Modern Workplace - 09.11.2021

Nachhaltigkeit fängt beim Design an: Wie HP ressourcenschonende Produkte entwickelt.

„Im Einkauf liegt der Gewinn“ – diese alte Kaufmannsweisheit greift heute zu kurz. Denn Umfragen zeigen, dass niedrige Preise allein immer weniger Unternehmen und Verbraucher:innen zum Kauf bewegen können. Vielmehr gewinnt das Thema Nachhaltigkeit an Bedeutung. Fragen, die sich in diesem Zusammenhang stellen, sind unter anderem: Wie werden Produkte hergestellt? Wie transparent ist die Lieferkette? Wie sind die Arbeitsbedingungen in der Produktion? Wie CO2-neutral ist die Herstellung des Produkts? Moderne Unternehmen denken hier voraus, haben das große Ganze im Blick und stellen sich ihrer Verantwortung in puncto Nachhaltigkeit.

Verfasst von

Product Manager HP Inc.

E-Mail: felix.palm@bechtle.com

Wir leben über unsere Verhältnisse. Es ist Zeit zu handeln!

Doch warum ist das Thema Nachhaltigkeit so wichtig? Um es an einer Zahl zu verdeutlichen: 1,7 Erden. Diese Zahl bedeutet, dass wir Menschen im Moment beinahe doppelt so viele Ressourcen im Jahr verbrauchen, wie unser Planet liefern kann. Wir leben also weit über unsere Verhältnisse und es wird dringend Zeit, hier aktiv zu werden und durch unser Handeln gemeinsam etwas zu verändern. Gerade auch im wirtschaftlichen Bereich. Darüber hinaus werden Firmen, die Nachhaltigkeitsziele verfolgen, für Kunden, Mitarbeitende und Investoren immer attraktiver.

Viele Unternehmen haben darum Nachhaltigkeitsziele auf ihre Agenda gesetzt – wie auch Bechtle und HP. Damit leisten wir nicht nur unseren gesellschaftlichen und ökologischen Beitrag, sondern stärken auch das Vertrauen unserer Partner und Kunden – denn alle können unsere Ziele und Erfolge im Bereich Nachhaltigkeit transparent nachvollziehen. Die starke Partnerschaft zwischen Bechtle und HP wird durch vergleichbare Nachhaltigkeitsziele weiter gestützt.

Nachhaltigkeit: Die strategischen Handlungsfelder von Bechtle und HP.

Das Thema Nachhaltigkeit ist komplex und hat mehrere Dimensionen. Für Unternehmen ist es darum wichtig, diese in konkrete Handlungsfelder aufzuschlüsseln. Dafür hat Bechtle in der Nachhaltigkeitsstrategie 2030 vier Felder festgelegt:

  • Ethisches Wirtschaften: die Übernahme von Verantwortung in der Wertschöpfungskette und die Einhaltung von Menschenrechten
  • Ein nachhaltiger Umgang mit der Umwelt zugunsten einer klima- und ressourcenschonenden Zukunft. Bechtle hat sich unter anderem das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 in den beeinflussbaren Geschäftsbereichen CO2-neutral zu werden.
  • Menschen: Fairness und Wertschätzung im Umgang mit Geschäftspartner:innen und Mitarbeitenden
  • Digitalisierung: die verantwortungsvolle Gestaltung einer digitalen Zukunft. Hierzu gehört der Aufbau eines nachhaltigen Produktportfolios aus Hardware, Software und Services.

HP konzentriert sich in seiner Nachhaltigkeitsstrategie auf ähnliche Themen und betrachtet dabei Umwelt, Mensch und Gesellschaft als Ganzes. Dabei fokussiert sich HP darauf, eine regenerative Kreislaufwirtschaft ohne CO2-Ausstoß voranzutreiben und branchenweit das nachhaltigste Portfolio an Technologien, Services und Lösungen zu schaffen. Die Menschen dahinter stehen ebenso im Fokus: Zum einen lebt HP eine Kultur der Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion, achtet aber darüber hinaus auch darauf, dass das Leben der Menschen in der gesamten Wertschöpfungskette verbessert wird.

Technologie als Chance für die Gesellschaft.

Nachhaltigkeit kann nur gemeinsam gelingen. Darum hat HP „Gemeinschaft“ in seine Ziele mit aufgenommen – zusammen mit Partnern wie Bechtle können positive Veränderungen herbeigeführt werden. Das Verständnis geht aber noch weiter: HP hat sich zum Ziel gesetzt, die Gesellschaft durch die Kraft der Technologie zu stärken und dazu beizutragen, die digitale Kluft zu überwinden.

Dass sowohl HP als auch Bechtle diese Ziele wirklich leben, zeigen konkrete Projekte und Erfolge: Beide Unternehmen haben den gesamten Produktlebenszyklus im Blick und unterstützen die lange Lebensdauer von Produkten und eine nachhaltige Beschaffung. So sorgt beispielsweise die Bechtle Remarketing GmbH dafür, dass Unternehmen ihren CO2-Fußabdruck reduzieren, indem gebrauchte IT-Komponenten oder funktionsfähige Teile professionell wiederaufbereitet werden. Diese kommen dann in anderen Unternehmen oder Organisationen wieder zum Einsatz. Mit der „Bechtle Box“ bietet die Bechtle Logistik und Service GmbH ihren Kunden zudem die Möglichkeit, beim Transport der Geräte nicht nur Verpackungsmaterialien einzusparen. Auch bei den Logistikkosten können Unternehmen durch die Zusammenfassung von Bestellungen sparen. Weil weniger Platz für das Verpackungsmaterial benötigt wird, tragen so auch Sie dazu bei, dass weniger LKW auf den Straßen unterwegs sind.

Den CO2-Fußabdruck verkleinern.

Betrachtet man den Lebenszyklus eines Produkts, so verschlingt die Herstellung die meisten Ressourcen – hier ist aber auch der größte Hebel, um den CO2-Verbrauch durch gezielte Maßnahmen zu reduzieren. HP setzt ein besonderes Augenmerk auf die Wiederverwendung von Materialien, einen sparsamen Umgang mit Ressourcen und die Nutzung erneuerbarer Energien in der Produktion – und reduziert dadurch den CO2-Fußabdruck. Der Hersteller denkt dabei von Anfang an den gesamten Lebenszyklus des Produkts mit und sorgt dafür, dass Materialien wie Kunststoff am Lebensende eines Produkts in die Herstellung neuer Waren fließen.

Nachhaltigkeit muss schon beim Design mitgedacht werden.

Eine nachhaltige Betrachtungsweise fängt bereits vor der Produktion an: beim Design der Produkte. Sie werden so gestaltet, dass Reparaturen später möglich sind, Einzelkomponenten problemlos ausgetauscht werden können und somit der Produktlebenszyklus verlängert werden kann. Zudem spielt das Design beim Recycling am Ende des Lebenszyklus eine wichtige Rolle. Hierbei ist es wichtig, dass die wertvollen Rohstoffe so verbaut sind, dass sie problemlos aus den Altgeräten zurückgewonnen werden können. Nachhaltig produzierte Verpackungen, die Verarbeitung von recyceltem Kunststoff, beispielsweise aus den Weltmeeren, und eine CO2-Reduzierung in der gesamten Wertschöpfungskette – all diese Punkte werden in HP Produkten erfüllt.

Eine Auswahl an nachhaltigen HP Produkten, die auf der Intel® Evo™-Plattform basieren:

Exkurs: Was ist die Intel® Evo™-Plattform?

Intel kooperiert mit einigen der führenden Laptop-Hersteller, um Premium-Laptops zu entwickeln, die jederzeit außergewöhnliche Funktionalität bieten. Auf der Intel® Evo™-Plattform basierende Laptops sind dafür ausgelegt, mit dem heutigen temporeichen Lebensstil Schritt zu halten.

Digitale Nachhaltigkeit durch höhere IT-Security.

Nachhaltigkeit hat aber noch eine andere Dimension: die unternehmerische Digitalverantwortung (Corporate Digital Responsibility). Digitale Nachhaltigkeit, also der korrekte Umgang mit Daten und geistigem Eigentum, das Befolgen gesetzlicher Vorschriften und auch ethische Fragen beschäftigen heute Unternehmen. Wie können die Daten bestmöglich vor Angriffen geschützt werden? Wie kann geistiges Eigentum sicher im Unternehmen bewahrt werden?

Die Sicherheitslücken und -vorfälle steigen rasant: Seit März 2020 gab es rund 300 % mehr Cybercrime-Ereignisse. Dabei entstehen 59 % der Probleme aufgrund eines Fehlverhaltens von Mitarbeitenden. Bei 60 % der Cyberangriffe werden Organisationen innerhalb von vier Minuten infiziert – das zu erkennen, dauert allerdings im Schnitt mehr als 200 Tage. Viel Zeit, die Cyberkriminelle geschickt für sich nutzen.

Wie können Sie dieser Problematik begegnen und die Daten in Ihrem Unternehmen bestmöglich schützen? HP hat dafür eine umfassende Lösung entwickelt: HP Wolf Security. Angriffslücken können somit einfach geschlossen werden – ohne Mehraufwand auf Ihrer Seite.

Download: HP Wolf Security – die wichtigsten Punkte auf einen Blick.

Vertrauen Sie auf nachhaltige und sichere Produkte – HP und Bechtle stehen Ihnen mit einer auf Sie abgestimmten Lösung gerne zur Seite. Denn das Thema Nachhaltigkeit kann nur gemeinsam gelingen.

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Diesen Beitrag haben wir veröffentlicht am 09.11.2021.