Clouds - 22.10.2021

Zukunftssicheres Enterprise Resource Planning mit SAP S/4 HANA.

Wenn es um die Modernisierung von IT-Infrastrukturen geht, betrifft dies letztlich auch das Herzstück des Unternehmens: das ERP-System. Herkömmliche ERP-Systeme sind jedoch nicht flexibel genug, um sich schnell an Veränderungen anzupassen. Deshalb sehen sich immer mehr Unternehmen mit der Herausforderung konfrontiert, eine Umstellung auf moderne intelligente ERP-Systeme zu forcieren. Für Unternehmen, die auf SAP setzen, heißt das: Steigen Sie jetzt auf S/4 HANA um!

Verfasst von

Leiter Competence Center SAP

E-Mail: s.schaefer@bechtle.com

Um den stetig wachsenden Anforderungen am Markt gerecht zu werden, auf neue Wettbewerber zu reagieren und um innovative Geschäftsmodelle, die durch neue Technologien ermöglicht werden, zu realisieren, brauchen Unternehmen moderne IT-Systeme. Das bedeutet aber auch, dass der Betrieb und die Anforderungen an ERP-Systeme immer komplexer und umfangreicher ausfallen. Dies betrifft regelmäßig die Anforderungen an Hardware. Dies betrifft aber auch die Bedürfnisse an Analysen und Prozessen – und es betrifft die Integration von immer mehr Daten(quellen) und Anwendungen.

Hinzu kommt, dass nahezu alle Softwarehersteller, so auch SAP, mit einer „geplanten“ Obsoleszenz agieren, einer konzeptionell vorgesehenen künstlichen Verkürzung der Produktlebensdauer. Bei Softwareprodukten lässt sich diese „Produktvergreisung“ durch den Wartungszeitraum ziemlich genau festlegen. Im Falle von SAP sind es für R/3 (SAP ECC, Business Suite 7) gerade noch sechs Jahre, denn Ende 2027 stellt SAP den Support für R/3 ein.

Frühzeitig das nächste Level anvisieren.

Viele SAP Kunden haben nach wie vor R/3 im Einsatz. Um aber auch in Zukunft flexibel und auf hohem Sicherheitsniveau arbeiten zu können, sollte man nicht in absehbar „veraltete“ Systeme investieren. Das nächste Level in der SAP Welt heißt S/4 HANA. Bereits seit 2015 auf dem Markt wurde SAP S/4 HANA als Plattform für die digitale Transformation konzipiert und laufend optimiert. SAP S/4 HANA ist der Nachfolger von SAP R/3 und basiert auf der In-Memory-Datenbank HANA, die eine höhere Performance bietet, vor allem bei dynamischen Auswertungen in Echtzeit. Mit SAP S/4 HANA können Anwender:innen ihre IT-Landschaft nachhaltig vereinfachen, ihre Prozesse in Echtzeit abwickeln und ihr Geschäftsmodell in einer Cloud- und On-Premises-Umgebung betreiben.

Der Umstieg auf ein neues ERP-System vollzieht sich jedoch nicht von heute auf morgen. Planung und Konzeption nehmen viel Zeit in Anspruch und müssen deshalb frühzeitig angegangen werden. Insbesondere vier aktuelle Entwicklungen sprechen dafür, jetzt die Initiative zu ergreifen:

  • Führte die Corona-Krise zunächst dazu, dass Projekte und Investitionen zurückgefahren wurden, so erfordert die neue Ist-Situation, dass Innovationsprojekte jetzt priorisiert umgesetzt werden.
  • SAP und SAP Partner bieten den Kunden mittlerweile deutlich mehr Unterstützung an. Neben verbesserter Kommunikation handelt es sich insbesondere um bessere Frameworks.
  • SAP hat in den vergangenen Jahren massiv an einer nahtlosen Integration der Produkte gearbeitet und Datenmodelle sowie Benutzeroberflächen harmonisiert.
  • Durch strategische Partnerschaften mit den führenden Hyperscalern AWS (Amazon Web Services), Microsoft (Azure) und Google (GCP) rückt SAP das Thema Cloud noch stärker in den Mittelpunkt – und wird damit den Anforderungen der Anwenderunternehmen gerecht.

Moderne ERP-Systeme wachsen in der Cloud.

Insbesondere die Kooperationen forcieren zurzeit die Nachfrage nach S/4 HANA – denn die SAP Kunden zieht es in die Cloud. Jeder der drei Hyperscaler bietet unterschiedliche (proprietäre) Wege in die Cloud mit SAP an, die die bereits etablierten Bereitstellungsmodelle ergänzen, erweitern und aufwerten. So haben Entscheider:innen, die gerade mit ihren Cloud-Plänen beginnen und festlegen, wo cloudbasierte SAP Workloads strategisch sinnvoll sind, neue Entscheidungsmöglichkeiten gewonnen. SAP Verantwortliche, die bereits auf S/4 HANA setzen, bekommen noch mehr Flexibilität.

Durch die Entscheidung für einen Hyperscaler können Anwender:innen mit den Diensten, die sie bereits bei diesem Anbieter beziehen, Innovationen nutzen und sich Vorteile verschaffen. Ein Beispiel: Durch den Betrieb ihrer SAP Lösungen auf Azure können Kunden SAP Daten und Apps nahtlos mit Microsoft Teams und Office-Apps in Microsoft 365 nutzen, um die Zusammenarbeit zu verbessern und die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen. Ähnliches gilt auch für AWS und Google. Weitere Vorteile lassen sich durch eine Kombination unterschiedlicher Plattformen im Rahmen einer Multi-Cloud-Strategie realisieren.

Einer Studie von SAP Insider aus dem Jahr 2020 zufolge setzen SAP Verantwortliche, wenn sie einen Hyperscaler in ihre Strategie integrieren, zu knapp 50 Prozent auf Azure und jeweils zu ca. +/- 20 Prozent auf AWS und Google. Letztlich sind es Skalierbarkeit, Flexibilität, Verfügbarkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit, die Entscheider:innen bei der Umstellung auf ein intelligentes ERP-System in die Cloud ziehen und dazu bringen, einen bestimmten Hyperscaler auszuwählen. Und das zu Recht – wenn die Vorteile kombiniert werden, können Unternehmen auf die sich schnell entwickelnden Märkte reagieren, sie modellieren und von der Digitalisierung profitieren.

Den richtigen Servicepartner wählen.

Die entscheidenden Gründe für einen Betrieb von SAP S/4 HANA in der Cloud eines Hyperscalers bzw. für die Wahl eines Hyperscalers als zentrales Betriebsmodell sind regelmäßig der Wunsch und das Bedürfnis nach Zukunftssicherheit, gepaart mit höchstem Sicherheitsniveau und Störungsfreiheit im Betrieb. Und all dies als maßgeschneidertes Konzept entlang sich stetig ändernden Anforderungen.

Neben dem jeweils individuell richtigen Mix aus On-Premises- und Cloud-Lösungen, also dem optimierten Verteilen von SAP Workloads und Daten, kommt es bei der Migration auf neue ERP-Systeme wie S/4 HANA auf qualifizierte Dienstleister an, die zuverlässig folgende vier Servicebereiche abdecken:

Bewerten.

  • der Ist-Situation
  • der Branchenentwicklung auf Basis von Branchenexpertise
  • des Marktes und „des schwarzen Schwans“

Beraten.

  • zu den richtigen Werkzeugen (Methoden und Frameworks) für die jeweilige Aufgabe
  • zu Strategie und Roadmap

Begleiten.

  • mit der jeweils richtigen Maßnahme – passend zum Kontext

Betreiben.

  • kompatibel mit bevorzugten Plattformen
  • am jeweils besten Ort in der besten Art und Weise auf Ebene des Workloads und der Daten
  • mit einem jederzeit ausbaufähigen Managed Service

Webinar: Keine Angst vor Veränderung.

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Diesen Beitrag haben wir veröffentlicht am 22.10.2021.