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PRESSEMELDUNGEN.
deutsch|DE

Pressemeldung vom 13.11.2012

  • Umsatz steigt von Januar bis September auf 1,5 Mrd. €
  • Stabile Inlandsnachfrage trägt Wachstum
  • EBIT bei rund 52 Mio. €
  • Ausblick für Gesamtjahr konkretisiert

Bechtle mit Umsatzplus.

Neckarsulm, 13. November 2012 – In den ersten drei Quartalen 2012 erzielte die Bechtle AG einen Umsatz von 1.484,6 Mio. €, ein Plus von 5,3%. Die Bruttomarge verbesserte sich von 14,7% auf 15,1%. Das Betriebsergebnis (EBIT) für den Neunmonatezeitraum beträgt 51,5 Mio. €. Es ist maßgeblich beeinflusst vom starken Personalaufbau. Der Konzern beschäftigte zum 30. September 5.978 Mitarbeiter, 499 Beschäftigte mehr als zum Jahresende 2011.

 

„Nach zwei überragenden Geschäftsjahren 2010 und 2011 sind wir mit der bisherigen Umsatzentwicklung 2012 zufrieden. Vor allem im Inland konnten wir unsere Wettbewerbsposition mit einem überdurchschnittlichen Wachstum von 10% erneut stärken“, erklärt Dr. Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender der Bechtle AG.

 

Deutsche Systemhäuser sind Wachstumsmotor.

Der Umsatz im Segment IT-Systemhaus & Managed Services lag im Zeitraum Januar bis September bei 979,1 Mio. €, ein Zuwachs von 5,9%. Ausschlaggebend dafür waren die gute Marktposition und die solide Nachfrage in Deutschland. So stiegen die Umsätze auf dem Heimatmarkt um 10,8%. Das ausländische Systemhausgeschäft ging hingegen um 18,3% zurück. Hier führte die gedämpfte wirtschaftliche Entwicklung zu einer deutlichen Kaufzurückhaltung und einer weiteren Verschiebung von Projekten. Organisch lag der Segmentumsatz bei 955,6 Mio. € und damit um 3,4% über Vorjahr. Das Betriebsergebnis sank von 34,7 Mio. € im Vorjahr auf aktuell 27,7 Mio. €. Grund dafür sind vor allem die höheren Personalkosten, die trotz des gestiegenen Rohergebnisses nicht kompensiert werden konnten. Zudem stiegen akquisitionsbedingt die Abschreibungen. Die EBIT-Marge beträgt 2,8%, nach 3,8% im Vorjahr.

 

IT-E-Commerce trotzt schwierigem Umfeld.

Im Segment IT-E-Commerce lag das ausschließlich organische Wachstum bei 4,0% auf 505,4 Mio. €. Auch in diesem Segment profitierte Bechtle im Inland von einer stabilen Nachfrage und konnte den Umsatz um 5,7% steigern. Im Ausland belastete insbesondere die Eurokrise die Nachfrage. Trotzdem verzeichnete Bechtle ein Wachstum um 3,2%. Das Betriebsergebnis lag im Neunmonatezeitraum bei 23,8 Mio. € und damit 4,3% unter Vorjahr. Die EBIT-Marge ging von 5,1% auf 4,7% zurück.

 

Ausreichend Liquidität für künftiges Wachstum.

Die liquiden Mittel einschließlich der Geld- und Wertpapieranlagen lagen zum 30. September bei komfortablen 101,3 Mio. €. Damit übersteigt die Gesamtliquidität die Summe der Finanzverbindlichkeiten um 37,5 Mio. €. Das Eigenkapital stieg zum Bilanzstichtag um 16,2 Mio. € auf 435,2 Mio. €. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich von 52,2% auf 58,0%.

 

Mitarbeiterwachstum ist Zukunftssicherung.

Zum 30. September beschäftigte der Konzern 5.978 Menschen. Der Zuwachs im dritten Quartal beträgt damit 228 Personen. Darunter sind 136 Auszubildende, die am 1. September bei Bechtle ihren Berufsweg begonnen haben. Die Ausbildungsquote in Deutschland liegt derzeit bei 7,3%. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten im Konzern um 680 beziehungsweise um 13,5%. Dieser Zuwachs ist sowohl auf Neueinstellungen zur Stärkung der strategischen Lösungsthemen als auch auf Akquisitionen zurückzuführen. „Die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens durch die Gewinnung und Bindung qualifizierter Fachkräfte sicherzustellen, hat aktuell für uns hohe Priorität“, erläutert Dr. Thomas Olemotz.

 

Ausblick 2012 konkretisiert.

Bechtle rechnet in diesem Jahr unverändert mit einer im Marktvergleich überdurchschnittlichen Umsatzsteigerung. Damit wird das Unternehmen seinen Marktanteil weiter ausbauen. Nach dem Verlauf der ersten neun Monate wird Bechtle beim Vorsteuerergebnis den Rekordwert des Vorjahres nicht erreichen. „Das im Vergleich zum Vorjahr niedrigere Ertragswachstum ist der schwachen Entwicklung in den europäischen Märkten außerhalb Deutschlands sowie den umfangreichen Investitionen in neue Mitarbeiter geschuldet“, so Dr. Thomas Olemotz.

 

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