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Begegnung mit dem Innovationsgeist des Valley.
Für vier Tage tauschten eine Bechtle Delegation sowie einige Partner und Kunden kürzlich die heimischen Schreibtische gegen Einblicke in die Zukunft. Wo man die erhält? Bei der Bechtle Interconnect US Study Tour zum Nabel der IT-Welt. In das Silicon Valley.

Das Programm, das Bechtle an der amerikanischen Westküste zusammengestellt hatte, ließ dabei keine Fragen offen. Bei Cisco und Google erfuhren die Teilnehmer ebenso viel über disruptive Technologien und moderne Arbeitsabläufe wie im HanaHaus und an der Universität Stanford.

 

Heiko Burdack, Leiter IT-Services bei der Signal Iduna Gruppe, war vom Gehörten und Gesehenen begeistert: „Die gesamte Reise war toll organisiert und dem Bechtle Team ist es gelungen, ein wirklich starkes Programm mit hochrangigen Speakern zu organisieren. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwierig das ist. Das hatte Champions-League-Niveau.

 

Professorin Sonja Salmen, die an der Hochschule Heilbronn BWL und Social Media Management lehrt, sowie das SAP Next Gen-Lab der HHN leitet, war ebenso beeindruckt: „Für mich war die Reise ins Silicon Valley ein Traum. Der Austausch mit echten Vordenkern der IT-Branche hat mich in vielen Dingen bestätigt, die ich für sehr wichtig halte, um bei der Digitalisierung Schritt zu halten.“

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WebEx aus Washington.

Tag eins in Kalifornien stand ganz im Zeichen von Cisco. Im Experience Center in San Francisco ging es um das Netzwerk als Basis der Digitalisierung, um zentrale Cloud-Lösungen und den Arbeitsplatz der Zukunft. Im Zentrum der Vorträge standen Cisco Meraki, Spark und WebEx. Das Collaboration-Tool wurde vor Ort auf Herz und Nieren geprüft, als kurzfristig auf Wunsch der Teilnehmer ein zusätzlicher Vortrag organisiert wurde. Live aus Washington. Von einem Gehsteig. „Das hat mir vor Augen geführt, welche Qualität die Produkte von Cisco haben“, sagt Professor Reinhold R. Geilsdörfer, Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung, im Rückblick.

 

Heiko Burdack hat zudem „ein Verständnis für die Cisco Partnerschaft mit Google mitgenommen, die aus meiner Sicht Bewegung in den Cloud-Markt bringen wird. Bisher schien der Markt verteilt, das könnte sich nun ändern. Für mich ist das eine spannende Entwicklung“.

 

Lernen von den Großen.

Spannend ging es auch am zweiten Tag unter der Überschrift „Innovationsgeist  Valley“ weiter. Drei Stationen standen an: HanaHaus. Stanford University. Google. Im HanaHaus in Palo Alto geht man davon aus, dass Ideen in einem offenen, kommunikativen Umfeld am besten entstehen und in dieser Umgebung auch auf den fruchtbarsten Boden fallen. Die Einrichtung richtet sich an die vielen Innovatoren im Valley, die auf der Suche nach dem nächsten großen Ding sind. Dem nächsten Einhorn.

 

Der Spirit des Valley war überall und für alle zu spüren. Professor Reinhold R. Geilsdörfer, der mit der Dieter Schwarz Stiftung in Heilbronn ein Start-up-Center etablieren will, erklärt: „Es ist wichtig, dass wir bei der Organisation der Arbeitswelten in den Bereichen IT und Life Science von den Großen lernen und zum Beispiel ‚Open Spaces‘ schaffen, an denen man sich zwanglos zum Ideenaustausch treffen kann. Das HanaHaus war in dieser Hinsicht sehr überzeugend.“ Die Ausstattung des in Heilbronn geplanten Zentrums für junge Gründer werde will er aufgrund seiner Reise mit Bechtle nun anpassen.


 

Es ist wichtig, dass wir bei der Organisation der Arbeitswelten in den Bereichen IT und Life Science von den Großen lernen und zum Beispiel ‚Open Spaces‘ schaffen, an denen man sich zwanglos zum Ideenaustausch treffen kann. Das HanaHaus war in dieser Hinsicht sehr überzeugend.

 

Professor Reinhold R. Geilsdörfer, Geschäftsführer Dieter Schwarz Stiftung


Richtige Rahmenbedingungen.

Der ehemalige Präsident der Dualen Hochschule Baden-Württemberg war „besonders von der Geschwindigkeit, mit der im Valley gearbeitet wird, beeindruckt. Entscheidungen werden mit großer Entschlossenheit getroffen, Chancen ergriffen und Ideen dann schnell zur Marktreife gebracht“, sagte er.

 

Professorin Sonja Salmen bestärken ihre Eindrücke darin, Talente in Deutschland zu fördern. „Ich glaube, dass junge Menschen in Deutschland ebenso gute Ideen und Geschäftsmodelle entwickeln können wie im Silicon Valley, wenn man ihnen die richtigen Rahmenbedingungen bietet. Wir müssen ihnen beispielsweise die einfache Gründung von Start-ups ermöglichen. Daran arbeite ich an der Hochschule Heilbronn und am angeschlossenen SAP Next-Gen Lab.“

 

Die erfahrene Ideen-Entwicklerin zeigte sich von der Kultur im Silicon Valley begeistert. Dort werde mit großer Leidenschaft und Überzeugung an der Zukunft gearbeitet und Fehler seien nicht nur erlaubt, sondern sogar gewollt.

 

Auf Du und Du mit den Tech-Giganten.

Die Zukunft war dann auch an den Tagen drei und vier bei Cisco in San José das bestimmende Thema der Expertenvorträge: „The Network Intuitive – das Netzwerk der Zukunft“, „Die IT der Zukunft auf einen Blick“ und „Investment Priorities – die Cisco Strategie der Zukunft“. Zudem sprach Cisco CEO Chuck Robbins ausführlich über die Zukunftsvision von Cisco.

 

Für Michael Guschlbauer, Vorstand IT-Systemhaus & Managed Services bei Bechtle, auch ein klares Zeichen für den Stellenwert von Bechtle: „Wir pflegen einen sehr engen Kontakt zu den erfolgreichsten Tech-Unternehmen des Silicon Valley. Aufgrund unserer langjährigen Partnerschaften genießen wir bei diesen Innovationstreibern einen hervorragenden Ruf. Nur deshalb ist es uns überhaupt möglich, eine derart hochkarätige Reise zu organisieren. Ich bin überzeugt, dass alle Teilnehmer von den Eindrücken und Erkenntnissen dieser vier Tage nachhaltig profitieren. Die Reise war insbesondere auch aufgrund der kommunikativen, branchenübergreifenden Gruppe inspirierend.“

 

Melanie Schüle, Geschäftsführerin von Bechtle Clouds, die die Gruppe in ihrer vorherigen Funktion als Bereichsleitung Geschäftsentwicklung Networking Solutions, VIPM Cisco, begleitete, ist sich sicher, dass “wir allen Kunden einen enormen Mehrwert mit direkten Zugängen zu großen Firmen im Silicon Valley bieten konnten“.

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Persönlicher Austausch vor großer Kulisse.

Durch das abwechslungsreiche Programm und hervorragende Speaker war der Trip in die Zukunft der IT auch für Joachim Süpple, Head of IT bei Würth Elektronik eiSos, ein Erfolg: „Ich hatte mir erhofft, innovative neue Ansätze zu erfahren, einen Einblick in die Arbeitsweisen disruptiver und innovativer Unternehmen zu erhalten und neue Erkenntnisse zu Technologien und Lösungen zu erlangen. Und meine Erwartungen und Wünsche wurden erfüllt.“

 

Heiko Burdack kam aus Kalifornien mit mehr als einem Zukunftsentwurf zurück. „Ich habe einige wirklich konkrete Dinge für meine Arbeit mitgenommen und hatte in der Zwischenzeit auch schon Follow-up-Termine“, sagt er und ergänzt: „Die Gruppe, mit der wir unterwegs waren, hat eine große Rolle gespielt. Alle waren sehr kommunikativ und es kam zu einem ergiebigen branchenübergreifenden Austausch.“

 

Diesen betont auch Melanie Schüle: „Die Study Tour bot den Teilnehmern die Möglichkeit zu einem engen, persönlichen Austausch. Bei aller Virtualität ist dieser Kontakt nicht zu ersetzen. Zumal San Francisco und das Silicon Valley eine tolle Kulisse bieten. Unsere Kunden können aus ihrem Tagesgeschäft heraus und sich voll und ganz auf das Programm einlassen.“

 

Ebenso begeistert zeigt sich Oliver Hambrecht. Der Geschäftsführer des IT-Systemhauses Neckarsulm sagt: "Nach meiner Rückkehr wusste ich vor lauter Begeisterung über das Erlebte kaum, was ich zuerst erzählen soll. Wir waren mit einer unglaublich kommunikativen Gruppe hautnah an den Themen und Arbeitsweisen der Zukunft dran und konnten die einzigartige Atmosphäre im Silicon Valley spüren. Ich bin mir sicher, dass alle Teilnehmer viele Ideen für die IT der Zukunft mitgenommen haben." Deshalb laufen bei Bechtle schon die Vorbereitungen für die nächste Interconnect US Study Tour.

Ansprechpartner.

Katharina Kinzinger

Projektmanagement/Controlling Cisco

Bechtle Logistik und Service GmbH

katharina.kinzinger@bechtle.com

 

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Veröffentlicht am 20.11.2018.