AZUBIT - 05.03.2021

Gut vorbereitet ist halb gewonnen – Mein Umgang mit Prüfungen.

von Nina Wied

Hallo, heute erzähle ich dir etwas über meinen Umgang mit Prüfungen. Prüfungen sind für viele ein „Grauen“. Deshalb hoffe ich, dass ich dir nachfolgend ein paar hilfreiche Tipps geben kann, damit du ab sofort jede Prüfung möglichst erfolgreich und nervenschonend meisterst!

Verfasst von

Duale Studentin: Bachelor of Arts – Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Unternehmensrechnung & Finanzen

E-Mail: nina.wied@bechtle.com

Bald beginnt für meine Kommilitonen und mich die vierte Prüfungsphase. Im Vergleich zur ersten Prüfungsphase sind wir inzwischen schon deutlich entspannter. Wir können mit dem immensen Druck, den wir in dieser Ausprägung aus der Schulzeit nicht kannten, schon viel besser umgehen. Meine Erfahrungen möchte ich gerne teilen. Daher hab ich folgende Tipps für dich:

Lernplan erstellen.

Es ist wichtig, die wertvolle Zeit, die dir in der Vorbereitung zur Verfügung steht, konsequent zu nutzen. Mein Tipp: Erstelle dir einen Lernplan. Das heißt, du erstellst dir einen Plan, der dir detailliert vorgibt, an welchem Tag und in welchem Zeitraum welche Prüfungsvorbereitung an der Reihe ist. Dieser Plan muss dann eingehalten werden. Bitte beachte hierbei, dass du den Lernplan rechtzeitig erstellst und somit noch genügend Zeit für Wiederholungen einplanen kannst.

Rechtzeitig zusammenfassen.

Es ist schon zu Beginn des Semesters klar, dass es mit der Zeit gegen Ende knapp wird. Also versuche ich, mich von Anfang an auf die Prüfungen vorzubereiten. Ich erstelle nach jeder Vorlesung eine Zusammenfassung der behandelten Inhalte. Dadurch kann ich sicherstellen, dass ich alles verstanden habe und wiederhole die Themen auch direkt vor der nächsten Vorlesung.

Dieses Vorgehen war in den bisherigen Prüfungsphasen wirklich Gold wert! Ich konnte direkt mit dem Lernen einsteigen und hatte zudem nicht die seitenlangen Skripte vor mir, die mich sicherlich nur frustriert hätten. Vielleicht hilft dir dieses Vorgehen ebenfalls, um in der Schlussphase nicht zu viel zusätzlichen und vermeidbaren Stress zu haben.

Der Tag vor der Prüfung.

Oft hört man, dass man kurz vor der Prüfung nichts mehr lernen soll. Das halte ich für Unsinn. Viel wichtiger ist es, dass man versucht, keinen neuen, unbekannten Stoff zu lernen. Das bringt dir nicht mehr viel und verunsichert nur. Wiederhole also lieber das, was du bereits gelernt hast. Bereite außerdem am Tag vor deiner Prüfung bereits alles Wichtige vor. So kannst du sichergehen, dass du nichts vergisst und hast am Tag der Prüfung schon eine Sorge weniger.

Der Tag der Prüfung.

Es ist wichtig, gut in diesen Tag zu starten. Plane deshalb genug Zeit für ein ausgewogenes Frühstück und für den Weg zur Prüfung ein. Was wir am Tag der Prüfung nämlich nicht gebrauchen können, ist Stress! Ich selbst bin vor Prüfungen immer ziemlich aufgeregt. Daher ist für mich sehr wichtig, mich von den anderen Prüflingen, vor allem von den sehr aufgeregten Mitstreitern, fernzuhalten. So können wir uns nicht noch zusätzlich „anstacheln“ und stressen.

Sobald die Prüfung beginnt, ist es wichtig, dass du sie mit System angehst. Gehe sicher, dass du alles erhalten hast und arbeite dich dann systematisch durch die Prüfung. Ich starte immer mit den leichteren Aufgaben und arbeite mich dann vor. Würde ich mit einem schweren Prüfungsteil starten, bei dem ich eventuell Probleme habe, würde mich das womöglich bei den restlichen Aufgaben negativ beeinflussen.

Zudem ist es wichtig, dass du im Vorfeld weißt, wie du mit einem Blackout umgehst. Natürlich hoffe ich, dass nichts dergleichen passieren wird, dennoch sollte man für den Fall der Fälle vorbereitet sein. Mir hilft es, mich neu zu organisieren und kurz tief durchzuatmen, um mich wieder zu beruhigen. Ich sortiere meinen Platz, meine Stifte, ich trinke etwas oder esse einen Schokoriegel.

Die Zeit nach der Prüfung.

Vielleicht geht es dir auch so wie mir und du hast bereits am folgenden Tag die nächste Prüfung. Trotz dieses Drucks ist es wichtig, dass du dich für die soeben absolvierte Prüfung belohnst. Teilweise habe ich diese Belohnung bereits im Vorfeld festgelegt und hatte so etwas, auf das ich mich nach der Prüfung freuen konnte.

Vor allem ist es wichtig, nicht zu sehr über die vergangene Prüfung nachzudenken. Ein Austausch mit anderen Prüflingen könnte dich nur verunsichern und somit von der Vorbereitung auf die nächste Prüfung ablenken. Die jetzige Prüfung ist geschrieben, du kannst daran nichts mehr ändern – das musst du akzeptieren!

Think positive!

Das ist mein letzter Tipp an dich, der mir immer am meisten hilft. Man unterschätzt leicht die Kraft des positiven Denkens, des Selbstvertrauens und der Zuversicht. Hoffentlich konnte ich dir ein paar Tipps mit auf den Weg geben.

Ich wünsche dir viel Erfolg für deine nächsten Prüfungen!

Bis zum nächsten Mal

AzubIT Nina

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Diesen Beitrag haben wir veröffentlicht am 05.03.2021.