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Welcome to Mixed Reality: Fragen und Antworten zur Microsoft HoloLens.
Als erster und einziger Reseller der Microsoft HoloLens in Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet Bechtle ein umfassendes Beratungsangebot für den Einsatz der Mixed-Reality-Brille in Unternehmen. Hier sind die wichtigsten Fragen und Antworten im Interview mit Andreas Ebing, Leitung New Business Development bei HCV Data Management.
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Andreas Ebing, Leitung New Business Development bei HCV Data Management
HCV bietet Beratung, Starter-Workshops und Kundenlösungen für die Microsoft HoloLens an.

Was ist das Besondere an der Microsoft HoloLens im Vergleich zu Virtual- und Augmented-Reality-Brillen anderer Anbieter?

Die HoloLens ist ein eigenständiger Computer mit Windows 10 als Betriebssystem. Man kann sich mit ihr also ohne Equipment frei bewegen. Alle anderen VR-Brillen sind abhängig von einem separaten Rechner, der das Bild auf die Brille projiziert.

 

Zudem nimmt die HoloLens den Raum, in dem man sich befindet, automatisch wahr. Dadurch können die Informationen und Objekte direkt im realen Sichtfeld dargestellt werden, was den besonderen Effekt ausmacht. AR-Brillen hingegen stellen die Objekte im Display dar. Und bei VR-Brillen muss der Raum zunächst mit Sensoren ausgestattet werden, damit die Brille ihn erkennt.

 

Darüber hinaus ist die Gestiksteuerung der HoloLens interessant. Mit bestimmten Handwegungen lassen sich Objekte drehen oder heranzoomen (siehe Videos unten). Bei VR- und AR-Brillen funktioniert das über separate Controller oder Knöpfe an der Brille. Zusammengefasst: Es gibt derzeit nichts technologisch Vergleichbares auf dem Markt.

 

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Ansprechpartnerin bei HCV:

Cornelia Büsing
cornelia.buesing@hcv․de
Telefon +49 2173 106376-3


Ansprechpartnerin bei Bechtle: 

Lisa Wieland
lisa.wieland@bechtle.com
Telefon +49 7132 981-4256

 

Zum Produktangebot im Bechtle Shop:


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Virtual, Augmented und jetzt Mixed Reality – was ist mit Letzterem gemeint?

Der Begriff Mixed Reality stammt von Microsoft und meint eine Mischung aus Virtual Reality und Augmented Reality. Virtual Reality ist, wenn sich eine Person mit einer VR-Brille in einem komplett virtuellen Raum, abgeschnitten von der Realität bewegt. Das ist beispielsweise bei der Samsung Gear und der HTC Vive der Fall.

 

Bei Augmented Reality, auf der anderen Seite, wird die reale Welt um eine virtuelle Information ergänzt – mithilfe von Objekten oder Einblendungen. Man spricht auch von “erweiterter Realität“. Ein Anwendungsbeispiel ist die Smart-Glasses-Lösung in der Logistik von Bechtle. Oder am bekanntesten: Pokémon Go.

 

Mixed Reality ist nun eine Kombination beider Technologien: Man bewegt sich in der realen Welt und sieht in ihr virtuelle Objekte, wie zum Beispiel das detailgetreue Hologramm eines Automotors auf einem realen Tisch.

 

 

Und wie fühlt sich das an?

Ich habe noch niemanden beim Probetragen erlebt, der nicht begeistert war. Selbst unsere Kunden, die VR bereits kennen, sind fasziniert – vor allem von der Bildqualität. Auch kommt es zu keinen negativen körperlichen Auswirkungen, wie etwa Übelkeit, da man sich ja weiterhin in seiner gewohnten Umgebung bewegt.

 

Das Tragegefühl der HoloLens kann man sich ähnlich wie bei einem Fahrradhelm vorstellen. Hinten an der Brille gibt es ein Rädchen, mit dem man einstellen kann, dass sie nicht zu fest oder zu locker sitzt. Über viele Stunden hinweg will man sie noch nicht tragen. Aber für kurze Zeit – der Akku hält zwei bis drei Stunden – ist sie bequem.

 

 

Welches sind die häufigsten Anwendungsfälle in Unternehmen?

Die meisten Anfragen kommen von Industriekunden, die die Brille im technischen Umfeld nutzen wollen. Ein Beispiel ist der Einsatz im Field Service: Ein Techniker geht zum Kunden und hat statt Laptop die HoloLens dabei. Mit ihr erhält er alle Informationen zu seinem Montageobjekt und kann gleichzeitig mit beiden Händen arbeiten. Weil die Brille WLAN-fähig ist, kann er sich zudem telefonische Unterstützung durch einen Kollegen im Headquarter holen, der sich an seinem Arbeitsplatz wiederum die Brillensicht des Technikers vor Ort anzeigen lassen kann.

 

 

Gibt es auch außergewöhnliche Anfragen von Unternehmen?

In der Tat. Ein Unternehmen will seine Vertriebsmitarbeiter, die im Ausland tätig sind, mit der HoloLens und dem Sprachassistenten Cortana unterstützen. Die HoloLens soll während des Gesprächs mit dem Kunden, der eine andere Sprache spricht, Übersetzungshilfe leisten. Darüber hinaus gibt es sicher noch viele weitere denkbare Einsatzszenarien. Wir stehen erst am Anfang. (Weitere Anwendungsbeispiele siehe Videos unten.)

 

 

Wie schätzen Sie die Entwicklung der Nachfrage ein?

Bereits vor dem offiziellen Announcement am 23.11.2017 haben wir laut unseren Kollegen im Bechtle Produktmanagement einige HoloLenses verkauft. Derzeit laufen bei mehreren Großkunden Projekte mit 200 Stück und mehr an. Seit 1.12. verlinken auch die europäischen Microsoft Stores zu Bechtle als Commercial Partner. Das wird uns mit Sicherheit verstärkt mit Neukunden in Kontakt bringen. Die Leasing- und Mietmöglichkeiten der HoloLens macht sie für ganz verschiedene Kundentypen zugänglich. Mithilfe unserer starken Partnerlandschaft und neuen auf die HoloLens zugeschnittene Trainingsmaßnahmen, wie die Ausbildung von Bechtle Mitarbeitern sowie Workshops mit Kunden, sind wir zuversichtlich, schnell in die Breite zu kommen. Wir rechnen für 2018 mit einer deutlichen Steigerung der Nachfrage aus ganz Europa.

 

 

Bei der Nutzung der HoloLens fallen enorme Datenmengen an. Wie lassen sie sich schützen?

Man kann die HoloLens wie jedes mobile Gerät in ein Mobile Device Management einbinden und ihre Daten in einer Cloud oder lokal auf der HoloLens speichern. Es stehen die selben Security-Möglichkeiten wie bei einem gängigen Computer zur Verfügung.

 

 

 

Wie Unternehmen die Microsoft HoloLens nutzen – Praxisbeispiele.

 

Design-Engineering bei Ford.

 

Konstruktion von Treppenliften bei ThyssenKrupp.
Unterstützung der Kriminalpolizei am Tatort.
Ansprechpartner.

Cornelia Büsing
Vertrieb/Account Management
cornelia.buesing@hcv․de 
Telefon +49 2173 106376-3

 

Links.

Veröffentlicht am 01.12.2017.