Datacenter - 17.10.2021

Keine Angst vor Bits und Bytes – wie Sie mit dem Nexus Dashboard von Cisco den Durchblick in Ihrem Datacenter behalten.

von Gerald Rabeneck

Die Erwartungen an die IT steigen durch die digitale Transformation kontinuierlich an. Das spiegelt sich vor allem in der Zunahme von Heimarbeitsplätzen, dem anhaltenden Wachstum im E-Commerce und der Verfügbarkeit geschäftskritischer Anwendungen wieder. Warum es so wichtig ist den Betrieb Ihres Datacenters richtig zu managen erfahren Sie im Blogbeitrag.

Verfasst von

Gerald Rabeneck
Teamleiter Fachvertrieb

E-Mail: gerald.rabeneck@bechtle.com

Groß, Größer, Exabyte. Warum Big Data Management wichtiger denn je ist.

Daten, Daten, Daten! Ohne sie geht heute gar nichts mehr. Waren vor ein paar Jahren USB-Sticks mit einer Speicherkapazität von 1 Gigabyte noch ein willkommenes Give-Away, beeindruckt man damit heute niemanden mehr. Die Datenmengen steigen und Größenbeschreibungen wie Petabyte und Exabyte rücken immer mehr in den Vordergrund. Aber, wie viele Daten passen eigentlich in so ein Exabyte? Klingt irgendwie ein bisschen wie die 500.000 Euro Frage bei „Wer wird Millionär“ oder?

Wir rollen das Feld mal von hinten auf: 1 Exabyte entspricht etwa 1018 Byte oder 1 Milliarde Gigabyte. Das wären damals ganz schön viele USB-Sticks gewesen! Besser veranschaulichen kann man die Größenordnung vielleicht mit diesem Beispiel: um ein Exabyte Daten aufzuzeichnen, hätte man eine Video Konferenz bereits vor ca. 237 Tausend Jahren starten müssen.

Dieser kleine Ausflug in die Welt der Speichergrößen ist wichtig um zu verstehen, warum Datacenter und ihr Betrieb heute essentiell für gesteigerte Kundenerlebnisse und Geschäftserfolge sind. In einer weltweit, global verteilten Infrastruktur müssen Daten über das eigene Rechenzentrum, Cloud-Anwendungen und Service-Provider sicher und performant laufen. Für den Netzwerkbetrieb kann aber genau das eine große Belastung darstellen.

Hinzu kommt der enorme Wandel in der Art und Weise, wie wir einkaufen, lernen, Bankgeschäfte tätigen, arbeiten und Vieles mehr. Mit Multi-Cloud Lösungen können Unternehmen entscheiden, wo sie ihre Workloads im Rechenzentrum am Edge oder in der Cloud platzieren. Zudem nutzen viele Unternehmen Hybride Datacenter Umgebungen – Sicherheit, Stabilität und Agilität eines heutigen Rechenzentrums müssen für die Betreiber an erster Stelle stehen.

Warum kompliziert wenn es auch einfach geht?

Laut einer Erhebung durch Cisco Systems sind im Jahr 2021 weltweit rund 403 Exabyte an Big-Data-Daten in Rechenzentren gespeichert. Mit USB-Sticks der Größe 1 Gigabyte wohl kaum noch zu bewältigen. Gute Lösungen im Soft- und Hardware-Bereich sind jetzt gefragt.
DAY-2-OPERATIONS von Cisco sind Analyse-Tools für Unternehmenshard- und software, die in Datacentern und Cloud-Netzwerken benötigt werden, um ein tieferes Verständnis der Bestandteile eines Netzwerks und seiner Eigenschaften zu erhalten. Durch die Automatisierung und Telemetrie-Nutzung der Lösung, kann sich die IT-Organisation besser auf strategische Unternehmensziele fokussieren und Vorteile, wie ein verbessertes Kundenerlebnis, niedrigere Kosten sowie gesicherte Geschäftskontinuität und Compliance erzielen.

Warum „Day-2“? Eine kurze Erklärung: Day 0 beschreibt das Design und die Beschaffung; Day 1 ist die Installation, Bereitstellung, Segmentierung und Inbetriebnahme. Day 2 umfasst Überwachung, Wartung und Fehlerbehebung, die Apps, Dienste und Hosts am Laufen halten.

Bild: Nexus Dashboard von Cisco sorgt für eine bessere Zusammenarbeit von IT-Teams.

 

In Kombination mit dem Nexus-Dashboard entsteht so ein einheitlicher und proaktiver Betrieb für Rechenzentren. Mit der agilen Automatisierungsplattform bekommen Nutzer:innen einfach und unkompliziert Zugriff auf operative Dienste und Tools ihres Rechenzentrumsnetzwerks. Diese „zentrale Managementkonsole“ ermöglicht es Netzwerkbetreibern problemlos auf Anwendungen zuzugreifen – von der Bereitstellung über die Fehlerbehebung bis hin zu tieferen Einblicken in das eigene Netzwerk. Und all das mit einer beispiellosen Einfachheit – so können auch mehrere Tools für den Rechenzentrumbetrieb integriert werden. Einblicke in Verwaltung, Überwachung und Fehlerbehebung im Netzwerk werden auf einer zentralen Oberfläche dargestellt.

Nutzer:innen können diese Services über mehrere Standorte hinweg ausführen und Probleme schnell beheben. Ein kurzer Blick informiert Anwender:innen über den Zustand der verschiedenen Standorte und der Infrastrukturservices. Benutzerfreundliche Panels und Dashboards ermöglichen zudem spezifische Ansichten – geht es noch einfacher?

Anomalien waren gestern – heute läuft die Fehlerbehebung ganz nebenbei.

Probleme erkennen bevor sie entstehen – wohl ein Traumszenario vieler Unternehmen. Ausfälle, Produktionsstopps oder Lieferschwierigkeiten durch technische Probleme können Unternehmen vor große Herausforderungen stellen. Kunden haben heutzutage einen hohen Anspruch an reibungslose Bestellvorgänge und schnelle Lieferzeiten. Vertrauensverluste gegenüber Unternehmen und Dienstleistungen können innerhalb von Sekunden entstehen. Ein angekratztes Image widerherzustellen erfordert viel Zeit, Geduld und Geld. Um Imageschäden gar nicht erst entstehen zu lassen, lohnt es sich in Analyse- und Überwachungstools zu investieren.

Eine vollständige Transparenz über das Datacenter-Netzwerk hilft, „schwarze Löcher“ und blinde Flecken im Netzwerk zu erkennen, die beispielsweise durch Fehlkonfigurationen entstanden sind. Mit Hilfe forensischer Herangehensweisen können Netzbetreiber mit den Lösungen quasi in der Zeit zurückreisen, um Ursachenanalyse zu betreiben und Korrekturmaßnahmen zu ergreifen.

Das Cisco Nexus-Dashboard kann verteilte Rechenzentren umfassen, um mehrere Standorte gleichzeitig zu überwachen und den Gesamtsystemzustand anzuzeigen. Administrator:innen haben zudem die Möglichkeit, alle Ressourcen zu konfigurieren und zu überwachen, Benutzerrollen zuzuweisen, Personas zu erstellen und vollständige Details zur Ressourcennutzung für die verschiedenen Dienste abzurufen. Zwei verfügbare Dienste, der Cisco Multi-Site Orchestrator und die Network Assurance Engine, sind bereits integriert. Weitere Dienste können aus dem Cisco DC App Center, einem Cloud-basierten App-Store, problemlos hinzugefügt werden.

Ein weiterer großer Vorteil, den das Dashboard bietet, ist, dass alle Anomalien nach Typ kategorisiert werden. Dabei behält das System den historischen Kontext bei. Auch alle Abweichungen von diesem historischen Kontext werden als Anomalien gekennzeichnet. So können Netzwerkbetreiber Abweichungen einfach zurückverfolgen, die Konfiguration ändern und das Problem beheben. Als zentraler Ort, um alle Arten von Anomalien auf App- und Netzwerkebene und zu identifizieren, bietet das Nexus Dashboard den perfekten Überblick, um geschäftskritische Anwendungen gar nicht erst entstehen zu lassen. Frei nach dem Motto: Die beste Fehlerbehebung ist die, die ganz nebenbei abläuft.

Das Multi-Cloud Zeitalter braucht Vereinfachungen.

Ob hybrid, virtuell oder ausschließlich in der Cloud: Netzwerkbetreiber benötigen ein skalierbares und aufschlussreiches Toolset, um Netzwerkprobleme schnell zu erkennen. Auch wenn das Netzwerk eine große Menge an Betriebsleistungsdaten bereitstellt, bringen diese wenig, wenn die vorhandenen Werkzeuge kein Verständnis für den Zustand der Netzwerksteuerung haben. Protokolle und Informationen können schwer zu verstehen sein, wenn sie nicht logisch organisiert, analysiert und angezeigt werden.

Genau hier setzen die Lösungen von Cisco an: vereinfachen Sie Ihren Rechenzentrumsbetrieb mit intuitiven und zentralisierten Tools, wie dem Nexus Dashboard. So können Sie von den vielfältigen Vorteilen der Multi-Cloud profitieren und eine zukunftsfähige Lösung gestalten.

Sie möchten mehr zum Thema Datacenter, DAY-2-OPERATONS und Nexus Dashboard erfahren?

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Diesen Beitrag haben wir veröffentlicht am 17.10.2021.