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FISBA schaltet den Digitalisierungsturbo mit Echtzeit-ERP-System.
Präzisionsoptik von Weltrang braucht die beste IT-Unterstützung. Darum stellt das St. Galler Unternehmen FISBA seine ERP-Umgebung auf die ERP Business Suite SAP S4/HANA und zwei voll redundante HPE ConvergedSystems 500 für SAP HANA um. Mit der hoch leistungsfähigen integrierten In-Memory-Plattform werden Analysen und Simulationen um ein Vielfaches schneller als bisher zur Verfügung stehen und FISBA ermöglichen, die führende Marktstellung noch effektiver zu verteidigen.
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FISBA ist ein weltweit führender Anbieter von optischen Systemen und Komponenten. In enger Zusammenarbeit mit Kunden entwickelt und fertigt das Hightech-Unternehmen aus St. Gallen technologisch anspruchsvolle, hochpräzise und kundenspezifische Baugruppen und Mikrosysteme, Lasermodule, Mikrooptiken sowie Optikkomponenten für industrielle Anwendungen.

Das Unternehmen beschäftigt rund 300 Mitarbeitende in der Schweiz, Deutschland und in den USA. Seine leistungsfähige Inhouse-IT-Infrastruktur wird von einem eigenen siebenköpfigen Team gemanagt.
 

FISBA forscht, entwickelt und produziert inhouse und arbeitet gleichzeitig mit zahlreichen externen Partnern zusammen. Das bedeutet ein anspruchsvolles Projektgeschäft und eine komplexe Wertschöpfungskette, die hohe Anforderungen an die IT stellen. Mit der in die Jahre gekommenen ERP-Umgebung konnten die Bedürfnisse des Business nicht mehr abgedeckt werden. Der IT-Leiter bei FISBA, Tom Roorda, erklärt: „Analysen und Simulationen, die auf riesigen Datenmengen basieren, werden in der Entwicklung und im operativen Geschäft immer wichtiger. Business-Kennzahlen müssen heute in Echtzeit verfügbar sein. Unsere historisch gewachsene, heterogene Systemlandschaft mit zahlreichen Umsystemen und Zusatztools konnte nicht mehr mithalten und verursachte darüber hinaus hohe Unterhaltskosten. Um den geforderten Leistungsschub in den Bereichen ERP und Datenanalyse zu erreichen, hätten wir einen Release-Wechsel mit dem aktuellen System durchführen müssen. Wir entschieden uns dagegen und wollten die Situation stattdessen für eine grundsätzliche Neuorientierung nutzen.“

 

 

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Analysen und Simulationen, die aktuell sehr lange dauern, werden zukünftig um ein Vielfaches schneller in real-time zur Verfügung stehen.


Tom Roorda, Head of IT, FISBA
 
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Die IT-Spezialisten von FISBA definierten in enger Abstimmung mit den Anwendern die wichtigsten Punkte des Pflichtenheftes. Gefordert wurden:

  • eine hoch leistungsfähige integrierte Plattform zur Unterstützung der geschäftskritischen Analyse- und ERP-Prozesse
  • der On-Premise-Betrieb in den eigenen Serverräumen
  • die größtmögliche Standardisierung bei Hardware und Software
  • ein Single Point of Contact und erstklassiger Support
  • Zukunftssicherheit und Ausbaufähigkeit für Mobility, Enterprise Content Management, IoT (Internet of Things) und Big Data
  • ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis

 

In Memory pusht die IT-Performance.

Nach einer ausführlichen Evaluation entschied sich FISBA für eine neue IT-Gesamtlösung auf der Basis von zwei HPE ConvergedSystems 500 für SAP HANA. Bei diesen speziell auf den Betrieb der neusten ERP Business Suite SAP S4/HANA ausgelegten Appliances entfallen dank modernster In-Memory-Technologie zeitraubende Festplattenzugriffe für das Lesen und Schreiben von Daten. Sämtliche Daten werden konsistent im Arbeitsspeicher gehalten und es wird nicht zwischen Analyse- und Transaktionsdaten unterschieden. Dadurch können sehr große Datenmengen in Echtzeit bearbeitet, analysiert und ausgewertet werden.

 

Die beiden Appliances wurden vom Hardware-Partner Bechtle Steffen Schweiz AG in zwei geografisch getrennten Serverräumen bei FISBA installiert und voll redundant konfiguriert. „Die beiden HPE ConvergedSystems 500 sind als Dual-Purpose Appliances so konfiguriert, dass beim Ausfall einer Instanz sofort über die SAP HANA System Replication die zweite hochgefahren wird und den operativen Betrieb innerhalb von rund einer Viertelstunde ohne jeglichen Datenverlust übernimmt. Höchste Datensicherheit und Business Continuity sind somit jederzeit sichergestellt“, erläutert Reto Gennoni, Leiter des Competence Centers SAP HANA bei Bechtle Steffen.

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Die Appliances wurden vom Hardware-Partner Bechtle Steffen Schweiz AG in zwei geografisch getrennten Serverräumen bei FISBA installiert und voll redundant konfiguriert. "Höchste Datensicherheit und Business Continuity sind jederzeit sichergestellt", sagt Reto Gennoni, Leiter des Competence Centers SAP HANA bei Bechtle Steffen (links). Rechts im Bild: Tom Roorda, Head of IT, FISBA.

Dank der modularen, standardbasierten Architektur kann FISBA bei steigenden Anforderungen in Zukunft problemlos Kapazitäten hinzufügen. Die Appliances wurden vor der Auslieferung exakt gemäß den Kundenspezifikationen im Werk von HPE konfiguriert. Über den erweiterten HPE SAP HANA CoE Solution Level Support werden die Geräte rund um die Uhr proaktiv von HPE überwacht.

 

Digitalisierung wird beschleunigt.

FISBA zieht eine sehr positive Projektzwischenbilanz. Tom Roorda: „Bereits in der Testphase vor dem Go-live konnten wir uns von der eindrücklichen Performance der integrierten HPE-SAP-Plattform überzeugen. Analysen und Simulationen, für die wir unsere Systeme früher die Nacht über laufen lassen mussten, sind heute in Minuten erledigt. Mit dem HPE ConvergedSystem und SAP S4/HANA sind wir bereit für die Zukunft. Die Plattform wird uns die Umsetzung benutzerfreundlicher Mobility- und Bring-your-own-Device-Konzepte ermöglichen. Der international anerkannte und verbreitete SAP ERP-Standard erleichtert die direkte elektronische Übernahme von Kunden- und Lieferantendaten. Dies ermöglicht uns, Prozesse von der Chargenführung bis hin zur Rechnungsstellung zu digitalisieren und zu automatisieren – aufwendige Konvertierungen und fehleranfällige manuelle Dateneingaben entfallen. Wir kommen der Vision eines voll digitalisierten Unternehmens mit dieser Plattform einen großen Schritt näher.“

 

Der IT-Leiter betont auch die Bedeutung, die der Support und die Reduktion der Schnittstellen in diesem Bereich beim Systementscheid gespielt haben: „Zur Appliance-Lösung erhalten wir mit dem HPE SAP HANA CoE Solution Level Support einen Vorzugssupport von HPE mit ultrakurzen Reaktionszeiten. Weil unsere Maschinen im Werk individuell konfiguriert wurden, sind alle Daten sofort für die HPE-Supportspezialisten verfügbar und müssen nicht zuerst langwierig erfragt werden. Mit unserem Partner Bechtle Steffen haben wir einen Single Point of Contact für alle Hardware- und Betriebssystembelange.“

 

FISBA hat bewusst eine Systemkonfiguration mit ausreichend Reserve gewählt, um künftige Anforderungen problemlos abdecken zu können. Tom Roorda: „Wir wollen in den nächsten Monaten und Jahren möglichst viele Umsysteme eliminieren und die entsprechenden Funktionalitäten mit unserer neuen SAP S4/HANA Suite abdecken.“

 

FISBA im Weltall

Die Produkte und Komponenten von FISBA kommen beispielsweise in der Medizin- und Analysetechnik, der industriellen Bildverarbeitung, der Halbleiterindustrie und in der Weltraumtechnologie zum Einsatz. So hatte beispielsweise der Landeapparat Philae, der im Jahr 2014 im Rahmen der Rosetta-Mission der Europäischen Weltraumorganisation (Esa) erfolgreich auf dem Kometen Tschuri landete, Mikro-Objektive von FISBA an Bord.

 

Ansprechpartner.

Reto Gennoni
Leiter Competence Center SAP HANA
Bechtle Steffen Schweiz AG
reto.gennoni@bechtle.com

 
Links.

Veröffentlicht am 10.10.2017.