Clouds - 28.07.2020

Homeoffice vs. Büro? So passen Sie Ihre IT-Strategie an.

Geht es für Sie so schnell wie möglich zurück ins Büro oder konnten Sie die Wochen zu Hause überzeugen? Meine Antwort ist eindeutig: Ich gehöre seit Jahren zum Team Homeoffice. Deutschland dagegen ist geteilter Meinung. Darum diskutieren Unternehmen hierzulande, wie der Weg „zurück zur Normalität“ aussehen soll. Strengere Hygieneregeln, klar. Aber wer wo und wie arbeitet – die Musterlösung gibt es wohl nicht.

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Dabei bietet die Krise meiner Meinung nach den perfekten Zeitpunkt, um eine eigene zukunftssichere IT-Strategie zu entwickeln (oder weiterzuentwickeln). Jedenfalls, wenn man es richtig angeht. Dabei gilt es folgende Fehler zu vermeiden, die ich aktuell vermehrt beobachte:

  1. 1. Den Umstieg alleine angehen.

Wenn es schnell gehen muss – wie in diesem Fall, um neue Homeoffice-Regelungen zu implementieren – neigen Entscheider nach meiner Erfahrung zu einem häufig gemachten Fehler. Um das Konzept so zügig wie möglich umzusetzen, erarbeiten sie es in Eigenregie. Was folgt: Ein Drittel der Mitarbeitenden ist mit der technischen Ausstattung unzufrieden. Andere bemängeln die Kommunikation und Ähnliches.

Wer bei solchen Themen die Kollegen im Team oder Unternehmen mit einbezieht, steigert die Zufriedenheit des Teams – und damit nicht zuletzt die Produktivität, insbesondere wenn es darum geht, den Weg in das „neue Normale“ gemeinsam zu meistern.

2. Schwarz-Weiß-Denken.

Homeoffice oder Büro – wieso nicht beides? Der Arbeitsplatz der Zukunft ist mobil und flexibel. Dazu gehört, beide Optionen anzubieten. Oder Mischformen. Der Schwachpunkt: Die IT-Infrastruktur wird schnell relativ komplex. Es ist fraglich, ob insbesondere mittelständische Unternehmen dies aus eigener Kraft bewerkstelligen können, ohne zu viele Kapazitäten aus dem Kerngeschäft abzuziehen. Zumal das dezentrale Arbeiten aus dem Homeoffice und die rein virtuelle Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern und Kollegen für viele Unternehmen Neuland ist.

Die Qualität dieser Umgebungen ist einer der Faktoren, die darüber entscheiden, inwieweit der Absprung aus der aktuellen Krise gelingt. Darum helfen wir bei Bechtle Firmen beim effizienten Aufbau und Betrieb einer solchen Infrastruktur – auch über den Absprung aus der Krise hinaus.

3. Die Hardware unterschätzen.

In den ersten Video-Meetings gab es nur ein Thema: Zoom, Microsoft oder doch lieber Webex? Dabei sollten wir jetzt einen Schritt zurückgehen und uns zunächst auf die Hardware konzentrieren. Denn erst wenn jetzt ein solides Fundament gelegt wird, kann eine produktive, datensichere Software darauf aufbauen und einen langfristigen, effektiven und zukunftssicheren Arbeitsalltag gewährleisten.

Lesetipp: Hier gibt es mehr Tipps für ein effektives Arbeiten im Homeoffice.

Eine IT-Strategie entwickeln – der Blick von außen hilft.

Meiner Meinung nach ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um die aktuelle Ausnahmesituation in den Griff zu bekommen und in das „neue Normale“ zu überführen und zugleich die mittel- und langfristige IT-Strategie weiterzuentwickeln bzw. neu auszurichten.

Diese zukunftsrobuste IT-Strategie muss auch richtig umgesetzt werden – mit einer Herangehensweise, die Unsicherheiten reduziert, neue Perspektiven aufzeigt und auf den Potenzialen des Unternehmens aufbaut.

Hierbei möchten wir Sie als IT-Partner begleiten, denn wir bei Bechtle verstehen, was diese Krise für Ihr Unternehmen mit sich bringt und welche Bedeutung eine zukunftsrobuste IT-Strategie für Ihr Unternehmen einnimmt.

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Diesen Beitrag haben wir veröffentlicht am 28.07.2020.