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Lernen: Immer. Überall. Digital.
Zur Eröffnung der Learntec, Europas größter Messe für digitale Bildung, betonte Dr. Frank Mentrup das Mantra vom lebenslangen Lernen. Auf die Frage, was er zuletzt gelernt habe, antwortete Karlsruhes Oberbürgermeister: „Ich gehöre eher zur älteren Generation, deshalb ist es täglich eine Herausforderung, von und mit neuen Technologien zu lernen.“ Und mit einem Satz hatte der Eröffnungsredner die Agenda für die nächsten drei Tage gesetzt – von und mit neuer Technologie lernen.

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Kürzlich veröffentlichten mehr als 130 Forscher aus verschiedenen Disziplinen nach mehr als vierjähriger Forschung die Stavanger Erklärung. Der Gegenstand dieser Arbeit? Die Entwicklung der Lesepraxis im Zeitalter der Digitalisierung. Das Ziel? Herauszufinden, welche Vorteile das Lesen auf Papier beziehungsweise am Bildschirm hat und wie man diese Möglichkeiten für unterschiedliche Zielgruppen und Zielsetzungen am besten nutzt.

 

Das Ergebnis? Das Verständnis beim Lesen von längeren Texten auf Papier ist deutlich besser als beim Lesen am Bildschirm. Die Schlussfolgerung: Die Digitalisierung mit Bezug auf das Lesen abblasen? Mitnichten. Denn, digitale Texte haben andere Vorteile. So kann beispielsweise die Präsentation des Textes individuell auf den Rezipienten abgestimmt werden. Die Studie empfiehlt Pädagogen, Coaches und Trainern Lesern Strategien beizubringen, mit denen ihnen tiefes, verstehendes Lesen auf digitalen Endgeräten gelingt. Diesem Thema und vielen weiteren widmet sich die Learntec.

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Bechtle: Mittendrin statt nur dabei.

 

Die Frage, die über allem steht: Wie können wir die Digitalisierung nutzen, um uns zu bilden und fortzubilden? Die Antwort darauf wurde in Karlsruhe auf mannigfaltige Weise gegeben. Auch von Bechtle. Das Systemhaus Karlsruhe nutzte das Heimspiel, um auf die eigenen Angebote hinzuweisen. Vor allem im Bereich Schule und IT. Ein Feld, auf dem Bechtle ungemein aktiv ist.

 

In Karlsruhe brachte das Team um Geschäftsführer Richard Einstmann den Partner imsimity mit an den Stand. Ein Unternehmen, das sich intensiv mit dem Thema „Immersive Learning“ auseinandersetzt und einen mit Pädagogen abgestimmten Cyber-Classroom im Angebot hat.

 

Geschäftsführer Martin Zimmermann ist sich sicher, dass „wir die Möglichkeiten vieler Technologien in der Bildung in den kommenden Jahren erst richtig nutzen werden“. Im Einklang mit den Forschern, die die Stavanger Erklärung verfassten, erklärt er: „In der Schule oder an Universitäten werden auch in zehn Jahren noch Bücher gelesen. Aber das Angebot wird immer häufiger durch intelligente digitale Lösungen ergänzt. Dabei geht es um mehr als um das Lesen, es geht um das Erleben von Dingen. Im Cyber-Classroom muss ein Lehrer nicht um die Aufmerksamkeit seiner Schüler kämpfen, er hat sie, weil sich alles in Welten abspielt, die Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ohnehin bevorzugen.“

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VR & AR dominieren das Bild.

 

Aber auch die innerbetriebliche Fortbildung spielte in Karlsruhe eine Hauptrolle. Viele der weit mehr als hundert Vorträge und Foren beschäftigten sich mit diesem Thema. Sie trugen Titel wie „Die digitale Transformation der betrieblichen Bildung und die fünf Lernsituationen im 70:20:10 Modell“ oder „Digitale Bildung im Mittelstand – es gibt noch viel zu tun!“

 

Die Schlagworte und Ansätze sind nicht endenwollend: Machine Learning, Künstliche Intelligenz, Video, Content, Mobile, Curated Learning, Gamification, Augmented Reality, Movement-Learning, Virtual Reality und mehr. AR und VR sind dabei aktuell die Gewinner, die digitale Brille der heimliche Star der Learntec. Überall und in allen erdenklichen Situationen werden Hololens & Co. eingesetzt. Um das Verhalten im Einsatz bei der Bundeswehr zu trainieren, um Abläufe bei einer Herz-Operation zu internalisieren oder um das Sägen mit der Motorsäge ohne die Gefahr einer Verletzung zu erlernen.

Was funktioniert online?

 

Natürlich beschäftigt sich die Branche auch schon mit der Erfassung von digitalen Lernerfolgen und der Bewertung der Technologien. Anja Emonds forscht an der Universität Maastricht zu diesen Themen und hatte teilweise erstaunliche Erkenntnisse mit zur Learntec gebracht. So erzielen Unternehmen beispielsweise mit Video Content eher geringe Lernerfolge, soziales Lernen hingegen funktioniert auch im digitalen Umfeld bestens. Das heißt, das Beantworten offener Fragen, das Starten einer Diskussion oder die Teilnahme an einer Diskussion führen beim digitalen Lernen zu den besten Ergebnissen.

 

Mit Bezug auf das Employer Branding spielt die innerbetriebliche Bildung für Unternehmen eine immer größere Rolle – auch das zeigen die Ergebnisse der Maastrichter Untersuchung. 65 Prozent der Millenials sagen, dass die Möglichkeit zur Fortbildung bei der Jobwahl entscheidend ist. Allerdings sagen auch 42 Prozent aller Beschäftigten, dass die aktuellen Angebote des Arbeitgebers nicht ausreichend sind. Es gibt viel zu tun – und die Learntec liefert die Inspiration. Für Bechtle Karlsruhe war die Teilnahme ein voller Erfolg. „Aufgrund der rundherum positiven Erfahrungen, haben wir schon jetzt einen Stand für die Learntec 2020 vorgebucht – mit doppelter Fläche. So werden wir unser Angebot noch umfangreicher und besser präsentieren können“, sagt Geschäftsführer Richard Einstmann nach drei abwechslungs- und lehrreichen Tagen.

Ansprechpartner.

Barbara Richter
Bechtle IT-Systemhaus Karlsruhe
barbara.richter@bechtle.com

 

Links.
  • Artikel: Schule und IT – Lösungsansätze für den Unterricht der Zukunft
  • Artikel: Wenn Zukunft Schule macht – Bechtle unterstützt Digitalisierungsprojekt
  • Referenz: Rechenzentrumslösung für das Schulwerk der Diözese Augsburg.
  • Überblick: Schule und IT – willkommen im digitalen Klassenzimmer

 

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Auch bei den Bechtle Competence Days 2019 am 10. und 11. April in Neckarsulm spielt das Thema "Schule und IT" eine wichtige Rolle. Unter dem Titel "Digitalisierung im Bereich Schulen" laden wir Sie zu einem Bühnengespräch mit Dr. Christian Büttner, Bündnis für Bildung, ein. Im Dialog beantworten wir unter anderem folgende Frage: Welche Modelle vereinen neueste Technologien mit dem vielfältigen Bedarf und wie lassen sich Infrastruktur, Schulverwaltung und Schulpädagogik langfristig und nachhaltig planen?

 

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Veröffentlicht am 14.02.2019.