Modern Workplace - 28.10.2021

macOS im Microsoft Ökosystem – so gelingt die Integration.

Projekterfahrungen aus den letzten Monaten zeigen, dass der Mac mehr denn je in der Unternehmens-IT angekommen ist – altbekannten Vorurteilen und Mythen zum Trotz. Das Argument, dass es für eine unter Windows bekannte Software kein Pendant zu macOS gibt, ist längst passé. Applikationen stehen meist für beide Plattformen zur Verfügung oder sind OS-unabhängig entweder webbasiert oder als Cloud-Plattform verfügbar.

Verfasst von

Teamleitung System Engineers

E-Mail: matthias.beck@bechtle.com

Gerade letztere, und hier allen voran die Microsoft Cloud, hat in den letzten Monaten einen enormen Zuwachs erfahren. Neben der Migration des Unternehmensverzeichnisses ins Azure Active Directory, der Bereitstellung von Microsoft Teams als moderne Collaboration-Lösung oder dem Management mobiler Plattformen wie iOS via Endpoint Manager/Intune befinden sich viele Unternehmen aktuell in einer Übergangs- und Migrationsphase von klassischen On-Premises-Infrastrukturen zu Cloud-Plattformen.

Microsoft stellt die notwendigen Apps wie Teams, OneDrive und die Office Suite auch für macOS-Systeme zur Verfügung. Die Mitarbeitenden müssen somit nicht auf bekannte Anwendungen verzichten, sondern können im Falle eines Plattform-Umstiegs wie gewohnt arbeiten.

Wie passt macOS in diese Entwicklung?

Eigentlich ziemlich gut. Durch die oben aufgeführten infrastrukturellen Änderungen sowie der - nicht nur pandemiebedingten - Art und Weise, wie und vor allem wo wir arbeiten, kann macOS im Unternehmen durchaus einen charmanten Mehrwert darstellen.

Durch das Programm zur automatischen Geräteregistrierung (ADE, ehemals DEP) kann der Mac „Out of the box“ auch von zuhause aus an die Managementlösung des Unternehmens angebunden werden. Anschließend werden den Anwender:innen die jeweils notwendigen Applikationen und Konfigurationen bereitgestellt. Die Inbetriebnahme zusammen mit einem Supporttechniker ist meist nicht mehr notwendig.

Und welche Rolle spielt Microsoft dabei?

Spannenderweise eine sehr wichtige Rolle für viele Unternehmen. Der Microsoft Endpoint Manager biete als UEM-Lösung (Unified Endpoint Management) nicht nur die Möglichkeit, Windows-basierte Systeme zu verwalten, sondern neben Apple iOS und Android auch die Möglichkeit, macOS-Systeme zu integrieren.

Neben dem Management via Konfigurationsprofilen und dem Verteilen von Mac App Store Apps können selbst paketierte Anwendungen bereitgestellt werden. So ist es beispielsweise möglich, die Festplattenverschlüsselung via File Vault zentral zu aktivieren. Auch tiefgreifende Anpassungen und Konfigurationen via Scripts sind möglich und komplettieren den Leistungsumfang.

Darüber hinaus profitieren Unternehmen nicht nur von der einfachen Verwaltung, sondern auch von der erhöhten Sicherheit. Der Zugriff auf Unternehmensdaten kann durch vorab konfigurierte Conditional-Access-Regeln dahingehend beschränkt werden, dass nur als konform eingestufte macOS-Systeme Zugriff auf diese Daten erhalten.

Spannend in der Theorie, aber wie sieht das in der Praxis aus?

Im folgenden Webinar zeigen wir Ihnen, wie einfach der Rollout eines macOS-Systems gelingt, wie Sie Anwendungen einfach und gezielt installieren und das System ganzheitlich verwalten können. Ebenso geben wir Ihnen einen kleinen Einblick, warum der Apple Business Manager so entscheidend ist, wie Sie eigene Software verteilen können und welche Tools das Management komplettieren und vereinfachen.

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Diesen Beitrag haben wir veröffentlicht am 28.10.2021.