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Wie eine gute Ehe: FUNKE Mediengruppe setzt auf Partnerschaft.

Rüdiger Marten kommt mit Schwung die Treppe herunter. Gewinnendes Lächeln, fester Händedruck, die Augen blitzen fröhlich. Wir sind zu einem Gespräch über die Partnerschaft zwischen der Funke Zeitschriften Service Gmbh und dem Bechtle Systemhaus in München verabredet. Der IT-Leiter strahlt Zufriedenheit und Tatendrang zugleich aus. Das beschreibt auch die von ihm verantwortete Systemlandschaft im Unternehmen: technologisch auf der Höhe der Zeit – mit allen Optionen, den Arbeitsplatz der Zukunft schon heute zu gestalten. Der Frage, der wir nachgehen wollen, ist die nach der Verbundenheit zwischen IT-Leiter und externem IT-Partner.

 

Als Rüdiger Marten innerhalb der FUNKE Mediengruppe von Düsseldorf nach Ismaning/Bayern wechselt, ist die IT im Unternehmen komplett outgesourct. Kein gutes Gefühl für einen Pragmatiker, der seine Aufgabe ernst nimmt, handlungsfähig sein und die Zukunft mitgestalten will. Der gebürtige Westfale bringt viel Erfahrung mit. In der IT- wie in der Verlags- und Medienbranche. Und die hat ihn zwei Dinge gelehrt: Man muss nicht alles selbst machen. Und es lohnt sich, auf langfristige Partnerschaften auf Augenhöhe zu bauen. Für ihn, betont Rüdiger Marten, seien der persönliche Kontakt und ein gegenseitiges Verständnis zwischen IT-Leitung und externem IT-Partner sehr wichtig. Er zieht den Vergleich zur guten Ehe: Auch da weiß man, was man erwarten kann und was eben auch nicht. Daraus entstehen Vertrauen und Verlässlichkeit. Wenn er Hilfe brauche, mit seinem Latein am Ende sei, dann wolle er die Gewissheit, dass die erforderlichen Ressourcen beim IT-Partner bereitstehen.

 

 

Kompetenz zurückholen.

Diese Anforderungen fand er bei Bechtle. Seit 2011 besteht die Partnerschaft mit dem Systemhaus in München. Damals war Rüdiger Marten auf der Suche nach einem IT-Partner, mit dem er einen kompletten Neustart durchführen konnte. Der Status quo waren eine heterogene Infrastruktur unterschiedlicher Hersteller an mehreren Standorten, vier Domains sowie veraltete Systeme verursacht durch den bei Standortverschmelzungen typischen Investitionsstau.

 

Dem gegenüber standen die klare Anforderung der Geschäftsführung nach mehr Wirtschaftlichkeit und die der Anwender, effizient zusammenzuarbeiten und unter vernünftigen Bedingungen zu produzieren. Klar war auch, dass nach zehn Jahren Outsourcing die Kompetenz ins eigene Haus zurückgeholt werden sollte. Rüdiger Marten: „Wir wollten durch die Unabhängigkeit von einem Outsourcing-Partner runter von den hohen Kosten, stattdessen Handlungsfreiheit, mehr Transparenz und mehr Flexibilität für künftiges Wachstum.“

 

 

 

Wir wollten durch die Unabhängigkeit von einem Outsourcing-Partner runter von den hohen Kosten, stattdessen Handlungsfreiheit, mehr Transparenz und mehr Flexibilität für künftiges Wachstum.


Rüdiger Marten, IT-Leiter Funke Mediengruppe

 

 

 

Das Potenzial steckt in der Virtualisierung.

Für Bechtle sprachen von Anfang an Herstellerneutralität, Unternehmensstruktur und Größe. Rüdiger Marten wollte Experten für die unterschiedlichsten Herausforderungen unter einem Dach vorfinden, ohne dabei eine Vielzahl an Ansprechpartnern koordinieren zu müssen. Für ihn erwies sich die Struktur von Bechtle als passgenau: „Ich habe meinen persönlichen Ansprechpartner im Systemhaus München nur wenige Autominuten von meinem Büro entfernt und weiß zugleich eine schlagkräftige Expertentruppe im Hintergrund.“ Dass die Spezialisten an verschiedenen Bechtle Standorten sitzen, stört ihn nicht.

 

Den Auftakt der Zusammenarbeit machten eine systematische Analyse des Bestands, die Aufnahme der Anforderungen an eine performante IT und schließlich die Entwicklung einer zukunftsfähigen Strategie. „Wir hatten 100 dedizierte Server in unserer Verantwortung – und null Virtualisierung. Da war schnelles Handeln angesagt“, sagt Rüdiger Marten.

 

Rasch wurde deutlich, dass in einem virtualisierten Rechenzentrum großes Potenzial für mehr Effizienz und Flexibilität steckte. Vor allem auch mit Blick auf das Datenvolumen, mit dem der Zeitschriftenverlag Tag für Tag arbeitet. „Für die gut 35.000 Layouts, die pro Jahr in der Infrastruktur produziert werden, sichten und verarbeiten wir in der Medienproduktion im Schnitt 40.000 Fotos, die innerhalb von 24 Stunden in unseren Redaktionen eingehen“, erklärt Rüdiger Marten.

 

Die Virtualisierungslösung hat sich inzwischen bewährt und als richtiger Schritt erwiesen. „Heute können Revisions- und Sicherheitsbeauftragte kommen – wir sind hervorragend aufgestellt“, sagt Rüdiger Marten.

 

 

Wir denken Print und Digital.

Im laufenden Jahr, als neuerlich Überlegungen zur weiteren strategischen Ausrichtung anstanden, war auch Bechtle gefragt. Drängend – ganz typisch für die Branche – die Frage nach dem Arbeitsplatz der Zukunft im Zeitschriftenverlag. Hier wird deutlich, wie sehr IT-Strategie und Unternehmensstrategie heute verzahnt sind. „FUNKE glaubt weiterhin an Print. Für uns in der IT heißt das, zweigleisig zu denken – wir unterstützen gleich mehrere Ausgabenkanäle mit unseren Systemen. Die IT ist in diesem Kontext längst das stabile Rückgrat des Unternehmens“, so Rüdiger Marten. Deshalb denkt er mit seinem Team auch voraus und beschäftigt sich mit den Auswirkungen einer „Online-First-“ gegenüber einer „Online-Only-Strategie“ auf die vorhandene IT-Infrastruktur. Ihm ist bewusst, dass alle heute getroffenen IT-Entscheidungen nicht mehr nur der aktuellen Ausrichtung entsprechen dürfen, sondern zugleich die Zukunft antizipieren müssen.

 

 

Ich will überzeugt werden.

Gerade aus diesem Grund ist Rüdiger Marten die Nähe zu den Fachbereichen wichtig. Bei der Identifizierung neuer Anforderungen ebenso wie bei der Umsetzung von Projekten: „Wir sind heute mehr denn je in einer klassischen Dienstleisterrolle.“ War die IT bis vor wenigen Jahren Entscheider, machen die Anwender heute klare Ansagen, was die IT leisten muss. Das ist nicht immer einfach angesichts der Vielzahl an Einzelinteressen. „Es ist unsere Aufgabe, Systeme und Anwendungen zu evaluieren, mit den Forderungen der Nutzer abzugleichen, uns mit einem starken Partner auszutauschen, um dann gemeinsam die optimale Lösung zu implementieren.“ Allein ist das nicht zu meistern.

 

Rüdiger Marten hat klare Vorstellungen davon, was er von seinem IT-Partner erwartet – und zählt auf: „Ich erwarte Innovation, einen neutralen Blick, Beratung, Konzeption, Umsetzung und die Fähigkeit, Dinge immer wieder zu hinterfragen.“ Er betont: „Ich will auf operativer Ebene überzeugt werden. Wir wollen keine Zeit verbrennen, deshalb legen wir großen Wert auf ein Proof of Concept. Das hat mit Bechtle bisher toll funktioniert.“

 

Vielleicht liegt es genau an diesem überlegten, strategischen Vorgehen, das zu einem positiven Fazit über das gemeinsame Virtualisierungsprojekt führt. Denn was 2012 realisiert wurde, ist nach Rüdiger Martens Überzeugung auch heute aktuell – „die virtuelle Umgebung würde man auch heute genauso wieder aufbauen – 90 Prozent von Konzept und Design wären absolut identisch.

 

 

 

Ich will auf operativer Ebene überzeugt werden. Wir wollen keine Zeit verbrennen, deshalb legen wir großen Wert auf ein Proof of Concept. Das hat mit Bechtle bisher toll funktioniert. 


Rüdiger Marten, IT-Leiter Funke Mediengruppe

 

 

 

Komplexität muss sich nicht komplex anfühlen.

Überhaupt resultiert die Zufriedenheit des IT-Leiters aus der Unauffälligkeit der IT. Die Umstellung der Infrastruktur verlief völlig geräuschlos und für die Anwender nahezu unbemerkt. Für Kunden waren die notwendigen Installationen überhaupt nicht spürbar und auch im laufenden Betrieb gab es keine Ausfälle. „So sicher wie heute hat der Standort noch nie produziert,“ hält Rüdiger Marten fest. Davon profitiert auch sein Team, denn „wir wollen alle nachts gut schlafen.“

 

Die Administrierbarkeit der Systeme ist dem IT-Leiter wichtig – für ihn ist dieser Aspekt ein explizit formuliertes Leistungsmerkmal bei der Entscheidung für einen Hersteller. Es wäre fatal, so seine Überzeugung, wenn die Komplexität zu Fehlern in der Administration führen würde. Vor allem Anwender sollen allfällige Wartungen gar nicht erst spüren. Sie müssen im Hintergrund ablaufen. Oder wie Rüdiger Marten es formuliert: „IT passiert im Maschinenraum, nicht auf dem Sonnendeck.“

 

Was aber resultiert aus den Erfahrungen mit einem geräuschlos verlaufenen Projekt, aus einer Infrastruktur, die auch vier Jahre nach ihrer Implementierung nichts an Aktualität verloren hat, die den Anwender sicher seinen Job machen lässt und dem IT-Verantwortlichen die Beruhigung schenkt, stets Herr der Lage zu sein? Daraus resultieren Sicherheit und Vertrauen. Die gute Erfahrung ist ein Qualitätssiegel und zugleich die beste Referenz, auch in Zukunft als starker Partner die Zukunft mitzudenken. „Wenn wir nach einem Termin mit Bechtle auseinandergehen, weiß ich, dass alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, unsere Anforderungen umzusetzen. Nicht nur im Systemhaus in München – sondern in der gesamten Bechtle Welt.“ Deshalb auch die neuerlichen Gespräche und eigens konzipierte Präsentationsveranstaltungen zum Arbeitsplatz der Zukunft.

 

 

Ein Tag Competence Day reicht nicht.

Neben dem internen Austausch und den Gesprächen mit den Bechtle Spzialisten schätzt der IT-Verantwortliche selbstverständlich auch die Diskussion mit Branchenkollegen. Er besucht daher gezielt Veranstaltungen, die sich kompakt einem technologisch bedeutsamen Thema widmen und zugleich Menschen mit vergleichbaren Herausforderungen im Alltag zusammenbringen. Auch das ein Vorteil von Bechtle: Events finden nicht nur vor Ort in den Systemhäusern und deren näherer Umgebung statt, sondern auch in der Zentrale am Bechtle Platz 1 in Neckarsulm. Darunter der jährlich stattfindende Competence Day, den Rüdiger Marten auch 2016 besuchte. „Wir sehen hier das komplette Spektrum, das Bechtle anbietet. Ich war ehrlich beeindruckt von der Themenvielfalt, von der Größe, der Vielzahl an Ressourcen, die das Unternehmen bereitstellen kann. Da entsteht eine ganz andere Sicht auf Prozesse. Wer einmal das Lager in Neckarsulm gesehen hat, der weiß auch, was Verfügbarkeit bedeutet.“ Dann ergänzt er: „Zum nächsten Competence Day kommen wir wieder. Und bleiben zwei Tage – umfassender bekommen wir die relevanten IT- Trends nirgendwo präsentiert.“

 
Fazit:

Verbundenheit zwischen Kunde und IT-Partner entsteht aus erfolgreichen, zukunftsstarken Projekten, die von Anfang an mit Weitsicht konzipiert, in der Umsetzung geräuschlos und im Betrieb stabil verlaufen. Das ist die solide Basis, zu der auch das Vertrauen in die Kompetenz des Partners gehört. Dabei ist nahezu unerheblich, ob das jeweils erforderliche Expertenwissen an einem Standort oder über mehrere Systemhäuser verteilt zur Verfügung steht. Die Verbundenheit steigt, wenn der IT-Partner bei der Vernetzung mit anderen IT-Leitern unterstützt. Indem er interessante Plattformen und Events zum Austauschen bietet. Bei Bechtle und FUNKE Zeitschriften führt das zu einer langjährigen Partnerschaft auf Augenhöhe. Und zu hoher Zufriedenheit.

 

Veröffentlicht am 11.09.2016.