Drei Lehren, die Schule machen: So digitalisieren Schulträger erfolgreich.

Richtig vorbereitet auf den Digitalisierungsschub durch Corona war man an der Albert-Schweitzer-Schule in Gifhorn nicht. „Vor Corona hatten wir noch nicht mal WLAN“, erinnert sich die Rektorin der Grundschule, Franziska Mende. Heute freuen sich Lernende und Lehrende, dass Internet, Tablets und digitale Tafeln den täglichen Unterricht bereichern. Das sind die drei Lehren aus der Erfolgsgeschichte der Gifhorner Schuldigitalisierung.

Erstens.

Man muss anfangen, Digitalisierung mitzudenken. So lapidar es klingt, es fängt in den Köpfen der Verantwortlichen an.

Die Stadt Gifhorn als Träger von zehn Schulen hat zwar schon vor drei Jahren ein entsprechendes Betriebskonzept unter rein technischen Gesichtspunkten verfasst, doch das entsprechende Mindset, die Modernisierung der Schulen ganzheitlich und konsequent anzugehen, war schon viel früher gegeben.

Bereits seit 2010 hat man bei Renovierungsarbeiten in Schulgebäuden daran gedacht, zum Beispiel Netzwerkverkabelungen und zusätzliche Steckdosen zu installieren. Solche Maßnahmen beschleunigen den Ausbau der für die Digitalisierung notwendigen Infrastruktur.

Zweitens.

Keiner schafft Digitalisierung alleine. Selbst Gifhorn, an vielen Stellen gut auf die Digitalisierung vorbereitet, kommt irgendwann an seine Grenzen und braucht einen verlässlichen IT-Dienstleister.

Konkret ging es darum, 182 Räume, 11 Standorte und zehn Schulen mit interaktiven Tafeln auszustatten. Und das in unterschiedlichen Konfigurationen: Fest installiert oder mobil. Ohne Whiteboardflügel, mit Whiteboardflügeln links, mit Whiteboardflügeln rechts oder mit Whiteboardflügeln beidseitig – kariert, liniert oder gar mit Musiklineatur.

„Das war ein Aufwand, den hätten wir ohne Bechtle nicht hinbekommen“, sagt Felix Meyer, verantwortlich für die Schul-IT von Gifhorn.

Drittens.

Passt das Mindset und hat man den richtigen Partner, darf man nicht vergessen, dass man es mit Menschen zu tun hat.

„Unsere Bedenken wurden uns ganz schnell genommen“, erzählt Franziska Mende von den ersten Schulungen an den neuen Boards. Nach und nach haben die Lehrerinnen und Lehrer einander mit ihrer Begeisterung mitgerissen. Und die Schülerinnen und Schüler? „Die lieben die Tafeln“, sagt Mende.

Der digitale Blitzstart der Grundschule zeigt, wie wichtig die passenden Voraussetzungen sind, damit Digitalisierungsprojekte schnell und erfolgreich sind. Die wichtigsten sind dabei die drei Lehren, die überall Schule machen sollten. Dann können auch Schulträger, die vielleicht noch nicht in allen Bereichen so weit sind wie Gifhorn, sicher sein, die passende Unterstützung für die erfolgreiche Umsetzung ihrer Pläne und Projekte zu finden.

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Diesen Beitrag haben wir veröffentlicht am 05.05.2022.