Es steckt viel Potenzial im Koalitionsvertrag „Mehr Fortschritt wagen".

Es stimmt uns sehr zuversichtlich, dass die Digitalisierung im Koalitionsvertrag als wichtiges Zukunftsfeld gesehen und mit entsprechenden Investitionen unterlegt wird.

Digitalisierung, Modernisierung und Entbürokratisierung.

Unsere Erwartungen in den angekündigten digitalen Aufbruch sind hoch. Nun geht es darum, die wichtigen Vorhaben schnell und unbürokratisch umzusetzen. Allen voran die Digitalisierung von Schulen über den Digitalpakt 2.0 sowie die Modernisierung und Entbürokratisierung der Verwaltung. Natürlich versprechen wir uns viel von dem Vorhaben, bereits kurzfristig die Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen. In unserem Tagesgeschäft sehen wir, wie viel Zeit hier bei wichtigen Projekten auf der Strecke bleibt. Wir sehen es darüber hinaus als große Chance für den Standort Deutschland, dass die Digitalstrategie von Grund auf überarbeitet und digitale Schlüsseltechnologien gefördert werden sollen. Da ist nur folgerichtig, dass innovative Start-ups einen vereinfachten Zugang zu öffentlichen Aufträgen erhalten sollen. Darin steckt eine Menge Potenzial, schneller in wichtigen Zukunftstechnologien voranzukommen, um das Ziel eines modernen Staats umzusetzen.

Nachhaltigkeit als Zukunftsfeld der IT.

Aus unserer Sicht ist ein wesentlicher Kernsatz des Vertrags: „Wir wollen die Potentiale der Digitalisierung für mehr Nachhaltigkeit nutzen.“ Dass die beiden wichtigsten Themen der Zukunft – Digitalisierung und Nachhaltigkeit – in den bis 2027 klimaneutralen Rechenzentren zusammenkommen, ist eine Chance, vorbildliche Standards zu setzen. Interessant und zugegebenermaßen auch etwas überraschend ist, dass dabei ausdrücklich auch die Förderung digitaler Zwillinge (z. B. die Arbeit an einem virtuellen Modell eines analogen Produktes) erwähnt wird. Das Ziel, auch darüber den Verbrauch an Ressourcen zu reduzieren, möchten wir bekräftigen. Auch wir bei Bechtle sehen darin ein enormes Zukunftsfeld der IT, das wir heute schon mit unseren Herstellerpartnern aktiv vermarkten. Daneben messen wir auch dem ebenfalls im Koalitionsvertrag explizit erwähnten Bereich der Künstlichen Intelligenz große Bedeutung bei.

Multi-Cloud, Smart City und Künstliche Intelligenz.

Wir sehen uns insgesamt exzellent aufgestellt, die Vorhaben der digitalen Souveränität samt der Stärkung von Open-Source-Software zu unterstützen. Auch für die Pläne einer Verwaltungscloud sind wir bei Bechtle durch unsere etablierte Multi-Cloud-Strategie und unser federführendes Mitwirken bei Projekten wie Possible, Gaia-X und Phoenix bestens aufgestellt. Wir verfügen darüber hinaus über Expert:innen aus den Bereichen Smart City und KI, die ihre Erfahrung gewinnbringend zur Verfügung stellen können. Dass dem breiten, gesellschaftlich wichtigen und richtigen Thema Nachhaltigkeit offenkundig große Aufmerksamkeit geschenkt wird, freut uns sehr und deckt sich mit unseren eigenen Bestrebungen einer bilanziellen Klimaneutralität bis 2030.

Das Tempo anziehen.

Als seit zwei Jahrzehnten etablierter IT-Partner öffentlicher Auftraggeber sind wir mit unserer Public Sector Division und den 54 Standorten in Deutschland für die Digitalisierung von Verwaltung und Schulen bestens im Markt positioniert. Wir sind hier auch nah genug dran, um beurteilen zu können, dass ein schnelleres, pragmatisches Vorgehen unbedingt notwendig ist. Wir sind bereit, das Tempo anzuziehen. Und als Bürger:innen vereint uns gewiss, dass wir alle ganz unmittelbar von sicheren, digitalen Bürger-Services profitieren werden. Hier als IT-Partner mitwirken zu können, ist eine spannende Aufgabe, der wir mit vereinten Kräften nachkommen werden.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Steven Handgrätinger,
Bereichsvorstand Public Sector, Bechtle AG

Ansprechpartner.

Steven Handgrätinger
Bereichsvorstand Public Sector
steven.handgraetinger@bechtle.com
 

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Diesen Beitrag haben wir veröffentlicht am 03.12.2021.