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Globale Fragen, eine Antwort.
GITA – ein internationales Netzwerk ausgewählter IT-Unternehmen rund um den Globus. Die Global IT Alliance besteht seit 2014 und vereint neben Bechtle aktuell neun starke Partner auf allen Kontinenten. Die gemeinsame Basis: hohe Standards in Service, Prozessen und Portfolio. James Napp, Geschäftsführer Bechtle direct Großbritannien und verantwortlich für GITA, spricht im Interview über die bisherige und zukünftige Entwicklung der Allianz.
Was ist das Besondere am Qualitätsstandard der GITA-Mitglieder?

Bei der GITA steht die Dienstleistung im Zentrum. Das Fundament unseres Qualitätsstandards ist Bechtles Geschwindigkeitsversprechen: Unsere Kunden verlassen sich auf schnelle Angebote, schnelle Bearbeitungszeiten, eine schnelle Lieferung und schnelle Antworten auf ihre Fragen. Natürlich gibt es von Land zu Land unterschiedliche kulturelle oder wirtschaftliche Rahmenbedingungen, welche die Durchlaufzeiten beeinflussen. Unsere Stärke als GITA ist es, dass wir diese Nuancen verstehen und unsere Kunden pro-aktiv informieren. So haben sie haben von Anfang an eine realistische Erwartungshaltung. Das ist ein echter Vorteil der GITA, den unsere Kunden auch zu schätzen wissen.

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James Napp, Geschäftsführer Bechtle direct UK und verantwortlich für die GITA.

Welche Kriterien waren und sind entscheidend bei der Auswahl der Allianzpartner?

Vorschläge für neue GITA-Mitglieder kommen in der Regel aus unserem vertrauenswürdigen Netzwerk von Führungspersonen bei wichtigen Herstellern wie HP. Schlüsselkriterien sind natürlich die Größe, das Portfolio und das Standing in der jeweiligen Region. Vor allem aber die Unternehmenskultur und eine Arbeitsweise, die mit der von Bechtle und der anderen GITA-Mitglieder im Einklang ist. Eine ganz wesentliche Voraussetzung ist, dass sich der Vorstand zum Netzwerk bekennt und bereit ist, gemeinsam und frei von Wettbewerb für unsere Kunden zu arbeiten. Sind die Voraussetzungen erfüllt, arbeiten wir zunächst gemeinsam an einigen Pilotprojekten, bevor wir den Partner als vollwertiges Mitglied in die Allianz aufnehmen.

 

 

In Kürze: wie laufen die Pilotprojekte ab?

Von drei Laptops bis zum Rollout einer vollständigen IT-Infrastruktur ist da alles dabei. Am Anfang steht oft eine konkrete Anforderung oder ein Projekt, zum Beispiel die Eröffnung eines neuen Standorts. Anschließend bauen wir die Beziehung mit dem Partner vor Ort weiter aus und integrieren ihn zunehmend das Tagesgeschäft und weitere Projekte. Mit der Zeit gehen wir auch größere Kundenanforderung und internationale Ausschreibungen gemeinsam an.

 

 

Was erwarten die Partner von Bechtle?

Unsere aktuellen und auch künftigen Partner sehen in der GITA eine willkommene Möglichkeit, außerhalb ihrer angestammten Regionen aktiv zu sein und ihren Kunden einen echten Mehrwert zu bieten. Vereinbarungen zum Leistungsumfang treffen wir gemeinsam und erwarten selbstverständlich, dass alle Partner ihren Teil erfüllen.

 

Aktuell zählen wir neun starke Partner auf allen Kontinenten. Dabei können sich unsere Kunden weltweit auf die Qualität verlassen, die sie auch von Bechtle kennen: Atea in Skandinavien und dem Baltikum, Compucentro in Mexiko, Connection in den USA, Data#3 in Australien, Datacentrix in Südafrika, JBS in Japan, JOS in Hongkong, Macau, Singapur and Malaysia, Lexel in Neuseeland and Microware in Brasilien.

 

Gibt es in der Branche vergleichbare Allianzen und worin unterscheiden sie sich von der GITA?

Es gibt andere Allianzen und komplexe Softwarelösungen, aber kein anderes Netzwerk handverlesener Partner wie die GITA. Dieses Alleinstellungsmerkmal ermöglicht es uns, eventuelle Missstände schnell und effektiv auszuräumen Kunden wollen Lösungen, auf die sie sich verlassen können. Die GITA hat ihre Leistungsfähigkeit auch in dieser Hinsicht in zahlreichen Projekten mit individuellen Herangehensweisen unter Beweis gestellt. Dazu kommen lokale Lieferung und Rechnungsstellung sowie unserer Vertrautheit mit den Gegebenheiten vor Ort. All das macht die GITA einzigartig am Markt.

 

 

Hat sich seit Beginn der GITA die Nachfrage in irgendeiner Form geändert?

Je größer das Vertrauen unserer Kunden in die GITA, umso größer wird auch ihre Erwartungshaltung. Ein Thema, das ihnen unter den Nägeln brennt, ist ein transparentes Reporting von Produkten und Leistungen, welche über die GITA bezogen werden. Hier arbeiten wir mit Hochdruck an einer Lösung.

 

 

Wie haben Sie sich vorgestellt, dass sich die GITA entwickelt?

Die GITA hat sich ganz natürlich und schrittweise entwickelt – entsprechend der Erwartungen unserer Kunden und Chancen, die sich uns am Markt geboten haben. Ich bin sehr zufrieden mit der heutigen Bandbreite und Reichweite unseres Angebotes. Vor zwei Jahren noch war das schlicht nicht möglich. Wir haben aus dem Nichts etwas Bedeutsames geschaffen – nur mit Leidenschaft und der Unterstützung aus den Chefetagen, praktisch ohne einen Groschen in die Hand zu nehmen. Das ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Die Vorteile beschränken sich nicht auf Umsatz, Kundenbindung und Margenanteile. Die Möglichkeit, Wissen, Ideen, Erfahrungen und Gedanken zu Entwicklungen und Trends in der IT und Bewegungen an den Märkten weltweit untereinander auszutauschen, ist in unserer Branche in dieser Form einzigartig.

 

 

Welche Märkte oder Regionen haben Sie als künftige Ziele im Auge? Sonstige Ausweitungsziele?

Mit unserem bestehenden Partnernetzwerk haben wir Zugang zu 80% bis 90% der wichtigsten Regionen. Künftige Partner werden vorwiegend die weißen Flecken auf der Karte füllen. In den meisten Fällen sind das Regionen mit steigender Nachfrage wie der Nahe Osten, oder Gebiete mit großen Potential für spezifische Technologien. Mir arbeiten zur Zeit an Pilotprojekten mit mehreren neuen Partnern.

 

 

Wie wird die GITA in 3, 5 oder 10 Jahren aussehen?

Die GITA wird sich weiterentwickeln und weiterwachsen, entsprechend der Anforderungen unserer Kunden. Den Grund für ihre Entstehung haben wir dabei immer vor Augen. Ich stelle mir weitere Reportingmöglichkeiten vor, sowie einen immer und überall transparenten Bestellprozess, unabhängig davon, wo eine Bestellung aufgegeben wurde. Die STAR Alliance der Luftfahrtbranche bietet eine großartige Blaupause für eine mögliche Zukunft der GITA. Diese Entwicklungen kommen alle zu ihrer Zeit, immer dann, wenn sie wirtschaftlich sinnvoll sind.

Veröffentlicht am 22.09.2016.