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Verbunden im Ökosystem – das war die „Bechtle Microsoft World“.
Vielfältig. Agil. Offen für Veränderungen. So lässt sich ein Ökosystem beschreiben. Die drei Aspekte treffen auch mit Blick auf die langjährige Partnerschaft von Bechtle und Microsoft den Nagel auf den Kopf. Im Mittelpunkt des Ökosystems stehen die Microsoft Technologien, umgeben von IT-Lösungen und -Services von Bechtle und weiteren Partnern. Um sich über die aktuellen Themen dieses Verbunds auszutauschen, kamen rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 15. November 2018 bei der „Bechtle Microsoft World 2018“ in der Messe Offenburg-Ortenau zusammen.

Mit rund 90 Bechtle Mitarbeitern, 50 Microsoft Experten sowie mehr als 20 Herstellerpartnern fühlte es sich fast wie ein großes Familienfest an. Alle, die dazugehören, waren da. Gesprächsstoff gab es zur Genüge. Zum ersten Mal luden die IT-Systemhäuser Freiburg, Karlsruhe und Offenburg zur „Bechtle Microsoft World“ in die Messe Offenburg-Ortenau ein, um die Vielfalt an Kompetenzen und Angeboten rund um Microsoft Technologien zu zeigen. Und um den Fokus auf das Wesentliche zu lenken. „Bei all der Digitalisierung geht es letztendlich um den Menschen. Daher legen wir heute Wert auf das, was schwer zu digitalisieren ist: das Miteinander, die Emotion, den Dialog“, sagte Udo Stiefvater, Geschäftsführer des Bechtle IT-Systemhauses Freiburg, bei der Begrüßung des Publikums. 

 

Impulse für Dialoge gab es einige. In dem in grünes Licht getauchtem Auditorium bei 17 Vorträgen rund um Microsoft und den Markt. Bei 20 Impulsvorträgen auf der Offenen Bühne, vor der die Zuhörer auf Würfeln sitzend durch Kopfhörer den Herstellerpartnern zu Themen von IT-Administration bis -Strategie lauschten. Bei der hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion zum Thema „Digitalisierung der IT? Ist IT nicht sowieso digital?“ Und nicht zuletzt, bei einer Tasse Kaffee in der Aussteller-Lounge.

Den Auftakt machte Ralph Kink, Director Technology and Solution Development bei Microsoft Deutschland, mit seiner Keynote zu „The New Intelligence“. Ausgehend von der internen Transformation und der Cloud-Strategie von Microsoft beleuchtete Ralph Kink die Chancen der Digitalisierung, aber auch die Notwendigkeit ethischer Grundprinzipien, um Künstliche Intelligenz in der Gesellschaft zu etablieren.

 

Der Einstieg in den Bereich Künstliche Intelligenz sei günstiger als man denke. „Microsoft bietet mit ‚Azure Cognitive Services‘ einen guten Startpunkt an. Die Themen Bilderkennung, Texterkennung und intelligente Suche können das Business bereits ein großes Stück voranbringen“, sagte Ralph Kink. Wichtig sei dabei, KI-Projekte nicht als reinen Kostenblock zu verstehen. „KI-Projekte sind dann erfolgreich, wenn man sie als Investition auffasst und mit klaren Zielen verknüpft“, so Ralph Kink.

 

Dabei gilt bei allen KI-Projekten: Wer KI implementiert, ist für ihr Ergebnis verantwortlich. „Die Verantwortung und Risiken in Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz müssen dem Kunden gegenüber klar kommuniziert werden – ebenso wie die Methoden, mit denen die Risiken gemindert werden“, sagte Ralph Kink. Um die Akzeptanz von KI in der Gesellschaft zu erhöhen, setzt sich Microsoft mit der Initiative „AI for Good“ für den Umweltschutz und humanitäre Hilfe ein und erleichtert den Alltag von Menschen mit Behinderungen.

 


KI-Projekte sind dann erfolgreich, wenn man sie als Investition auffasst und mit klaren Zielen verknüpft.


Ralph Kink, Director Technology and Solution Development bei Microsoft Deutschland


 

 
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Dass ein Umdenken auch beim Thema Modern Workplace gefordert ist, machte Thorsten Krüger, Principal Consultant Microsoft Solutions, in seinem Vortrag „Einführung moderner Arbeitsplätze als Teil der Digitalisierungsstrategie“ deutlich. Die Einführung von Windows 10 mache, entgegen der Auffassung vieler Unternehmer, noch lange keinen Modern Workplace. Unternehmen benötigten neue Werkzeuge und Technologien, um das Potenzial des vernetzten Arbeitens voll ausschöpfen zu können. „Die meisten Unternehmen sind abgeschottete Burgen, die Außenstehenden den Zugang nur sehr eingeschränkt oder per VPN gewähren“, sagt Thorsten Krüger. „Für den Modern Workplace müssen wir die Burg verlassen und uns über das Internet vernetzen – und die Sicherheitsrisiken, die dabei entstehen, mit den richtigen Werkzeugen minimieren.“

 


Für den Modern Workplace müssen wir die Burg verlassen und uns über das Internet vernetzen – und die Sicherheitsrisiken, die dabei entstehen, mit den richtigen Werkzeugen minimieren.

 

Thorsten Krüger, Principal Consultant Microsoft Solutions

 


 

 
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Beispielsweise seien die herkömmlichen Abschirmungsmethoden Proxy und Firewall für moderne Arbeitsweisen nicht mehr ausreichend. Sie würden in Zukunft ersetzt durch die Identität. „Wenn alle meine Daten verschlüsselt vorliegen und nur ich mit meiner Identität, geschützt durch moderne Authentifizierungsmethoden, darauf zugreifen kann, ist das eine viel sicherere Methode als VPN“, erklärt Thorsten Krüger. Microsoft Office365 bilde den Grundstein für den Modern Workplace, das Umdenken aber müsse von den Anwendern kommen.

 

Es ist eine spannende Zeit für die Partnerschaft von Bechtle und Microsoft. Das ist für Patrick Schmid, Bereichsleiter Microsoft Software Solutions bei Bechtle, in diesem Jahr deutlich spürbar: „Der Beratungsbedarf unserer Kunden hat stark zugenommen. Und damit auch unsere Zusammenarbeit mit Microsoft.“ Das Ökosystem verändert sich, nimmt neue Lösungen und Partner auf, aber die Verbundenheit bleibt.   

 

 

Ansprechpartner.

Patrick Schmid

Bereichsleitung Microsoft Software Solutions

Bechtle Logistik & Service GmbH
patrick.schmid@bechtle.com

 

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Veröffentlicht am 29.11.2018.