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Wenn Zukunft Schule macht – Bechtle unterstützt Digitalisierungsprojekt.
Ein Schulsystem, das ausschließlich auf Bücher setzt, gehört der Vergangenheit an. Digitale Systeme und Werkzeuge durchdringen die Gesellschaft und stellen damit auch wachsende Anforderungen an Schulen. Wie es aussehen kann, wenn Zukunft Schule macht, zeigt die Stadt Gaildorf zusammen mit der Bürgerstiftung und Bechtle. Und beeindruckt damit sogar das Kultusministerium.

Der Umgang mit digitalen Medien gehört zu unserem Alltag und wird auch auf dem Arbeitsmarkt immer stärker zum Erfolgsfaktor. Doch wie bereiten wir Schülerinnen und Schüler rechtzeitig auf diese Anforderungen vor? Neben der Qualifizierung der Lehrkräfte sind der Zugriff auf schnelles Internet und ausreichend verfügbare Anzeigegeräte wie Smartboards oder Tablets entscheidend für die erfolgreiche Digitalisierung des Schulsystems. „Wir haben in Baden-Württemberg und auch in ganz Deutschland bei der Digitalisierung der Schulen großen Nachholbedarf. Bis 2020 investieren wir in Baden-Württemberg rund 680 Millionen Euro in den Netzausbau, in schnelles Internet“, so Dr. Susanne Eisenmann, Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg. Sie war im Oktober zu Gast in Gaildorf und sah sich dort ein Leuchtturmprojekt der Gaildorfer Bildungseinrichtungen an.

 

Gipfeltreffen der Schul-IT.

Zusammen mit der Bürgerstiftung der Stadt Gaildorf, Bürgermeister Frank Zimmermann, den Spitzen und IT-Beauftragten der Gaildorfer Schulen, Familie Schick und nicht zuletzt Bechtle Vorstand Michael Guschlbauer machte sich die Kultusministerin ein Bild über die Ziele des Schul-IT-Projekts. „Wir sanieren das Schenk-von-Limpurg-Gymnasium und die Schloss-Realschule mit Millionenaufwand baulich und energetisch. Umso erfreulicher ist es, dass wir auch mit dem Digitalisierungsprojekt unsere Schulen fortschrittlich aufstellen“, erklärt Frank Zimmermann. Ziel ist zunächst kabelloses Internet in allen Räumen und eine Serverumgebung, die alle Bildungseinrichtungen miteinander verbindet. „Die Digitalisierung an Schulen ist ein höchst individueller Prozess. Solide Grundlage sind in der Regel aber immer eine moderne Infrastruktur, ein gut ausgeleuchtetes WLAN-Netz und funktionierende Datenschutzkonzepte“, erklärt Timo Wörner, der als IT-Business-Architekt bei Bechtle öffentliche Auftraggeber betreut.


Von Ihnen können wir einiges lernen. Sie sind in Gaildorf ein gutes Stück weiter als wir im Ministerium mit unseren rund 4.500 angeschlossenen öffentlichen Schulen.


Susanne Eisenmann, Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg


 

„Bildungs-Gipfeltreffen“ im Alten Schloss: Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann (vorne, 4.v.l.) mit Vertretern der Gaildorfer Schulen, Bürgermeister Frank Zimmermann (links), dem Ehepaar Karin Schick und Jürgen Hinderer (daneben), Gerhard Schick (2.v.r.), Kämmerer Hans Joachim Hunn (4.v.r.) sowie Vorstand Michael Guschlbauer (5.v.r.) und Business Architect Timo Wörner (rechts) von Bechtle. Foto: Jochen Höneß

Zukunftsstarkes Vorzeigeprojekt.

Klar ist, dass die digitale Schule analoge Medien wie das klassische Schulbuch nicht abschaffen, sondern sinnvoll ergänzen will. Der pädagogische Ansatz ist jedoch nicht der einzige offene Punkt: „Grundsätzlich bleibt die Frage der Finanzierung beim Thema ‚Digitale Schule‘ zwischen Bund und Ländern zu klären“, ergänzt die Kultusministerin. Damit Pädagogen sich auf Wissensvermittlung statt Server-Updates konzentrieren können, werden auch für Schulen starke IT-Partner immer wichtiger. „Wir ermöglichen, dass Schulen datenschutzkonform arbeiten und zeitgemäß unterrichten können. Und stellen zugleich fest, dass noch viele Themen offen sind, die es dringend aufzuarbeiten gilt“, betont Michael Guschlbauer, Vorstandsmitglied der Bechtle AG. Die Beteiligten der Expertenrunde sind zurecht stolz auf das, was durch viel Engagement und gute Zusammenarbeit in Gaildorf bereits auf die Beine gestellt wurde. Zurecht, wie die Kultusministerin betont: „Von Ihnen können wir einiges lernen. Sie sind in Gaildorf ein gutes Stück weiter als wir im Ministerium mit unseren rund 4.500 angeschlossenen öffentlichen Schulen.“


Die Digitalisierung an Schulen ist ein höchst individueller Prozess. Solide Grundlage sind in der Regel aber immer eine moderne Infrastruktur, ein gut ausgeleuchtetes WLAN-Netz und funktionierende Datenschutzkonzepte.


Timo Wörner, Bechtle IT-Business-Architekt im Bereich öffentliche Auftraggeber 


 

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Veröffentlicht am 20.12.2018.