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Sicherheitlösungen mit BISS: IT-Security bei Bechtle.

Datendiebstahl, Darknet und Schadsoftware sind nur einige Aspekte von Cybercrime, die alle Akteure der Digitalisierung bedrohen und neue Fragen aufwerfen: Wie sicher sind Unternehmen wirklich? Wie viel Sicherheit brauchen sie? Wie sieht ein effektiver Schutz vor Cyberkriminalität aus? Das Competence Center Bechtle Internet Security & Services (BISS) bietet für diese Fragen Antworten und Lösungen aus einer Hand – von der Analyse und Planung bis zur Implementierung und zu dedizierten Betriebsleistungen.

 

Schon 2000 gründete Charles Kionga, Geschäftsbereichsleiter IT-Security im Bechtle IT-Systemhaus Neckarsulm, das Competence Center BISS. Zu Beginn mit drei Mitarbeitern. Zielsetzung: die nachhaltige Bündelung von sicherheitsspezifischen Kompetenzen und die Unterstützung aller Bechtle IT-Systemhäuser gemäß dem Prinzip der vernetzten Dezentralität. „Hintergrund war, dass unsere Kunden immer häufiger nach fachlich fokussierten Spezialisten fragten. Projekte ohne Berücksichtigung des Security-Aspekts waren am Markt schlichtweg nicht mehr positionierbar“, sagt Charles Kionga. Heute umfasst das Team mehr als 30 Mitarbeiter und neben Expertenwissen in zahlreichen Projekten bietet das Competence Center auch verschiedene Managed Services. Im hauseigenen Global Networking Operations Center (GNOC) überwacht BISS beispielsweise die Funktionalität der Sicherheitsinfrastruktur von Kunden und erbringt den notwendigen Support.

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Die Bechtle Sicherheits-Cracks decken mehr als 90 verschiedene Kompetenzen ab, halten rund 300 Zertifizierungen und gehören laut Experton zu den zehn besten Security-Teams in Deutschland.

 

Das aus Security- und Networking-Spezialisten bestehende Team ist in seiner Aufstellung nahezu einzigartig am Markt. Gemeinsam decken die Sicherheits-Cracks mehr als 90 verschiedene Kompetenzen ab und halten rund 300 Zertifizierungen. Den Analysten der Experton Group zufolge zählen die Spezialisten von Bechtle zu den zehn besten Security-Teams in Deutschland. „Im sehr heterogenen Anbieterfeld haben wir anhand strenger Qualitätskriterien ein Schwerpunktportfolio von rund 15 Herstellern ausgewählt. Mit ihnen arbeiten wir langfristig und auf Augenhöhe zusammen, was einen erfolgreichen Wissens- und Erfahrungstransfer ermöglicht“, erläutert Charles Kionga. Das Selbstverständnis des BISS als Wissenscommunity unterstreicht die ausgeprägte Aus- und Weiterbildungskultur im Team sowie eine gezielte Nachwuchsförderung. Auszubildende und dual Studierende durchlaufen intensive Schulungen und bauen Skills auf, um das Team in Zukunft als zusätzliche Spezialisten zu ergänzen. Das vielfältige und beständig weiterentwickelte Know-how bewährt sich in Standardprojekten ebenso wie im Ausnahmezustand.

 

 

Effektiv gegen Meltdown und Co.

„Wir bilden Expertenteams aus verschiedenen Disziplinen, um allen Situationen und Incidents gewachsen zu sein“, sagt Charles Kionga. „Nehmen wir zum Beispiel die gravierenden Chipsicherheitslücken Spectre und Meltdown, die Anfang des Jahres bekannt wurden: Wir erhielten zu Beginn eine Flut an Informationen, haben diese geprüft, konsolidiert und anschließend eine Handlungsempfehlung für unsere Kunden entwickelt. Über unseren Expertenblog und die Bechtle Website haben wir unsere Erkenntnisse auch der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und bewerten neue Entwicklungen und Maßnahmen der Hersteller seitdem kontinuierlich.“

 

Die dynamische IT-Branche entwickelt sich täglichfort und mit ihr auch die Schattenseiten und Bedrohungsszenarien für Unternehmen und Institutionen. Die „sichere“ Welt gerät aus den Fugen, wenn die wachsenden Anforderungen an stabile, integre IT-Systeme und die dafür vorhandenen Ressourcen auseinanderklaffen. „Mehr denn je benötigen Unternehmen eine umfassende Beratung und eine klare Strategie, was IT-Security für sie bedeutet und wer sie gewährleistet“, empfiehlt Charles Kionga. Das gelte umso mehr, als sich die Cloud für die flexible Bereitstellung von IT-Leistungen durchsetze.

 

 

 

„Mehr denn je benötigen Unternehmen eine umfassende Beratung und eine klare Strategie, was IT-Security für sie bedeutet und wer sie gewährleistet. Das gilt umso mehr, als sich die Cloud für die flexible Bereitstellung von IT-Leistungen durchsetzt."


Charles Kionga, Geschäftsbereichsleiter IT-Security

 

 

 

 

Nahtlos sicher bis in die Cloud.

„Wir haben Referenzarchitekturen entwickelt, um Kunden den Weg in die hybride Cloud zu weisen. Es ist ein Migrationsprozess, bei dem wir Cloud-Services in eine sichere Gesamtlösung integrieren“, sagt Charles Kionga. Cloud-Services sind mittlerweile nahezu eine Selbstverständlichkeit, beispielsweise durch den Einsatz von Office 365 und anderen cloudbasierten Applikationen. Themen wie Identitätsschutz sowie die Vorbeugung und Verhinderung von unerwünschten Datenlecks – in der Fachsprache Data Loss Prevention – gewinnen rasant an Bedeutung. In Zukunft wird die Sicherheit von Unternehmensdaten in der Cloud zu einem zentralen Thema werden, davon ist Charles Kionga überzeugt. Anwendungen und Funktionen, die in Softwarelogik abgebildet werden, treten anstelle von Hardwareplattformen in den Vordergrund. Dabei liegt die Verwaltung der Hardwareschicht nicht mehr in den Händen des Anwenderunternehmens, sondern erfolgt durch den Cloud-Service-Provider. Gerade deshalb ist ein übergreifendes Sicherheitskonzept zwingend erforderlich, um die Unternehmensdaten zuverlässig vor unbefugten Zugriffen zu schützen.

 

 

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Dieser Artikel ist ein Auszug des Titelthemas „Attacke: Das kann Cyber Security" aus der Bechtle update Printausgabe 01/2018. Mehr zum Thema lesen Sie in der vollständigen Ausgabe:

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IT-Sicherheitsstrategie im Zeitalter der Digitalisierung.
Bechtle IT-Systemhaus Neckarsulm.

Veröffentlicht am 29.06.2018.