche ihrer Tochter und Enkeltochter aus Frankreich entgegen. Wegen der Corona-Pandemie durfte die Familie nicht nach Deutschland reisen. Frau S. war völlig überwältigt von der Möglichkeit, ihre Lieben auf diesem Wege nicht nur zu sprechen, sondern auch zu sehen. Es war ein sehr emotionales Telefonat, das auch nach Beendigung noch für Tränen der Freude und Rührung sorgte.

 

„Die Resonanz aus allen Seniorenzentren war positiv und hat uns davon überzeugt, dass wir das Konzept mit den Tablets sowohl in den Seniorenzentren als auch in weiteren Einrichtungen der Josefs-Gesellschaft weiter fortführen möchten. Dabei sind über die bereits erprobten 1:1- und Konferenzvideogespräche hinaus auch weitere Einsatzmöglichkeiten denkbar. Hierfür werden wir auch bewusst Cisco Webex als sichere und vielseitige Lösung nutzen“, resümiert  Stephan Berner.

 

 

Die Josefs-Gesellschaft gGmbH ist eines der größten katholischen Sozialunternehmen Deutschlands mit ca. 10.000 Mitarbeitern und 39 Beteiligungsgesellschaften bundesweit. In ihrer Trägerschaft befinden sich Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Krankenhäuser und Seniorenzentren.

Ansprechpartner.

Karl-Heinz Heithaus

Senior Account Manager Public Sector

Bechtle IT-Systemhaus Köln

karl-heinz.heithaus@bechtle.com

 

 

Zum Thema.

  • Website der Josefs-Gesellschaft
  • Bechtle als IT-Partner für den Public Sector
  • Artikel: Atemschutz aus dem 3D-Drucker.
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Veröffentlicht am 11.05.2020.