Karriere - 17.12.2021

5 Fragen an Dr. Niharika Singh, Expertin für Green Logistics.

Ein Job mit Zukunft – Dr. Niharika Singh analysiert Logistik- und Supply-Chain-Prozesse nach ökologischen Effizienzkriterien. Basis ihrer Arbeit: Die Bechtle Nachhaltigkeitsstrategie 2030. Immer im Fokus: Impact schaffen …

Verfasst von

Unternehmenskommunikation

E-Mail: lukas.gebuehr@bechtle.com

1. Niharika, kannst du uns ein wenig zu deinem bisherigen Werdegang erzählen?

Dr. Niharika Singh: Ich komme ursprünglich aus Indien und habe dort meine Doktorarbeit im Bereich Human Resource Management geschrieben. Danach wurde mir schnell klar: Fast alles, was ich in dieser Zeit gelernt habe, ist eher theoretischer Natur – ich wollte aber unbedingt unmittelbare Resultate meiner Arbeit sehen.

Auf Empfehlung meines Professors hat mich dann mein Weg 2019 nach München geführt, wo ich ein zweites Masterstudium in International Management absolviert habe, was mir einerseits sehr geholfen hat, mehr über Unternehmertum in der Praxis zu erfahren und andererseits zu erkennen, dass Nachhaltigkeit ein idealer Themenkomplex ist, in dem ich den Impact meiner Arbeit nachvollziehen kann. Nach dem Abschluss meines Studiums habe ich dann auch konsequenterweise in einem Start-up im Nachhaltigkeitsumfeld gearbeitet.

2. Das klingt spannend. Wie hast du dann den Weg zu Bechtle gefunden?

Über einen Freund von mir, der ebenfalls bei Bechtle arbeitet, kam ich in Kontakt mit Klaus Kratz, Mitglied der Geschäftsleitung Logistik bei Bechtle. Es gab damals keine spezifische Stellenausschreibung, auf die ich mich hätte bewerben können. Trotzdem bekam ich die Möglichkeit, Klaus Kratz und Dr. Nicole Diehlmann, Nachhaltigkeitskommunikation bei Bechtle, meine Ideen für Nachhaltigkeit in der Logistik vorzustellen, wofür ich natürlich sehr dankbar bin. Und nun bin ich hier … 😊

3. Das Thema Nachhaltigkeit ist aktueller denn je – was genau steckt hinter deiner Tätigkeit im Bereich Green Logistics?

In meinem Job muss ich mir jeden Tag die Frage stellen, wie wir als Unternehmen noch „grüner“ werden können: Wie können wir den Einsatz von Verpackungsmaterialien reduzieren? Wie können wir unsere Logistikprozesse verschlanken und Energie einsparen? Wie gehen wir verantwortungsvoll mit in alter IT-Hardware verbauten Komponenten um – Stichwort Kreislaufmanagement. Kurzum: Meine Tätigkeit basiert unmittelbar auf der Nachhaltigkeitsstrategie 2030, die wir kürzlich veröffentlicht haben.

4. Inwiefern werden sich die Themen in diesem Bereich weiterentwickeln?

Momentan geht es in meiner Arbeit häufig um Bestandsaufnahmen: Wie hoch ist unser Energieverbrauch, wieviel Müll produzieren wir in verschiedenen Bereichen? Wo liegen die Pain Points? In den nächsten Jahren werden wir uns dann stärker mit konkreten Maßnahmen beschäftigen, die wir zur Erreichung unserer Nachhaltigkeitsziele einsetzen.

Meine Vision besteht darin, dass sich alle Bechtle Länder gegenseitig austauschen und voneinander profitieren, um gemeinsam nachhaltiger zu werden – ganz im Sinne von One Bechtle! Zudem werden sich die gesetzlichen Vorschriften in den nächsten Jahren vermutlich verschärfen – langweilig wird uns also bestimmt nicht. 😉

5. Eine kleine Aufgabe zum Schluss: Bitte beschreibe Bechtle in drei Worten.

Joyful, Friendly und Family! 😊

Vielen Dank für das Interview, Niharika!

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Diesen Beitrag haben wir veröffentlicht am 17.12.2021.